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  <title>Peko Baxant</title>
  <link>http://www.pekobaxant.at/</link>
  <description></description>
  <pubDate>Sun, 19 May 2013 14:08:47 +0200</pubDate>
  <language>de</language>

  <item>
    <title><![CDATA[Zum Geisteskampf um Joseph Beuys - Leserbrief #2]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/zum-geisteskampf-um-joseph-beuys-leserbrief-2/</link>
    <description><![CDATA[<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Joseph_beuys_signature.jpg"><img title="" height="78" alt="Joseph_beuys_signature" width="100" align="left" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Joseph_beuys_signature.jpg',500,389);return false;" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Joseph_beuys_signature_small.jpg" /></a><b>Rund um die Ver&ouml;ffentlichung einer Beuys-"Biografie", die in der aktuellen Ausgabe des Spiegel in einer zutiefst unkritischen, anscheinend ungepr&uuml;ften und also verleumderischen Art und Weise rezensiert wird, ist ein Geisteskampf entbrannt. Nicht unbedingt vor den Augen der Medien-&Ouml;ffentlichkeit - Geistesk&auml;mpfe werden schon seit jeher im Verborgenen gefochten. Umso sch&ouml;ner, da&szlig; man ihnen im Zeitalter der digitalen und demokratischen Medienwelt eine &ouml;ffentliche B&uuml;hne bieten kann. Ich sehe es als meine Pflicht einen Beitrag zur Wahrheit und Aufkl&auml;rung zu leisten und m&ouml;chte aus diesem Grund erneut einen Text von Freunden empfehlen. Ich habe vor einigen Tagen den <a href="http://www.pekobaxant.at/stories/beuys-aufreger-leserbrief-an-den-spiegel/">Leserbrief meines Freundes Herbert Schliffka</a> online gestellt. </b><br />
<br />
Nun m&ouml;chte ich euch einen aktuellen Text von Gerhard Schuster und Christoph Klippstein n&auml;her bringen verbunden mit der Bitte an Medienvertreterinnen und Vertreter, Journalistinnen und Journalisten: Sie tragen viel demokratiepolitische Verantwortung, umso wichtiger sind journalistische Tugenden wie wahrhaftige und an Wahrheit interessierte Recherche! Manchmal bekommt man den Eindruck, das Interesse besteht eher an einer "geilen" Story als an der Wahrheit. <br />
<br />
Nun aber zum Text von Gerhard Schuster und Christoph Klipstein.<br />
<br />
<b>Zu: &#8222;Kunstborn&#8220; von Ulrike Kn&ouml;fel, in: Der Spiegel 20/2013 vom 13. Mai 2013</b> <br />
<br />
Wie soll man es auffassen, wenn ein Mensch mit L&uuml;gen und Verzerrungen so charakterisiert wird, dass ihm das, wof&uuml;r er eintrat, abgesprochen wird, das, wogegen er stand, unterstellt wird? Aus welchen Motiven auch immer es geschehen mag, es ist ein Angriff. <br />
<br />
Die Munition f&uuml;r diese Attacke liefert Hans-Peter Riegels neues Buch mit dem vermessenen Titel &#8222;Beuys: Die Biographie&#8220;. Ulrike Kn&ouml;fel mag sich dahinter verstecken, die Publikation blo&szlig; zu rezensieren, doch dies h&auml;tte auch mit kritischer Distanz geschehen k&ouml;nnen. Diese fehlt g&auml;nzlich. Im Gegenteil, der Artikel macht die Sache rei&szlig;erisch auf. Der Titel &#8222;Kunstborn&#8220; und die entsprechenden Foto-Illustrationen er&ouml;ffnen die Front in eindeutige Richtung! &#8222;Es ist halt der Spiegel!&#8220;, mag man sich denken, &#8222;Nicht anders zu erwarten.&#8220; Doch wer der L&uuml;ge nicht entgegentritt, macht sich mitschuldig. So einfach kann es sein. Und sollte dies nicht besonders f&uuml;r jene gelten, die ja, wie der Artikel vorgibt, es zu tun, f&uuml;r sich in Anspruch nehmen, Mitt&auml;terschaft und Mitl&auml;ufertum im Nationalsozialismus aufzukl&auml;ren? Oder wird die &#8222;Nazikiste&#8220; nur aufgemacht, um die Auflage zu steigern? &#8222;Es ist halt der Spiegel!&#8220;, mag man sich denken...     <br />
<br />
Joseph Beuys zu unterstellen, er habe eine &#8222;totalit&auml;re Gesellschaft angestrebt&#8220;, ist unvergleichlich absurd. Beuys hat in einer bewegten Zeit Mitstreiter und Weggef&auml;hrten gesucht, mit denen eine als notwendig erkannte Erneuerung der sozialen Verh&auml;ltnisse aus ihren Fundamenten heraus angestrebt werden konnte, eine emanzipierte Gesellschaft &#8222;mit dem Antlitz des Menschen&#8220;, wie es etwa auch aus dem Prager Fr&uuml;hling heraus zu vernehmen war. Freiheit, Demokratie und Sozialismus waren die Ideale, die auch schon die Dreigliederungsidee Rudolf Steiners kannte. Der Ort, der daf&uuml;r ein Zentrum bildete war das noch heute bestehende Internationale Kulturzentrum Achberg. Keine &#8222;Heimst&auml;tte f&uuml;r offenbar viele Menschen mit [Nazi-]Vergangenheit&#8220;, sondern Begegnungsort f&uuml;r Repr&auml;sentanten der verschiedensten  Str&ouml;mungen, unter ihnen nicht wenige &Uuml;berlebende des Holocaust, die, wie beispielsweise Ossip K. Flechtheim, gro&szlig;e Hoffnungen mit dieser &#8222;Werkstatt einer neuen Gesellschaft&#8220; verbanden, die auch in dem Selbstverst&auml;ndnis gegr&uuml;ndet wurde, gerade durch ihre Arbeit einen Beitrag daf&uuml;r zu leisten, die Wunde, die der Nationalsozialismus von Deutschland ausgehend geschlagen hatte, heilen zu helfen.  <br />
<br />
In Achberg haben f&uuml;r Beuys wichtige Begegnungen stattgefunden. So zum Beispiel mit dem als "Ex-Nazi" verunglimpften Wilhelm Schmundt. Dessen weiterf&uuml;hrende Arbeit an den sozialen Darlegungen Rudolf Steiners wurde eine der wichtigsten Grundlagen f&uuml;r Beuys. Was davon &#8222;ewiggestrig&#8220; sein soll, kann man selbst in Erfahrung bringen, wenn man den auch heute noch hochaktuellen <a href="http://www.pekobaxant.at/stories/ja-es-gibt-die-alternative-zu-kommunismus-und-kapitalismus/">&#8222;Aufruf zur Alternative&#8220;</a>, der am 23. Dezember 1978 in der Frankfurter Rundschau erschien, studiert. <br />
<br />
Auch so gar nicht in das Bild einer &#8222;totalit&auml;ren Gesellschaft&#8220; passt Beuys' volksp&auml;dagogisches Wirken f&uuml;r die Idee der direkten Demokratie, das bis zu seinem Tod im Jahr 1986 in enger Zusammenarbeit mit jener auch heute noch aktiven zivilgesellschaftlichen Werkstatt in Achberg stand. Angesichts der vielf&auml;ltigen gesellschaftlichen Krisensymptome in Deutschland und Europa w&uuml;rde es lohnen, die Spalten in den Magazinen und Zeitungen einer Debatte zu diesen Real-Utopien zu &ouml;ffnen! Ich will nicht annehmen, dass der Zweck von Buch und Artikel der ist, dies gerade zu verhindern. <br />
<br />
Gerhard Schuster, Wien<br />
Christoph Klipstein, Achberg<br />
15./16. Mai 2013<br />
<br />
-------------------<hr />
Gerhard Schuster: <a href="http://www.zapata33.com/">www.zapata33.com</a><br />
<br />
Ein weiterer Leserbrief von Rainer Rappmann ist hier zu finden: <a href="http://www.themen-der-zeit.de/content/Beuys-Biographie_Unredlichkeit_im_Mante.1733.0.html">http://www.themen-der-zeit.de/content/Beuys-Biographie_Unredlichkeit_im_Mante.1733.0.html</a>]]></description>
    <pubDate>Sun, 19 May 2013 13:39:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Der Spiegel</category><category>Wilhelm Schmundt</category><category>Josef Zeisel</category><category>Aufklärung</category><category>Rudolf Steiner</category><category>Joseph Beuys</category><category>Gerhard Schuster</category><category>Tassilo Seidl Zellbrugg</category><category>Demokratie</category>
     
    <guid isPermaLink="false">http://www.pekobaxant.at/stories/zum-geisteskampf-um-joseph-beuys-leserbrief-2/</guid>
  </item>  <item>
    <title><![CDATA[Beuys-Aufreger: Notwendiger Leserbrief an den Spiegel]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/beuys-aufreger-leserbrief-an-den-spiegel/</link>
    <description><![CDATA[<img title="" height="244" alt="Joseph-Beuys1" width="330" align="left" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Joseph-Beuys1.jpg" /><b>In diesen Tagen soll ein Buch eines gewissen Hans Peter Riegel &uuml;ber den politischen K&uuml;nstler und Anthroposophen <b>Joseph Beuys</b> erscheinen, der Spiegel hat die "Biografie" - soferne man das Machwerk &uuml;berhaupt so bezeichnen soll - in seiner aktuellen Ausgabe rezensiert. Unkritisch, nicht gepr&uuml;ft - also journalistisch h&ouml;chst verantwortungslos. Mein Freund und Sozialwissenschafter Herbert Schliffka hat heute einen Leserbrief an den Spiegel verfasst, den ich euch im Interesse der Wahrheit und Aufkl&auml;rung unbedingt empfehlen m&ouml;chte: </b><br />
<br />
<b><b>Leserbrief zum Spiegel-Artikel u&#776;ber die Beuys-Biographie von Hans Peter Riegel,<br />
der in der Ausgabe Heft-Nr. 20, am 13. Mai 2013 erschienen ist:</b><i></i></b><br />
<br />
Da der Spiegel die von Hans Peter Riegel verfasste &#8222;Biographie&#8220; u&#776;ber Beuys unkritisch rezensiert hat, f&ouml;rdert er die Verharmlosung von rechtsradikalen Ideologien und Aktivit&auml;ten.<br />
Denn, wenn nachweislich freiheitlich-demokratisches Gedankengut als ein solches beschrieben wird, das dem rechtsradikalen nahe steht, dann werden die Grenzen verwischt. Wenn Freiheits- und Demokratiefreunde als Nazifreunde diffamiert werden, wird rechtes Gedankengut fahrl&auml;ssig verharmlos, weil es in Verbindung mit der Freiheits- und Demokratieidee aufgewertet wird.<br />
<br />
Mit den beiden Bundestags-Direktkandidaten Joseph Beuys und dem Anthroposophen Otto Schily arbeitete ich 1980 als Vorstandsvorsitzender der neugegru&#776;ndeten Gru&#776;nen Partei in Du&#776;sseldorf zusammen. Ich erlebte Beuys w&ouml;chentlich bei den Kreisverbandssitzungen. Obwohl er schon ein weltweit bekannter Ku&#776;nstler gewesen ist, war er nicht u&#776;berheblich. Wir konnten ihn als einen, au&szlig;ergew&ouml;hnlich liebenswu&#776;rdigen Menschen erleben. Individuelle Freiheit und die Liebe zu den Menschen in ihrer Entwicklung, das waren Antriebsfedern fu&#776;r seine Aktivit&auml;ten zur Neugestaltung der Gesellschaft. Als Bildhauer begriff er diese als eine zu gestaltende<br />
&#8222;soziale Skulptur&#8220;, an deren Herausbildung jeder Mensch beteiligt - also &#8222;ein Ku&#776;nstler&#8220; - ist.<br />
<br />
<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Aufruf-zur-Alternative-1978.jpg"><img title="Aufruf zur Alternative 1978" height="100" alt="Aufruf zur Alternative 1978" width="71" align="right" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Aufruf-zur-Alternative-1978.jpg',283,400);return false;" class="right" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Aufruf-zur-Alternative-1978_small.jpg" /></a>Ich geh&ouml;rte zu der in <a href="http://www.kulturzentrum-achberg.de/">Achberg</a> gegru&#776;ndeten <b>&#8222;Aktion Dritter Weg&#8220; </b>(A3W), einer Gru&#776;ndungsorganisation der Gru&#776;nen, die dort als <b>&#8222;Achberger Kreis&#8220;</b> bekannt war, weil August Hau&szlig;leiter sie so bezeichnet hatte. Seit 1978/79 beteiligten sich &#8222;die Achberger&#8220; gemeinsam mit der von Joseph Beuys initiierten <b>&#8222;Freie Internationale Universit&auml;t&#8220; (FIU)</b>, an der Gru&#776;ndung der Gru&#776;nen. Eine gemeinsame ideelle Grundlage war der <b><a href="http://www.pekobaxant.at/stories/ja-es-gibt-die-alternative-zu-kommunismus-und-kapitalismus/">&#8222;Aufruf zur Alternative&#8220;</a></b> jenseits von Kapitalismus und Kommunismus.<br />
<br />
Er erschien am 23.12.1978 als Beitrag von Beuys in der Frankfurter Rundschau. Der auf der<br />
Grundlage der Gedanken von Wilhelm Schmundt verfasste Aufruf zeigt eindeutig, dass das v&ouml;llige Gegenteil von einem nationalistischen oder gar totalit&auml;ren Gesellschaftssystem angestrebt wird. Die Verwirklichung von individueller Freiheit, Demokratie und einer solidarischen globalen Wirtschaft wird angestrebt.<br />
<br />
Was die Demokratie betriff, zeigt dies das von Beuys 1971 gegru&#776;ndete und 1972 auf der Documenta 5 ausgestellte &#8222;Bu&#776;ro fu&#776;r Direkte Demokratie&#8220; und die ab 1983 in Achberg gegru&#776;ndete &#8222;Aktion Volksentscheid&#8220;, an deren Wirken Beuys beteiligt war. Sie fu&#776;hrte zum Aufbau der neueren Demokratie-Bewegung, die eine <b><a href="http://www.pekobaxant.at/stories/direkte-demokratie-auf-der-hoehe-der-zeit/">komplement&auml;re Demokratie</a></b> anstrebt, in der die blo&szlig; parlamentarische Gesetzgebung durch eine Volksgesetzgebung in drei Verfahrensschritten (1. die freie au&szlig;erparlamentarische Gesetzes-Initiative, 2. das Volksbegehren, 3. der Volksentscheid, nach vorheriger freier und gleichberechtigter Information) erg&auml;nzt wird.<br />
<br />
Enth&auml;lt die von Hans Peter Riegel verfasste &#8222;Biographie&#8220; u&#776;ber Beuys auch die oben angedeuteten ideellen Grundlagen fu&#776;r die Aktivit&auml;ten von Beuys oder enth&auml;lt sie im Prinzip nur die Aussage, dass jeder Mensch - also auch Beuys - es im Nachkriegdeutschland mit vielen &#8222;Altnazis&#8220; und national gesinnter Menschen zu tun hatte? Das teilt uns Ulrike Kn&ouml;fel in ihrer Rezension nicht mit.<br />
<br />
Muss man in einer Beuys-&#8222;Biographie&#8220; die Untaten dieser Menschen, denen man begegnen musste, wenn man die Gesellschaft neu gestalten wollte, auf 596 Seiten aufz&auml;hlen, damit auch ihre sp&auml;teren Taten in diesem Licht erscheinen? Das sollte sich H. P. Riegel und potentielle Leser vor dem Kauf seines Buches fragen.<br />
Nehmen wir hier z.B. nur August Hau&szlig;leiter, den ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden der CSU und sp&auml;teren Mitbegru&#776;nder der Gru&#776;ndungsorganisation der Gru&#776;nen AUD.<br />
Es ging im Gru&#776;ndungprozess der Gru&#776;nen kein Weg an ihm vorbei, weil es am Anfang haupts&auml;chlich sein Werk war, die vielen gru&#776;nen, alternativen und bunten Splitterparteien, sowie die au&szlig;erparlamentarischen Organisationen gegen AKWs, fu&#776;r Umweltschutz, fu&#776;r Frieden usw. in der Gru&#776;nen Partei zu vereinen.<br />
<br />
Und die vom &#8222;Achberger Kreis&#8220; eingebrachte Idee der &#8222;Einheit in der Vielfalt&#8220; machte es m&ouml;glich, dass die gro&szlig;en ideologischen Gegens&auml;tze, die in der Anfangszeit der Gru&#776;nen vorhanden waren, so lange u&#776;berbru&#776;ckt werden konnten, bis der Parteibildungsprozess gelang. Die Gegens&auml;tze erstreckten sich vom rechten Rand, vertreten durch Nationalrevolution&auml;re, u&#776;ber national gesinnte, konservative Umweltschu&#776;tzer, Jungdemokraten, linke Sozialdemokraten, undogmatische Linke bis hin zu einem starken linken Rand, an dem sich kommunistische Revolution&auml;re, besonders von den maoistisch gepr&auml;gten &#8222;K-Gruppen&#8220; einmischten.<br />
<br />
Beuys und seine Achberger Freunde waren von bu&#776;rgerlich und sozialdemokratisch gesinnten, blo&szlig;en Umweltschu&#776;tzern weit entfernt. Aber mehr noch waren sie von totalit&auml;ren und autorit&auml;ren Ideologien des rechten und linken Randes entfernt. Dies wird man in dem wahrheitswidrigen, diffamierenden und sensationserheischenden Pamphlet von H. P. Riegel nicht finden. Anders als bei ihm werden diese Unterschiede kenntnis- und detailreich im Buch von <b>Silke Mende</b> tatsachengerecht beschrieben. Die u&#776;berarbeitete Fassung ihrer Dissertation u&#776;ber die &#8222;Geschichte der Gru&#776;ndungsgru&#776;nen&#8220; erschien 2011 unter dem Titel <b>&#8222;Nicht rechts, nicht links, sondern vorn&#8220;</b>. <b>Beuys war vorn &#8211; Avantgarde! Er wusste: Die Ursache liegt in der Zukunft.</b><br />
<br />
<i>Achberg, 14.5.13 Herbert Schliffka (Dipl. Soz.Wiss.)</i><br />
<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Passfoto-HS.jpg"><img title="Herbert Schliffka" height="100" alt="Herbert Schliffka" width="80" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Passfoto-HS.jpg',320,400);return false;" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Passfoto-HS_small.jpg" /></a><br />
<br />
-------------<br />
Hier noch 2 exemplarische Links, die sozusagen auch als Fr&uuml;chte der Saat von Beuys, Schmundt, Heidt und Steiner angesehen werden k&ouml;nnen. Wer hier nur Ans&auml;tze von reaktion&auml;rem oder gar faschistischem Gedankengut erkennt, m&ouml;ge mich bitte kontaktieren. Dann gehen wir gemeinsam zum Arzt;) Spa&szlig; beiseite: es ist ersichtlich und leicht zu erkennen, da&szlig; Beuys &uuml;berzeugter Demokrat und Humanist war sowie es auch jene sind, die in dem selben Arbeitszusammenhang wirken wie Beuys es zu Lebzeiten getan hat.<br />
<br />
<a href="http://www.ig-eurovision.net/">http://www.ig-eurovision.net/</a><br />
<a href="http://www.ig-eurovision.eu/">http://www.ig-eurovision.eu/</a>]]></description>
    <pubDate>Thu, 16 May 2013 12:53:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    
     
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  </item>  <item>
    <title><![CDATA[Die Freiheit der Kunst ist unantastbar]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/die-freiheit-der-kunst-ist-unantastbar/</link>
    <description><![CDATA[<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Der-Kunst-ihre-Freiheit.jpg"><img title="" height="67" alt="Der-Kunst-ihre-Freiheit" width="100" align="left" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Der-Kunst-ihre-Freiheit.jpg',500,333);return false;" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Der-Kunst-ihre-Freiheit_small.jpg" /></a><b>Das B&ouml;se ist nicht durch Zensur desselben zu besiegen sondern nur in einer offenen und freien Gesellschaft</b> <br />
<br />
In der Wiener Kunst,- Kultur- und Politlandschaft findet zurzeit ein sehr wichtiger Diskurs statt. Es geht um die zentrale Frage, ob die Politik Einfluss auf k&uuml;nstlerische Darbietungen aus&uuml;ben soll. Ich sage: nein, unter keinen Umst&auml;nden. Die Freiheit der Kunst ist nicht nur ein Ideal der humanistischen Linken sondern, auch eine der wenigen tragenden S&auml;ulen einer freien Gesellschaft. <br />
<br />
Ausgangspunkt dieser Diskussion ist die vor einigen Tagen erfolgte Absage eines Konzertes der Band &#8222;Die Hinichen&#8220;, in einem von der Stadt Wien subventionierten Kulturbetrieb, nach einem Telefonat eines Gemeinderatskollegen von den Gr&uuml;nen mit dem Betreiber eben dieses Kulturbetriebs. Die &#8222;Hinichen&#8220; &#8211; bestehend aus Frauen und M&auml;nnern - beschreiben sich selbst als &#8222;Prolo-Rock-Kabarett&#8220; und machen mit niveaulosen, frauenfeindlichen,  sexistischen und menschenverachtenden Werken auf sich aufmerksam. Die Grenz&uuml;berschreitung und das bewusste Spiel mit politischer Unkorrektheit zwecks Provokation scheint die Strategie dieser Band zu sein. Es soll lustig sein. Ich finde es nicht lustig. Nicht mein Geschmack, nicht mein Stil &#8211; ich wende mich mit Abscheu ab. Ich werde solche Geisteshaltungen politisch immer bek&auml;mpfen. <br />
<br />
ABER! Darf/soll/muss ich als (Kultur)-Politiker einschreiten? Darf/soll/muss ich Einfluss auf die Programmierung oder Einmietungsstrategie von Kulturbetrieben aus&uuml;ben? Darf/soll/muss ich Einhalt gebieten, wenn Darbietungen extremster Art gebracht werden? Oder anders gefragt: Habe ich als (Kultur)-Politiker das Recht, meine eigenen politisch-moralischen &Uuml;berzeugungen &uuml;ber das Ideal der Freiheit der Kunst zu stellen? So emotional aufw&uuml;hlend es auch ist, auch solche Kunst wie die der &#8222;Hinichen&#8220; zu dulden; so sehr mir die hinichen Texte durch Mark und Bein gehen; so sehr ich davon &uuml;berzeugt bin, da&szlig; sie die Welt nicht besser, sondern schlechter machen &#8211; weil ich Demokrat und Humanist sein m&ouml;chte, sehe ich eine meiner Pflichten auch darin, mit dem Geiste zu denken und mit dem Herzen zu f&uuml;hlen, und nicht umgekehrt. Und deswegen erachte ich es jetzt als meine demokratische Pflicht zu rufen: H&auml;nde weg von der Freiheit der Kunst! <br />
<br />
Ob die Zurufe nach Einschr&auml;nkungen aus der reaktion&auml;r-konservativen Ecke kommen, ob vom Boulevard oder aus der linken Zivilgesellschaft: H&auml;nde weg von der Freiheit der Kunst! <br />
<br />
Ich selbst habe meine Kindheit in einem totalit&auml;ren Regime erlebt und erfahren, was mit einer Gesellschaft geschieht, die Denkverboten, Tabu-Vorgaben und Einschr&auml;nkungen des Geisteslebens ausgesetzt ist. In einer solchen Gesellschaft schwindet mit der Zeit die Lust am Diskurs, es macht sich eine geistige Apathie breit und irgendwann arbeiten nur mehr Produktionseinheiten nebeneinander her, anstatt, da&szlig; Menschen miteinander leben. In einer solchen Gesellschaft fehlt in einem Notfall ein zivilgesellschaftliches Korrektiv, weil die Unfreiheit auch das wertvollste erodiert hat, was wir Menschen haben: unseren freien, sch&ouml;pferischen Geist. <br />
<br />
In einer solchen Gesellschaft ist es dann ein Leichtes, Minderheiten oder Schwache zu verfolgen. <br />
<br />
Eine geistdurchdrungene und reife Gesellschaft ist immer noch das st&auml;rkste Bollwerk gegen gesellschaftszersetzende Tendenzen. Ein &#8222;starker&#8220; Staat alleine ist es keineswegs! <br />
<br />
Unsere effektivste Waffe gegen Sexismus, Rassismus, Faschismus, Stalinismus oder Xenophobie ist einzig und allein der freie Geist, der sich aber nur in einer freien Gesellschaft ausformen kann und der nur in einer freien Gesellschaft zu seiner vollen Entfaltung kommt.<br />
Ein Kind wird sich nur dann zu einem freien und verantwortungsbewussten Erwachsenen entwickeln, wenn es im richtigen Alter auch mit den b&ouml;sen und gesellschaftszersetzenden Tendenzen konfrontiert wird und in diesem Moment nicht alleine gelassen wird. Umso wichtiger ist die Bildung und Sensibilisierung in der Familie, in der Schule, durch die Politik und die Medien. <br />
<br />
Ich pers&ouml;nlich erachte die Kunst der &#8222;Hinichen&#8220; als geistigen M&uuml;ll. Mir w&auml;re es am liebsten wenn sie irgendwann kein Publikum mehr haben. Aber h&auml;tten wir als Gesellschaft je gelernt, M&uuml;lltrennung zu betreiben, wenn wir uns selbst angelogen h&auml;tten, da&szlig; es gar keinen M&uuml;ll gibt? Nein. Und deswegen fordere ich dazu auf, sich auch mit dem geistigen M&uuml;ll zu befassen (der &uuml;brigens nicht nur von den &#8222;Hinichen&#8220; verursacht wird sondern in viel sch&auml;dlicherem Ausma&szlig; &#8211; weil intelligenter verpackt -  von Hasspredigern aus Politik und Medien). Erst durch die kritische Befassung mit geistigem M&uuml;ll l&ouml;st er sich auf, nicht durch Zensur, Wegschauen, Wegsperren oder Ignorieren. <br />
<br />
Auch wenn es f&uuml;r uns alle eine gro&szlig;e Herausforderung an Geist und Seele ist: die Freiheit der Kunst ist unantastbar.<br />
<br />
--<br />
<br />
Weiterf&uuml;hrende Links:<br />
<br />
Artikel in der Presse: <a href="http://diepresse.com/home/kultur/popco/1321913/Kontroverse-um-Die-Hinichen">http://diepresse.com/home/kultur/popco/1321913/Kontroverse-um-Die-Hinichen</a><br />
<br />
Artikel im Standard: <a href="http://derstandard.at/1353208604720/Absage-von-Hinichen-Konzert-IG-Autoren-spricht-von-Schande">http://derstandard.at/1353208604720/Absage-von-Hinichen-Konzert-IG-Autoren-spricht-von-Schande</a><br />
<br />
Blogbeitrag meines Gr&uuml;nen Kollegen Klaus Werner Lobo: <a href="http://klauswerner.com/2012/12/09/uber-freiheit-kunst-und-zensur/#more-1818">http://klauswerner.com/2012/12/09/uber-freiheit-kunst-und-zensur/#more-1818</a>]]></description>
    <pubDate>Wed, 12 Dec 2012 11:53:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Seele</category><category>Bank Austria Halle</category><category>Kunst</category><category>Hinichen</category><category>SPÖ</category><category>Staat</category><category>Gemeinderat</category><category>Kulturpolitik</category><category>Geistesleben</category><category>Klaus Werner-Lobo</category><category>Rassismus</category><category>Stalinismus</category><category>Wien</category><category>Gasometer</category><category>SPÖ-Wien</category><category>Klaus Werner Lobo</category><category>Diktatur</category><category>Andreas Mailath Pokorny</category><category>Kulturdiskurs</category><category>Prohibition</category><category>Freiheit</category><category>Zensur</category><category>Geist</category><category>Absage</category><category>Die Hinichen</category><category>Musikstadt</category><category>Grüne</category><category>Sexismus</category><category>Kunstpolitik</category><category>Denkverbot</category><category>Andreas Mailath-Pokorny</category><category>Kulturstadtrat</category><category>Kultur</category><category>Totalitarismus</category>
     
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  </item>  <item>
    <title><![CDATA[Fotografengewerbe wird auf die Höhe der Zeit gehoben!]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/fotografengewerbe-wird-auf-die-hoehe-der-zeit-gehoben/</link>
    <description><![CDATA[Die komplement&auml;re Kooperation zwischen repr&auml;sentativ-parlamentarischer Demokratie und der Zivilgesellschaft funktioniert: nach vielen konstruktiven Gespr&auml;chen ist es endlich soweit, es kommt zu einer &Auml;nderung des Fotografengewerbes auf der H&ouml;he der Zeit. Darauf haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Initiative Freie Fotografie und der Pr&auml;sident des Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband &Ouml;sterreich Christoph Matznetter mit der &Ouml;VP und der Fotografeninnung geeinigt. Wir gratulieren zu diesem tollen Erfolg, vor allem den &uuml;ber 10.000 Menschen, die die &Ouml;ffentlichkeit auf die Notwendigkeit einer &Auml;nderung der Gewerbeordnung aufmerksam gemacht haben. Erneut bewahrheitet sich ein Wienerisches Sprichwort: "Durchs Reden kommen &acute;d Leut&acute;zsamm!"<br />
<br />
Hier die Aussendung der Initiative Freie Fotografie zur Info:<br />
<br />
freiefotografie.at: Arbeitsgruppe Freie Fotografie begr&uuml;&szlig;t Liberalisierung des Fotografengewerbes<br />
<br />
Wien (OTS) - Am 21.6.2012 wurden die Verhandlungen &uuml;ber die von Wirtschaftsminister Mitterlehner vorgelegten Gesetzesnovelle zur Freigabe des Berufsfotografengewerbes abgeschlossen. Die Verhandlungen mit Vertretern der Wirtschaftskammer, des Wirtschaftsausschusses und der Fotografeninnung, die auf Druck der Unabh&auml;ngigen Arbeitsgruppe f&uuml;r Freie Fotografie aufgenommen werden mussten, haben zur nahezu vollst&auml;ndigen Freigabe des Berufsfotografengewerbes in &Ouml;sterreich gef&uuml;hrt. <br />
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Alle b&uuml;rokratischen H&uuml;rden, nach denen bisher weder internationale Fachausbildung noch langj&auml;hrige T&auml;tigkeit als gewerblicher Pressefotograf anerkannt wurden, sind ersatzlos gefallen, so wie es die Arbeitsgruppe Freie Fotografie schon l&auml;nger forderte. Auch derzeit t&auml;tige Pressefotografen werden demnach bei Inkrafttreten des Gesetzes nach bis dahin zumindest 3-j&auml;hriger T&auml;tigkeit als Selbstst&auml;ndige sofort berechtigt sein, den Gewerbeschein des Berufsfotografen zu l&ouml;sen und damit ohne jegliche Behinderung das Gewerbe auszu&uuml;ben.<br />
<br />
Auch Neueinsteiger ohne anerkannte Ausbildung (Autodidakte) profitieren von der neuen Regelung massiv, d&uuml;rfen Sie doch von Anfang an mit dem Gewerbeschein "Pressefotograf und Fotodesigner" (Arbeitstitel) nicht nur wie bisher f&uuml;r Medienkunden sondern zus&auml;tzlich auch f&uuml;r Businesskunden (B2B) arbeiten. <br />
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Als Kompromiss, der nicht v&ouml;llig den Vorstellungen der Arbeitsgruppe Freie Fotografie entspricht, wurde einzig f&uuml;r diese kleine Gruppe Nichtausgebildeter vereinbart, dass sie erst nach 3 j&auml;hriger T&auml;tigkeit als "Pressefotograf/Fotodesigner" das Gewerbe des<br />
Berufsfotografen anmelden und damit auch das Endkonsumentengesch&auml;ft (B2C, also z.B. Passbilder, Hochzeiten) aus&uuml;ben d&uuml;rfen.<br />
<br />
Dies ist ein sehr gro&szlig;er Schritt in die Richtung der freien Berufsaus&uuml;bung, wie es in vielen L&auml;ndern der Welt &uuml;blich ist. Die Arbeitsgruppe Freie Fotografie dankt diesen Erfolg vor allem den mehr als 10.000 Unterschriften von Unterst&uuml;tzern auf <a href="http://freiefotografie.at">http://freiefotografie.at</a> und sieht dies auch als Verpflichtung und gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Motivation, um die Arbeit weiterzuf&uuml;hren und die &ouml;sterreichische Fotografie europatauglich zu machen.<br />
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Arbeitsgruppe Freie Fotografie<br />
Fabriksgasse 19<br />
7442 Lockenhaus<br />
www.freiefotografie.at]]></description>
    <pubDate>Fri, 22 Jun 2012 14:01:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Zivilgesellschaft</category><category>Christoph Matznetter</category><category>Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband</category><category>Initiative</category><category>Lisi Specht</category><category>Freie Photographie</category><category>Komplementäre Demokratie</category><category>SWV</category><category>Freie Fotografie</category><category>Fritz Strobl</category><category>Gewerbeordnung</category><category>Liberalisierung</category>
     
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  </item>  <item>
    <title><![CDATA[Kulturkuppelfestival von 9.6 bis 23.6]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/von-der-kulturkuppel-zur-kuppelkultur-festival-von-96-bis-236/</link>
    <description><![CDATA[<img title="Kuppelbau zu Achberg" height="336" alt="Kuppelbau zu Achberg" width="500" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Kuppelbau-zu-Achberg.jpg" /><br />
<b>Heute am 9.6 startet das zweiw&ouml;chige Kulturkuppel-Festival im Rahmen des "WIR SIND WIEN - FESTIVAL DER BEZIRKE", welches ich meinen Leserinnen und Lesern herzlichst empfehlen m&ouml;chte! Der Yppenplatz ist seit Jahren ein Ort der Begegnung und Vernetzung. Die hier ans&auml;ssigen kulturellen und sozialen Organisationen und Einrichtungen haben zusammen mit der Wohnbev&ouml;lkerung und den Brunnenmarktlerinnen und Brunnenmarktlern ein Wohn-, Arbeits-, Wirtschafts- und Freizeitklima geschaffen, in dem immer mehr Raum f&uuml;r Kunst, Kultur und Bildung entsteht.</b><br />
<br />
Ein guter Ort, um erstmals eine Kulturkuppel zu errichten!<br />
<br />
Die Initiative Kulturkuppel will kennenlernen und vernetzen, weiterf&uuml;hrende Projekte unterst&uuml;tzen und aktiv an gemeinsamen Visionen arbeiten. Die Kulturkuppel selbst soll ein vernetztes Miteinander repr&auml;sentieren sowie Raum, Zeit und B&uuml;hne f&uuml;r Kunst, Kultur, Dialog und Wissenschaft sein.<br />
<br />
Die Kulturkuppel bietet den Menschen einen Ort der Begegnung und der Feier, des Gespr&auml;chs und der Musik, des Miteinander und der Vielfalt in und rund um eine ganz besondere architektonische Skulptur. Alle sind herzlichst zum Erleben und Mitmachen eingeladen.<br />
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Mehr Infos zum Festival, zum kulturellen und inhaltlichen Programm und zur Besonderheit der Kuppel-Architektur:<br />
<a href="http://www.kulturkuppel.org/">http://www.kulturkuppel.org/</a><br />
Kulturkuppel auf Facebook: <a href="http://www.facebook.com/kulturkuppel">http://www.facebook.com/kulturkuppel</a><br />
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<a href="http://www.kulturkuppel.org"><img title="" height="105" alt="Logo-Kulturkuppelfest" width="500" align="center" class="center" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Logo-Kulturkuppelfest.png" /></a>]]></description>
    <pubDate>Sat, 09 Jun 2012 13:44:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Wilfried Heidt</category><category>Neue soziale Architektur</category><category>Rudolf Steiner</category><category>Ottakring</category><category>Kulturkuppel</category><category>Wir sind Wien</category><category>IKA</category><category>Kuppelbau</category><category>Achberg</category><category>Gerhard Schuster</category><category>Philosophie der Freiheit</category><category>Buckminster Fuller</category><category>Iternationales Kulturzentrum Achberg</category><category>121</category><category>Kuppelkultur</category><category>geodätische Kuppel</category><category>Festival der Bezirke</category><category>Basiskultur Wien</category><category>Joseph Beuys</category><category>Yppenplatz</category><category>Josef Zeisel</category>
     
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  </item>  <item>
    <title><![CDATA[Meine Rede zu Europa und Demokratie aus dem Jahr 2008]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/meine-rede-zu-europa-und-demokratie-aus-dem-jahr-2008/</link>
    <description><![CDATA[<b>Aus aktuellem Anlass m&ouml;chte ich meinen Leserinnen und Lesern meine Rede aus dem Wiener Landtag in gek&uuml;rzter Fassung zur Verf&uuml;gung stellen. Ich habe damals &uuml;ber die Notwendigkeit demokratischer Reformen gesprochen und auch einen konkreten Vorschlag gemacht, wie man &uuml;ber die Implementierung der "Komplement&auml;ren Demokratie" den wichtigsten Herausforderungen der Neuzeit und der Zukunft begegnen soll. Lest selbst...</b><br />
<br />
<b>Rede im Wiener Landtag am 10.7.2008</b><br />
<br />
Sehr geehrter Herr Pr&auml;sident! Meine sehr geehrten Damen und Herren! Liebe G&auml;ste auf der Galerie! Liebe Zuh&ouml;rerinnen und Zuh&ouml;rer im Internet! Liebe Kolleginnen und Kollegen!<br />
&nbsp;<br />
[...] Die EU ist f&uuml;r uns junge Menschen etwas ganz Selbstverst&auml;ndliches, schlie&szlig;lich sind wir mit und in ihr aufgewachsen. Wir bewegen uns frei und k&ouml;nnen uns in ganz Europa wie zu Hause f&uuml;hlen. Viele Barrieren, die Generationen vor uns noch &uuml;berwinden mussten, sind f&uuml;r meine Generation &uuml;berhaupt kein Thema mehr. Viele Probleme k&ouml;nnen auch nur mehr auf europ&auml;ischer Ebene gel&ouml;st werden. Meine Generation denkt Umweltpolitik, Energiepolitik oder auch Sicherheitspolitik nur mehr in europ&auml;ischen Dimensionen. Europa bietet ungeahnte M&ouml;glichkeiten, an die wir Jungen uns eigentlich schon gew&ouml;hnt haben. Wir leben in Frieden und denken europ&auml;isch.<br />
&nbsp;<br />
Meine Damen und Herren! Meine Generation lebt in diesem Europa ganz selbstverst&auml;ndlich, und wir sind uns bewusst, dass unser aller Leben ohne die Europ&auml;ische Union ein wesentlich komplizierteres, unangenehmeres und letzten Endes wohl auch unruhigeres w&auml;re.<br />
&nbsp;<br />
Ich m&ouml;chte daher heute und von hier aus auch ganz klar meinen Dank aussprechen, und zwar an all jene Vision&auml;rinnen und Vision&auml;re, an all jene Frauen und M&auml;nner, die nach dem Zweiten Weltkrieg die Notwendigkeit eines nachhaltigen Friedensprojektes erkannt und auch ganz konkret gehandelt haben.<br />
&nbsp;<br />
[...] Wir leben gerne in diesem Europa, aber das Grunds&auml;tzliche ist: Wir erwarten uns wesentlich mehr von diesem Europa und fordern es auch ein, auch deshalb, weil wir wissen, dass Europa zu wesentlich mehr f&auml;hig ist. Wenn versucht wird, die Europ&auml;ische Union weiter nach tradiertem, nationalstaatlichem Muster zu bauen, die Menschen nicht teilhaben zu lassen und hinter verschlossenen T&uuml;ren Entscheidungen zu treffen, die das Leben von Millionen Menschen beeinflussen, so wird man scheitern. M&ouml;gen die Informationskampagnen noch so ausgekl&uuml;gelt und gut gemeint sein, es geht nicht nur darum, die EU zu erkl&auml;ren, es wird in Zukunft darum gehen, die Europ&auml;ische Union gemeinsam mit den Menschen zu denken und weiterzubauen.<br />
&nbsp;<br />
Die Europ&auml;erinnen und Europ&auml;er sind mittlerweile m&uuml;ndige, informierte und kritische B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger, die sofort sp&uuml;ren, wenn etwas auf dem Spiel steht. Und in diesem Sinne verstehe ich auch die in ganz Europa und vor allem in unserem Lande vorherrschende Stimmung, die sich meiner Meinung nach nicht gegen die EU an sich wendet, sondern gegen eine ganz bestimmte Art von Politik, n&auml;mlich: Mehr privat, weniger Staat, egoistische Ellbogenmentalit&auml;t soll &ouml;konomisch belohnt werden, Umverteilung hin zu einigen wenigen Wohlhabenden et cetera, et cetera.<br />
&nbsp;<br />
Ist es da nicht fast logisch, dass die Menschen sagen: Stopp! Bis dahin und nicht weiter! Wir wollen Ver&auml;nderung.<br />
&nbsp;<br />
Wir dulden es nicht, dass unsere EU von Lobbyisten und multinationalen Konzernen als Selbstbedienungsladen missbraucht wird.<br />
&nbsp;<br />
Wir dulden es auch nicht, dass die EU auf internationaler Ebene teilweise neoliberaler und gegen&uuml;ber Entwicklungsl&auml;ndern restriktiver vorgeht als die USA!<br />
&nbsp;<br />
Wir dulden es nicht, dass dem Prinzip der Subsidiarit&auml;t nicht entsprochen wird.<br />
&nbsp;<br />
Wir dulden es nicht weiter, dass Entscheidungen an uns vorbei getroffen werden, nicht sichtbar und meist auch nicht nachvollziehbar.<br />
&nbsp;<br />
Die Europ&auml;erinnen und Europ&auml;er wollen nicht weniger EU und sie hassen sie auch nicht. Es ist genau umgekehrt: Sie wollen mehr EU, aber richtig. Das Zukunftsprojekt soll auch als solches verstanden und gelebt werden. Manchmal gen&uuml;gt es auch, nur ein wenig hineinzuh&ouml;ren in die europ&auml;ische B&uuml;rgerschaft.<br />
&nbsp;<br />
Die europ&auml;ische Zivilgesellschaft beteiligt sich lebhaft, kreativ und ideenreich an der Werdung Europas. Es gibt unz&auml;hlige Initiativen, deren aufrichtiges Interesse es ist, Europa weiterzudenken, die V&ouml;lker einerseits und ihre politischen Entscheidungstr&auml;gerInnen andererseits zu inspirieren.<br />
&nbsp;<br />
Das irische Nein ist bisher das letzte Kapitel eines Verfassungs- beziehungsweise Vertragsprozesses, der irgendwie nicht werden sollte. Man hat auf viele verschiedene Strategien gesetzt, Namen und Artikel abge&auml;ndert, und ich denke, dass der vorliegende Entwurf zum Vertrag von Lissabon wesentliche sozialpolitische und demokratiepolitische Fortschritte aufweist &#8211; auch auf diese ist der Herr Landeshauptmann vor einigen Wochen detailliert eingegangen, deswegen m&ouml;chte ich sie hier nicht noch einmal aufz&auml;hlen &#8211;, und ich bin &uuml;berzeugt davon, dass der Vertrag von Lissabon einen qualitativen Quantensprung bedeutet h&auml;tte, deshalb bef&uuml;rworte ich den Vertrag auch heute noch.<br />
&nbsp;<br />
[...] Es gibt viele Stimmen, auch aus der Zivilgesellschaft, die meinen, nicht der Vertrag an sich sei das Problem, sondern die Werdung des Vertrages. Sie fragen, ob es nicht selbstverst&auml;ndlich ist, dass die Menschen nichts vom Vertrag w&uuml;ssten, nachdem sie auch nicht am Entstehungsprozess teilnehmen konnten.<br />
&nbsp;<br />
Ein paar Tage nach dem irischen Nein, welches dann das Demokratiedefizit offensichtlich werden lie&szlig;, wurde von vielen ein Plan&nbsp;B angedacht. Ich bin &uuml;berzeugt davon, dass wir Politikerinnen und Politiker immer wieder in die europ&auml;ische B&uuml;rgerschaft hineinh&ouml;ren sollten &#8211; nicht, um ungefragt und kritiklos Positionen zu &uuml;bernehmen, sondern um voneinander zu lernen.<br />
&nbsp;<br />
Ich pers&ouml;nlich etwa finde jenen Ansatz interessant und mindestens diskussionsw&uuml;rdig, der im so genannten &#8222;Wiener Appell" ein paar Tage nach dem irischen Nein von der Initiative Zivilgesellschaft formuliert und an die europ&auml;ische B&uuml;rgerschaft gerichtet wurde. Meiner pers&ouml;nlichen Meinung nach kann ein europapolitischer Diskurs, wie wir ihn heute f&uuml;hren, durch Anregungen solcher Art befruchtet werden. Deswegen m&ouml;chte ich hier einige Diskussionspunkte ganz wertfrei einwerfen.<br />
&nbsp;<br />
Zentral ist den InitiatorInnen des &#8222;Wiener Appells" die Forderung nach einer Erg&auml;nzung der repr&auml;sentativen Demokratie durch die so genannte dreistufige Volksgesetzgebung, wo Initiativ- und Abstimmungsrecht gekoppelt sind. S&auml;mtliche Entscheidungen des Europ&auml;ischen Parlaments st&uuml;nden so unter einem Popularvorbehalt, somit w&uuml;rden sie auch wirkliche demokratische Legitimit&auml;t erfahren.<br />
&nbsp;<br />
Als unerl&auml;sslich wird die so genannte Medienbedingung angesehen.<br />
&nbsp;<br />
Der &#8222;Wiener Appell", der auf <a href="http://www.impuls21.net/">www.impuls21.net</a> zu finden ist, meint etwa: Damit das Prinzip der Souver&auml;nit&auml;t der europ&auml;ischen Rechtsgemeinschaft kein blo&szlig; abstraktes beziehungsweise blo&szlig; aufs W&auml;hlen reduziertes bleibt &#8211; womit ja die Souver&auml;nit&auml;t zwar ausge&uuml;bt, aber im selben Augenblick auch pauschal an die so genannten repr&auml;sentativen Organe abgegeben wird &#8211; muss nach dem Vorschlag des &#8222;Wiener Appells" ein dreifaches Grundrecht als permanent verf&uuml;gbar eingerichtet werden.<br />
&nbsp;<br />
<b>1. Das au&szlig;erparlamentarische Initiativrecht.</b> Mindestens eine Million B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der EU sollen sich zusammenschlie&szlig;en k&ouml;nnen, um eine Gesetzesinitiative oder ein allgemeines politisches Anliegen an das Europ&auml;ische Parlament zu richten. Findet dies die mehrheitliche Zustimmung im Parlament, erlangt es Rechtskraft.<br />
&nbsp;<br />
<b>2. Das B&uuml;rgerschaftsbegehren.</b> Es kann eingeleitet werden, wenn das Parlament den Antrag ablehnt. Es m&uuml;ssen mindestens zehn Millionen Erkl&auml;rungen f&uuml;r das Begehren gesammelt werden, danach kann das Anliegen erneut auf die Agenda des Parlaments kommen.<br />
&nbsp;<br />
<b>3. Der B&uuml;rgerschaftsentscheid.</b> Er findet nach dem Abschluss des B&uuml;rgerschaftsbegehrens statt, und verbindlich wird, was die Mehrheit der an der Abstimmung Teilnehmenden beschlie&szlig;t.<br />
&nbsp;<br />
Von entscheidender Bedeutung im Prozess eines solchen dreistufigen Verfahrens w&auml;re jedoch, welche Rolle den Medien f&uuml;r die Urteilsbildung der B&uuml;rgerschaft zur jeweiligen Sache zukommt.<br />
&nbsp;<br />
Eine Medienbedingung ist in der heutigen massenmedialen Gesellschaft erforderlich. Deshalb bed&uuml;rfte es im plebiszit&auml;ren Verfahren einer geeigneten Regelung, damit in der Zeit bis zum B&uuml;rgerschaftsentscheid f&uuml;r das Pro und Contra zum jeweiligen Sachverhalt, den eine Initiative auf die Agenda gestellt hat, die freie und gleichberechtigte Information und Diskussion gew&auml;hrleistet ist. Die Institution eines Ombudsrates sollte mit den Vertretern der beiden Seiten &#8211; der Initiativtr&auml;gerInnen einerseits und der Medien andererseits &#8211; das Entsprechende vereinbaren.<br />
&nbsp;<br />
Soweit die zentralen Punkte des &#8222;Wiener Appells".<br />
&nbsp;<br />
Meine Damen und Herren! Unabh&auml;ngig davon, ob ich pers&ouml;nlich oder meine Fraktion diese Vorschl&auml;ge aufgreifen werden oder nicht, mit diesem Beispiel m&ouml;chte ich aufzeigen, dass es nie falsch ist, die Menschen nach ihrer Meinung zu fragen. Wie Sie sehen, hat die Zivilgesellschaft praktikable und durchdachte L&ouml;sungsans&auml;tze parat. Die vorhin zitierten Gedankeng&auml;nge und Vorschl&auml;ge bergen etwa das Potenzial in sich, das Demokratieproblem der EU langfristig l&ouml;sen zu k&ouml;nnen. Und so wie diese gibt es auch viele andere gute Vorschl&auml;ge und Ideen, die diskutiert und gepr&uuml;ft werden sollten. [...] <br />
&nbsp;<br />
Meine Damen und Herren! Ich m&ouml;chte meine Kernpunkte noch einmal zusammenfassen:<br />
&nbsp;<br />
Die EU b&uuml;rgt f&uuml;r und garantiert Frieden und hat vielen Europ&auml;erinnen und Europ&auml;ern mehr Wohlstand gebracht.<br />
&nbsp;<br />
Die EU ist ein Projekt der Zukunft, und sie kann wesentlich mehr als traditionelle Nationalstaaten.<br />
&nbsp;<br />
Wem die EU wirklich am Herzen liegt, der darf sie nicht Lobbyisten und Vertretern von Partikularinteressen &uuml;berlassen. Ein Selbstbedienungsladen EU f&uuml;r einige wenige Hyperkonzerne ist nicht die europ&auml;ische Vision meiner Generation.<br />
&nbsp;<br />
Die EU muss eine politische Sozialunion werden, die eine Demokratie auf der H&ouml;he der Zeit leben wird. Die EU kann es sich nicht erlauben, im Verh&auml;ltnis zu Nationalstaaten demokratiepolitische R&uuml;ckschritte zu machen. Vielmehr muss sie mutig und innovativ vorangehen.<br />
&nbsp;<br />
Wir Sozialdemokraten und Sozialdemokratinnen tragen als einzige politische Bewegung die Demokratie auch im Namen. Sie bedeutet keine leere Worth&uuml;lse, sondern sie ist unsere Verpflichtung, und zwar seit den ersten Tagen der Arbeiterbewegung.&nbsp;Wir wissen: Ohne die L&ouml;sung des Demokratiedilemmas auf europ&auml;ischer Ebene wird es letzten Endes auch nicht die L&ouml;sung der sozialen Frage geben.<br />
&nbsp;<br />
Die Geschichte zeigt uns: Immer dann, wenn die Demokratie gelitten hat, wo Volkssouver&auml;nit&auml;t in Frage gestellt oder gar verunm&ouml;glicht wurde, immer dann hat dies auch zwangsweise zu sozialen Schieflagen und in weiterer Folge zu Katastrophen gef&uuml;hrt.<br />
&nbsp;<br />
Ich m&ouml;chte es aus unserer sozialdemokratischen Perspektive wie folgt umschreiben: Der neoliberale Kapitalist duldet die Demokratie maximal, jedenfalls braucht er sie nicht, jedoch f&uuml;r die alleinerziehende Mutter ist Demokratie in letzter Konsequenz existenzsichernd.<br />
&nbsp;<br />
Die EU ist bisher von oben herab entstanden &#8211; das ist historisch erkl&auml;rbar und nicht zu verurteilen, aber die europ&auml;ischen V&ouml;lker haben immer st&auml;rker das Bed&uuml;rfnis, selbst Teil dieses einzigartigen Projektes zu sein. Wir haben die Verpflichtung, die Europ&auml;ische Union mit den Menschen gemeinsam zu bauen, in die Zivilgesellschaft hineinzuh&ouml;ren und uns durch Ideen inspirieren zu lassen.<br />
&nbsp;<br />
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind f&uuml;r einen ehrlichen, kritischen und zukunftsorientierten Diskurs mit den Menschen, deren Lebensumst&auml;nde unmittelbar von Entscheidungen in der EU betroffen sind. Wenn am Ende eines Diskurses eine Volksabstimmung stehen sollte, sehen wir das nicht als Katastrophe, sondern als zarte Vorhut zu einer Entwicklung zu wahrhaftiger Demokratie, hin zu einer umfassenden europ&auml;ischen Volkssouver&auml;nit&auml;t, zu einer Entwicklung, die alternativlos ist. <br />
<br />
Entweder wird die EU eine wirkliche demokratische, soziale, politische Union der europ&auml;ischen B&uuml;rgerschaft und der europ&auml;ischen V&ouml;lker oder sie wird als gutgemeintes, aber leider gescheitertes Projekt einiger Idealisten in die Annalen der Geschichten eingehen.<br />
&nbsp;<br />
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten jedenfalls arbeiten an der Zukunft eines Europas des Friedens, des Wohlstandes, der Arbeit, der Verteilungsgerechtigkeit und der Freiheit. Gemeinsam mit den Menschen! &#8211; Ich danke f&uuml;r Ihre Aufmerksamkeit.<br />
<br />
Die ungek&uuml;rzte Rede ist als Wortprotokoll hier zu finden: <a href="http://www.wien.gv.at/mdb/ltg/2008/ltg-019-w-2008-07-10-026.htm">http://www.wien.gv.at/mdb/ltg/2008/ltg-019-w-2008-07-10-026.htm</a>]]></description>
    <pubDate>Fri, 08 Jun 2012 14:35:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>3 stufige Volksgesetzgebung</category><category>Grüne</category><category>Demokratiedefizit</category><category>Barbara Prammer</category><category>Europa</category><category>EU</category><category>Demokratiereform</category><category>Landtag</category><category>Komplementäre Demokratie</category><category>Direkte Demokratie</category><category>Medienbedingung</category>
     
    <guid isPermaLink="false">http://www.pekobaxant.at/stories/meine-rede-zu-europa-und-demokratie-aus-dem-jahr-2008/</guid>
  </item>  <item>
    <title><![CDATA[Demokratie ist kein Ziel sondern ein Prozess]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/56705/</link>
    <description><![CDATA[<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Parlament-im-Umbau.jpg"><img title="Bild: Ronnie Niedermeyer" height="68" alt="Bild: Ronnie Niedermeyer" width="100" align="left" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Parlament-im-Umbau.jpg',500,340);return false;" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Parlament-im-Umbau_small.jpg" /></a><b>Seit Monaten befassen sich heimische Journalistinnen und Journalisten, Politikerinnen und Politiker aller Couleurs sowie Meinungsbildnerinnen und Meinungsbildner mit der Frage nach der richtigen Ausgestaltung unserer Demokratie. Das erachte ich als sehr positiv, immerhin wird der Demokratiefrage eine immer gewichtigere Bedeutung zugemessen. Ich vertrete seit Jahren die Meinung, da&szlig; das Demokratiedefizit auf s&auml;mtlichen Ebenen - Gemeinden, L&auml;nder, Bund, Europa - vordringlich zu l&ouml;sen ist.</b><br />
<br />
Die Europ&auml;ische Union befindet sich derzeit in einer ihrer schwersten Krisen. Wenn man sich konsequent und tabulos bis an die Quelle des Problems herandenkt so wird einem offensichtlich, da&szlig; es sich in erster Linie um ein Demokratieproblem handelt - die Krise des Finanzkapitalismus ist erst ein Folgeproblem der nicht-zeitgem&auml;&szlig;en Ausgestaltung der europ&auml;ischen Demokratie-Architektur. Dieses Thema war Teil meiner Rede, die ich vor 4 Jahren im Wiener Gemeinderat halten durfte. Ich werde die Rede in K&uuml;rze hier online stellen.<br />
<br />
Im Kern des politischen Engagements "wahrer Eurp&auml;erinnen und Europ&auml;er" geht es um die Frage, welcher konstitutionellen Fundamente es bedarf, damit die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger der Europ&auml;ischen Union zu einem demokratisch handlungsf&auml;higen politischen Subjekt werden k&ouml;nnen, das in der Lage ist, den Rechtsraum f&uuml;r das kulturelle, staatliche und wirtschaftliche Leben im vereinigten Europa des 21. Jahrhunderts - an den Idealen der Freiheit (mit Verantwortung), der Gleichheit (mit Rechten und Pflichten) und der Br&uuml;derlichkeit (im Geben und Nehmen von Arbeits- und Konsumwerten) orientiert - selbstbewu&szlig;t und weltverantwortlich zu gestalten.<br />
<br />
<b>Demokratie kann Verantwortungsbewusstsein schaffen, muss sie aber nicht!</b><br />
<br />
Die Art und Weise der demokratischen Verfasstheit einer Rechtsgemeinschaft hat direkte Einfl&uuml;sse auf den einzelnen Menschen in dieser - aber auch auf die Rechtsgemeinschaft als Ganzes, welche als "sozialer Organismus" bezeichnet werden soll. Die zwei zentralen Voraussetzungen eines reifen "sozialen Organismus" sind Bildung und Verantwortungsbewusstsein. Ich behaupte, da&szlig; eine Gesellschaft bestehend aus gebildeten Menschen, die sich ihrer Verantwortung f&uuml;r das Ganze bewusst sind eine gute Gesellschaft sein wird. Jedoch entsteht eine solche Gesellschaft nicht von alleine, so m&uuml;ssen Wissen und Bildung erst vermittelt werden - was im Bildungswesen zu geschehen hat, und - mehr schlecht als recht, aber dennoch - auch geschieht.<br />
<b><br />
Bildung nutzt ohne Verantwortungsbewusstsein nichts</b><br />
<br />
Ob die Menschen ein politisch-soziales Verantwortungsbewusstsein entwickeln, kann weder durch Bildung noch durch aufkl&auml;rende Medien sicher gestellt werden. Verantwortungsbewusstsein kommt n&auml;mlich erst mit wahrer Verantwortung. Unter den gegebenen demokratiepolitischen Umst&auml;nden ist es nicht m&ouml;glich, da&szlig; der Souver&auml;n selbst Verantwortung f&uuml;r das Ganze wahr nimmt. <i>Mit anderen Worten: wir verf&uuml;gen &uuml;ber keinerlei demokratiepolitisches Instrumentarium, welches ein Verantwortungsbewusstsein der Menschen f&uuml;r das Ganze bef&ouml;rdern w&uuml;rde.</i><br />
Die aktuelle Situation ist nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;: Wenn der Souver&auml;n zu Wort kommt, dann um dort Orientierung zu geben wo die parlamentarisch-repr&auml;sentative S&auml;ule unserer Demokratie nicht mehr weiter wei&szlig;. Das Volk spricht immer erst dann, wenn es "von oben herab" gefragt wird. Das ist im streng demokratiepolitischen Sinne keine Mitentscheidung, das ist lediglich das Beantworten von Fragen. Etwas anderes macht man mit Kindern in der Volksschule auch nicht. <br />
<br />
<b>Es geht prim&auml;r nicht um Mitentscheidung, es geht um den Prozess der Willensbildung</b><br />
<br />
Wir haben gemeinsam alles zu unternehmen, um dem Souver&auml;n eine wahre und zeitgem&auml;&szlig;e Form der demokratischen Willensbildung zu erm&ouml;glichen. Erst wenn sich ein eigener Wille bilden kann reift ein Organismus, ob es sich um den individuellen Menschen oder den gesamten "sozialen Organismus" handelt. Das Volk soll dann sprechen, wenn es sprechen m&ouml;chte! Der Souver&auml;n muss zu jedem Thema Recht sprechen k&ouml;nnen - es gibt nur eine Instanz, die ihm dieses Recht verwehren und Ausnahmen formulieren kann und darf: der Souver&auml;n selbst.<br />
<b><br />
Komplement&auml;re Demokratie: Erg&auml;nzung der repr&auml;sentativ-parlamentarischen S&auml;ule um die plebiszit&auml;r-direktdemokratische S&auml;ule</b><br />
<br />
Immer mehr Menschen wenden sich von Politik und Demokratie ab, die Wahlbeteiligung sinkt stetig und immer mehr Menschen nutzen ihr einziges demokratisches Recht - das Wahlrecht - tendenziell infantil und verantwortungslos aus. So verkommen Wahlen zu politischen Happenings, wo Emotionen mittlerweile eine wichtigere Rolle spielen als rationale &Uuml;berlegungen. Die Populisten dieser Welt jubilieren wohl tagt&auml;glich &uuml;ber die Tatsache, da&szlig; der Souver&auml;n nur "emotional abgeholt" werden muss, um die eigenen populistischen Ziele ohne &Uuml;berzeugungsnotwendigkeit zu erreichen. Unter diesem Aspekt sind auch viele Vorschl&auml;ge der FP&Ouml; zur direkten Demokratie zu betrachten, die im Laufe der letzten Jahrzehnte in den politischen Diskurs geworfen wurden. Um die wahre Weiterentwicklung hin zu einem gebildeten, verantwortungsbewussten Souver&auml;n durch zeitgem&auml;&szlig;e Demokratie ging es den Populisten noch nicht.<br />
<br />
Wir brauchen eine neue demokratische Architektur, die sich von der heutigen dahingehend unterscheiden wird, da&szlig; der repr&auml;sentativ-parlamentarischen S&auml;ule eine zweite S&auml;ule hinzugestellt wird: die plebiszit&auml;r-direktdemokratische S&auml;ule. Die Anforderungen der Neuzeit und der Zukunft sowie der Drang des Menschen nach Weiterentwicklung des eigenen Ich sowie des "sozialen Organismus" haben mittlerweile ein derart dynamisches Gewicht, als da&szlig; es alleine von der parlamentarischen S&auml;ule gest&uuml;tzt werden k&ouml;nnte.<br />
<br />
<b>Wir brauchen nicht einfach "mehr Demokratie" sondern eine unsere gemeinsamen Ziele f&ouml;rdernde Demokratie!</b><br />
<br />
Niemand behauptet, da&szlig; unser aktuelles System undemokratisch w&auml;re, weil das Volk zu selten mitentscheiden kann. Ich meine jedoch, da&szlig; unser aktuelles System nicht die Qualit&auml;t hat, den Anforderungen der Neuzeit und unserer Visionen und Ziele von Freiheit, Gleichheit (Demokratie) und Br&uuml;derlichkeit (Sozialismus) gerecht zu werden. Deswegen halte ich nichts von rein quantitativen Diskursen, es geht vielmehr um die Qualit&auml;t! Mit anderen Worten: nur weil eine Rechtsgemeinschaft oft und regelm&auml;&szlig;ig mittels Volksabstimmung entscheidet, bedeutet das nicht automatisch, da&szlig; sich die Menschen automatisch zu moralisch bewu&szlig;ten, politisch verantwortungsbewussten und gebildeten entwickelten. Vielmehr geht es um den Willensbildungsprozess, der vom sozialen Organismus vor der Entscheidungsfindung durchschritten wurde. Werden im Laufe dieses Prozesses lediglich Emotionen abgerufen oder findet eine rationele Befassung mit dem Thema statt? In ihrer derzeitigen Ausgestaltung eignen sich unsere direkt-demokratischen Instrumente nicht zur ruhigen und verantwortungsbewussten Befassung sondern maximal zur populistischen und emotionalisierenden Zerstreuung. Eine Reifung des sozialen Organismus findet in den meisten F&auml;llen jedenfalls nicht statt.<br />
<br />
Die Idee der "Komplement&auml;ren Demokratie" stellt die kooperative und komplement&auml;re Zusammenarbeit zwischen der seit Jahrhunderten ge&uuml;bten repr&auml;sentativen Demokratie und der erst einzu&uuml;benden plebiszit&auml;ren S&auml;ule dar. <br />
<br />
Da ich in <a href="http://www.pekobaxant.at/stories/direkte-demokratie-auf-der-hoehe-der-zeit/">fr&uuml;heren Beitr&auml;gen</a> bereits die konkrete Form der "Komplement&auml;ren Demokratie" in ihren 3 Stufen (Volksinitiative, Volksbegehren zum Volksentscheid, Volkseintscheid) vorgestellt habe, m&ouml;chte ich an dieser Stelle nur noch den aktuellen Informationsfolder der "Initiative Volksgesetztebung jetzt!" zum Download anbieten. Ich bin seit Jahren Mitarbeiter der Initiative und freue mich sehr dar&uuml;ber, da&szlig; sich etwa die GR&Uuml;NEN an dieser Idee orientieren. Auch Nationalratspr&auml;sidentin Barbara Prammer ist von der "Komplement&auml;ren Demokratie" inspiriert. Oft geht im Diskurs jedoch die lebenswichtige Funktion der Medien unter, die bei der notwendigen Implementierung unbedingt zu regeln ist! (Medienbedingung).<br />
<br />
Links: <br />
<a href="http://www.pekobaxant.at/stories/meine-rede-zu-europa-und-demokratie-aus-dem-jahr-2008/">http://www.pekobaxant.at/stories/meine-rede-zu-europa-und-demokratie-aus-dem-jahr-2008/</a><br />
<br />
<a href="http://www.pekobaxant.at/stories/direkte-demokratie-auf-der-hoehe-der-zeit/">http://www.pekobaxant.at/stories/direkte-demokratie-auf-der-hoehe-der-zeit/</a><br />
<br />
<a href="http://www.pekobaxant.at/stories/wahre-demokratie-oder-keine-demokratie-ein-bisserl-demokratie-geht-nic/">http://www.pekobaxant.at/stories/wahre-demokratie-oder-keine-demokratie-ein-bisserl-demokratie-geht-nic/</a><br />
<br />
<a title="Zur konkreten Ausgestaltung der komplement&auml;ren Demokratie" href="http://www.pekobaxant.at/files/Volksgesetzgebung-jetzt/">Volksgesetzgebung-jetzt</a> (pdf, 186 KB)]]></description>
    <pubDate>Fri, 08 Jun 2012 11:30:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Demokratiereform</category><category>Grüne</category><category>Medienbedingung</category><category>Komplementäre Demokratie</category><category>Barbara Prammer</category><category>3 stufige Volksgesetzgebung</category><category>Direkte Demokratie</category><category>zapata33</category><category>EU</category><category>Volksgesetzgebung jetzt!</category><category>IKA</category><category>Europa</category><category>Internationales Kulturzentrum Achberg</category><category>Gerhard Schuster</category><category>Achberg</category><category>Wilfried Heidt</category><category>dritter Weg</category><category>Freiheit Demokratie Sozialismus</category><category>Sebastian Kurz</category>
     
    <guid isPermaLink="false">http://www.pekobaxant.at/stories/56705/</guid>
  </item>  <item>
    <title><![CDATA[Wer will mit seiner Band am Donauinselfest 2012 der SPÖ-Wien spielen?]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/wer-will-mit-seiner-band-am-donauinselfest-2012-der-spoe-wien-spielen/</link>
    <description><![CDATA[<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/420737_m1w456q75v26749_donauinselfest_beab.jpg"><img title="Bildquelle: heute.at" height="72" alt="Bildquelle: heute.at" width="100" align="left" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/420737_m1w456q75v26749_donauinselfest_beab.jpg',456,328);return false;" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/420737_m1w456q75v26749_donauinselfest_beab_small.jpg" /></a>Seit ein paar Wochen sind Bewerbungen f&uuml;r einen Auftritt auf einer von vier B&uuml;hnen am Donauinselfest m&ouml;glich. Jetzt hei&szlig;t es wieder B&uuml;hne frei f&uuml;r alle Musikerinnen und Musiker, Newcomerinnen und Newcomer, Coverbands, K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler sowie DJanes und DJs &#8211; denn der 3. &#8222;Rock the Island &#8211; Contest presented by HEUTE und PULS4&#8220;, die einzige M&ouml;glichkeit, einen der hei&szlig;begehrten B&uuml;hnenauftritte am Donauinselfest (22. bis 24. Juni 2012) zu gewinnen, hat begonnen. Den SiegerInnen winkt nicht nur der Auftritt auf Europas gr&ouml;&szlig;tem Open Air Festival bei freiem Eintritt, sondern erstmals auch eine Gage. Die Bewerbung und Voting sind auf <a href="https://donauinselfest.at/">www.donauinselfest.at</a> m&ouml;glich.<br />
<br />
An den sensationellen Erfolg der letzten Jahre ankn&uuml;pfend, haben beim Rock the Island-Contest 16 TeilnehmerInnen die einmalige Chance, einen 30min&uuml;tigen Auftritt auf einer der vier gr&ouml;&szlig;ten und beliebtesten B&uuml;hnen am Donauinselfest zu erleben. Anmeldung und Voting erfolgen &uuml;ber die Website <a href="https://donauinselfest.at/">www.donauinselfest.at</a>, auf der nicht nur Freundinnen und Freunde und Familie der K&uuml;nstlergruppen, sondern alle Donauinselfest-Fans mitstimmen k&ouml;nnen. Von B&uuml;hne zu B&uuml;hne unterschiedlich, l&auml;uft die Votingphase bis Ende Mai 2012. Als letzte H&uuml;rde m&uuml;ssen die Besten des Online-Votings noch eine Fachjury &uuml;berzeugen oder ziehen in die &#8222;Final Auditions&#8220; ein. Danach steht dem gro&szlig;en Auftritt nichts mehr im Wege.<br />
<br />
<b>Preisgeld von bis zu 1.000 Euro</b><br />
Im Vergleich zum Vorjahr winken den GewinnerInnen nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch ein Preisgeld in der H&ouml;he von 1.000 Euro. Sogar die 2.- und 3. Platzierten gehen nicht mit leeren Taschen nach Hause. Hier liegt die Gage bei 500 bzw. 250 Euro.<br />
<b><br />
Die 4 B&uuml;hnen und ihre Musikgenres</b><br />
Der Rock the Island Contest richtet sich an K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler aus den verschiedensten Musik-Genres. Egal ob Indie-Rock, Hip Hop, Pop, Rock oder Club-Music, Solo-K&uuml;nstlerInnen, Band oder Coverband mit Coversongs. F&uuml;r folgende B&uuml;hnen k&ouml;nnen sich die TeilnehmerInnen bewerben:<br />
<br />
&#8226; <b>Radio FM4 / Planet.tt B&uuml;hne</b> (Alternative/ Independent/ Hip-Hop)<br />
&#8226; <b>Wien Energie / Radio Wien / Hitradio &Ouml;3 Fest-B&uuml;hne</b> (Pop)<br />
&#8226; <b>Raiffeisen Club / 88,6 Rock-B&uuml;hne</b> (Rock)<br />
&#8226; <b>spark7 / Radio Energy B&uuml;hne</b> (Club-Music/ House)<br />
<b><br />
R&uuml;ckblick</b><br />
2010 ins Leben gerufen, nahmen bisher 436 K&uuml;nstler und DJs am Rock the Island Contest teil &#8211; davon alleine 211 im vergangenen Jahr. 1.500 Personen fieberten live bei der Final Audition in der Ottakringer Brauerei mit.]]></description>
    <pubDate>Sat, 21 Apr 2012 13:01:00 +0200</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>6 Bühne</category><category>Donauinselfest 2012</category><category>Wien Energie Bühne</category><category>Rock the Island Contest</category><category>88</category><category>Radio Energy Bühne </category><category>DIF</category><category>FM4 Bühne</category>
     
    <guid isPermaLink="false">http://www.pekobaxant.at/stories/wer-will-mit-seiner-band-am-donauinselfest-2012-der-spoe-wien-spielen/</guid>
  </item>  <item>
    <title><![CDATA[An die Jugend: haltet euch fern von Politik!]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/an-die-jugend-haltet-euch-fern-von-politischem-engagement/</link>
    <description><![CDATA[<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/orf.png"><img title="" height="43" alt="orf" width="100" align="left" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/orf.png',500,214);return false;" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/orf_small.png" /></a><b>Politisches Engagenemt junger Menschen ist ein positiver Beitrag zur Demokratie, junge Menschen beleben mit ihren frischen, unkonventionellen und zeitgem&auml;&szlig;en Ideen die politische Landschaft, ihre Forderungen brechen verkrustete Strukturen auf und ihre blo&szlig;e Anwesenheit animiert &auml;ltere Kolleginnen und Kollegen neue Wege zu gehen. Junge Menschen sind ein gro&szlig;er Gewinn f&uuml;r Parteien, Jugendorganisationen, Gewerkschaften, Kammern und andere Interessensvertretungen, die Zivilgesellschaft, Bezirks-, Landes und Bundesparlamente und sogar f&uuml;r Regierungen. Junge Politikerinnen und Politiker fungieren als Bindeglied zwischen Gestern und Morgen.</b><br />
<br />
Es ist jedoch leider so, da&szlig; nicht gerade die Massen junger Menschen in die Politik str&ouml;men, tats&auml;chlich ist es eine immer gr&ouml;&szlig;ere Herausforderung, sie f&uuml;r politisches Engagement zu begeistern. Auch wenn viele interessiert und perspektivische Politikerinnen und Politiker w&auml;ren erscheint ihnen die Politik zu beh&auml;big, konservativ, unzeitgem&auml;&szlig;t, jugendfeindlich, wirkungslos.<br />
<br />
Umso mehr muss es uns alle freuen, wenn sich trotz all dieser Gegenargumente einige doch dazu entscheiden, sich politisch zu engagieren. Der &uuml;berwiegende Gro&szlig;teil dieser jungen Politikerinnen und Politiker leistet tolle Arbeit, und zwar ehrenamtlich neben ihrer Lehre, Schule, Uni oder Job.<br />
<br />
Warum tun es sich diese Wenigen an, obwohl die Politik nicht unbedingt als sozialer Ort des Eskapismus gilt? Einige wollen Karriere machen, die meisten jedoch wollen einen Beitrag zur Gesundung der Welt leisten. Daf&uuml;r geb&uuml;hrt Respekt, Dank und Anerkennung - unabh&auml;ngig von Ideologie und Partei!<br />
<br />
Nun wird es jedoch noch schwieriger, junge Menschen f&uuml;r politisches Engagement zu begeistern. Die Gefahr einer nachhaltigen Punzierung als "(ehemals) politisch aktive Person" ist angesichts einer aktuellen Postenbesetzungs-Posse im &ouml;ffentlich-rechtlichen ORF einfach zu gro&szlig;. So muss ich im heutigen Standard auf Seite 22 lesen, wie es ehemals politisch aktiven Personen ergeht. <br />
<br />
So bewarb sich eine junge TV-Redakteurin um einen Posten bei der ZIB-Redaktion. Sie hat in den letzten Jahren Erfahrung in der PULS4 Nachrichtenredaktion sammeln k&ouml;nnen. Ihre Beitr&auml;ge sind nachweislich hoch qualitativ, journalistisch einwandfrei und politisch ausgewogen. Die besagte Redakteurin pflegt eine deutlich wahrnehmbare &Auml;quidistanz zu allen politischen Bewegungen.<br />
<br />
Sie wird den ORF-Job dennoch nicht bekommen, obwohl es keinen einzigen objektiv-fachlichen Grund gegen ihre Bestellung gibt. Der einzige "Fehler" dieser Redakteurin war es n&auml;mlich, da&szlig; sie sich in ihrer Schulzeit als junges M&auml;dchen schulpolitisch engagiert hat. Warum das so schlimm sein soll? Weil sie dies nicht als Einzelperson getan hat sondern sich organisiert hat, was bekanntlich nicht ganz unpraktisch ist, wenn man f&uuml;r Ideale einritt. Sie schloss sich der AKS (Aktion kritischer Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler) an, die sich &uuml;ber jahrelangen Kampf sogar einen Sitz im SP&Ouml;-Bundesvorstand ergattert hat, um im Interesse der &ouml;sterreichischen Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler noch effizienter wirken zu k&ouml;nnen. Sp&auml;ter engagierte sich die junge Dame auch in der SP&Ouml; und kandidierte (an aussichtsloser Stelle) zum Gemeinderat in Wiener Neustadt.<br />
<br />
<b>Achtung: Schulpolitik gef&auml;hrdet deine sp&auml;tere Karriere!</b><br />
<br />
<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/ORF_Kim_standardartikel.jpg"><img title="" height="76" alt="ORF_Kim_standardartikel" width="100" align="right" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/ORF_Kim_standardartikel.jpg',500,382);return false;" class="right" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/ORF_Kim_standardartikel_small.jpg" /></a>Es ist ein verheerendes Signal an die Jugend &Ouml;sterreichs. Der ORF teilt mit dieser Verhinderung der Jugend mit: wenn ihr mal was werden wollt, dann haltet euch ja fern von Politik. Das wird ein nachhaltiges ideelles Austrocknen und eine &Uuml;beralterung der politischen Landschaft zur Folge haben. Eine demokratiepolitische Katastrophe! <br />
Oft wird Politikerinnen und Politikern von Medienmenschen die Frage gestellt, warum es denn so wenige junge Menschen in die Politik verschl&auml;gt. Diese Frage w&auml;re ab heute eine Verh&ouml;hnung der politischen Intelligenz und dar&uuml;berhinaus verlogen und unredlich.<br />
<br />
Ich m&ouml;chte an dieser Stelle bewu&szlig;t nicht darauf eingehen, da&szlig; einige ZIB-Redakteurinnen und Redakteure genauso wie die verhinderte Redakteurin parteipolitische Vergangenheiten aufweisen, genausowenig m&ouml;chte ich famili&auml;re Naheverh&auml;ltnisse zu Politikerinnen und Politikern thematisieren. Ich denke n&auml;mlich, da&szlig; weder Dies noch Das eine Rolle spielen darf. Das einzige Kriterium ist doch Qualit&auml;t der journalistischen T&auml;tigkeit! Und die ist in der ZIB-Redaktion denkbar hoch - unabh&auml;ngig von parteipolitischem Engagement der dort Verantwortlichen in ihrer Jugend und unabh&auml;ngig von ihren famili&auml;ren Beziehungen.<br />
<br />
<b>Dennoch: die Gesellschaft braucht junge Menschen - immer und &uuml;berall!</b><br />
<br />
Ich m&ouml;chte dennoch einen Apell an die jungen Menschen richten: lasst euch bitte nicht davon abhalten, neue Ideen zu entwickeln und f&uuml;r neue Ideen zu k&auml;mpfen. Die Gesellschaft braucht euch, in allen Lebensfeldern, auf allen Ebenen, auch und vor allem in der Politik. Ohne euch hat die Demokratie ein Ablaufdatum, euer wacher Geist ist der Motor kommender Zeiten.<br />
Der ORF hat mit diesem Signal zwar einen gro&szlig;en Fehler gemacht, aber der ORF ist ein lebendiger Organismus, der lernen wird. Hoffentlich wird das aktuelle ORF-Beispiel keine Schule machen.<br />
<br />
Ich w&uuml;nsche der jungen Frau jedenfalls alles Gute!<br />
<br />
PS: Im &Uuml;brigen bin ich der Meinung, der ORF muss in absolute Freiheit von kapitalistischen und staatlichen Einfl&uuml;ssen entlassen werden. Das verlangt das Ideal der Freiheit des Geisteslebens.]]></description>
    <pubDate>Wed, 29 Feb 2012 10:21:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Schulpolitik</category><category>Jugendpolitik</category><category>Armin Wolf</category><category>Aktion kritischer Schüler</category><category>Kim Kadlec</category><category>TV</category><category>Postenbesetzung</category><category>ZIB</category><category>AKS</category><category>Fritz Dittlbacher</category><category>ORF</category><category>Zeit im Bild</category><category>Puls4</category><category>Politikfeindlichkeit</category>
     
    <guid isPermaLink="false">http://www.pekobaxant.at/stories/an-die-jugend-haltet-euch-fern-von-politischem-engagement/</guid>
  </item>  <item>
    <title><![CDATA[Gemeinderat Wien: Alle gegen ACTA]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/gemeinderat-wien-alle-gegen-acta/</link>
    <description><![CDATA[<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/ACTA.jpg"><img title="STOPP ACTA" height="70" alt="STOPP ACTA" width="100" align="left" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/ACTA.jpg',500,349);return false;" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/ACTA_small.jpg" /></a><b>ACTA und ANONYMOUS sind Erscheinungen unserer Zeit. ACTA verspricht Sicherheit durch &Uuml;berwachung. ANONYMOUS hingegen zeigt uns die technischen und moralischen Grenzen von Sicherheit und &Uuml;berwachung auf.</b><br />
<br />
Nicht alles was technisch m&ouml;glich ist, dient auch dem Wohle der Gesellschaft. Das Durchleuchten s&auml;mtlicher Internetkommunikation ist der erste Schritt zum "chinesischen Internet" weltweit.<br />
<br />
Google, Facebook und Twitter sind freiwillige, offene Angebote. Sie alle sind vom Vertrauen der Menschen abh&auml;ngig. W&uuml;rde einer dieser Dienste Daten weitergeben und nicht nur intern verwerten, w&uuml;rden sich sehr schnell viele Menschen von diesen abwenden und sich neue Alternativen suchen.<br />
<br />
Wir Politikerinnen und Politiker sind genau so von dem Vertrauen der Menschen abh&auml;ngig. Ein Vertrauen, das wir allen schuldig sind. Vertrauen, das heute einmal mehr auf dem Pr&uuml;fstand steht.<br />
<b><br />
ACTA: &uuml;ber die Internet&uuml;berwachung zum &Uuml;berwachungsinternet</b><br />
<br />
Nat&uuml;rlich muss der Schutz geistigen Eigentums diskutiert werden k&ouml;nnen, jedoch verwehren wir uns entschieden gegen diese Art von "Gesetzes-Schmuggel". Die Macherinnen und Macher von ACTA reden zwar vom Schutz geistigen Eigentums, sie propagieren gleichzeitig ein Orwellsches Internet.<br />
<br />
Heute verabschieden wir im Wiener Gemeinderat einen Resolutionsantrag, der in k&uuml;rzester Zeit immer mehr Unterst&uuml;tzerinnen und Unterst&uuml;tzer gewonnen hat. Mein Kollege Gemeinderat <a href="http://www.campa.at/home/blog/showblog/143">Siegi Lindenmayr</a> - ein Vork&auml;mpfer in Belangen der Freiheit im Internet - hat den Antrag gemeinsam mit unserem Koalitionspartner GR&Uuml;NE anscheinend so gut verfasst, da&szlig; nach der Reihe die &Ouml;VP und die FP&Ouml; aufgesprungen sind. Ich freue mich &uuml;ber die parteien&uuml;bergreifende Einigkeit im Kampf gegen ein "chinesisches Internet" und hoffe, da&szlig; die Wiener Einigkeit auch das EU-Parlament erfasst.<br />
<br />
Download Antrag im Wortlaut <a title="" href="http://www.pekobaxant.at/files/ACTA_Allparteienantrag_Wien_24_2_2012/">ACTA_Allparteienantrag_Wien_24_2_2012</a> (pdf, 799 KB)<br />
<br />
Gemeinsame Presseaussendung mit <a href="http://klauswerner.com/">Klaus Werner-Lobo</a>: <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120224_OTS0162/sp-baxantgruene-werner-lobo-acta-fail">SP-Baxant/Gr&uuml;ne-Werner-Lobo: #ACTA #fail </a><br />
<br />
Bild: zdf.de]]></description>
    <pubDate>Fri, 24 Feb 2012 13:01:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Wien</category><category>Siegi Lindenmayr</category><category>ACTA-Ratzifizierung</category><category>ACTA</category><category>Geistesleben</category><category>Anonymous</category><category>Rot-Grün</category><category>Demokratie</category><category>Klaus Werner-Lobo</category>
     
    <guid isPermaLink="false">http://www.pekobaxant.at/stories/gemeinderat-wien-alle-gegen-acta/</guid>
  </item>  <item>
    <title><![CDATA[So schnell wird man zum Terror-Supporter...]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/so-leicht-wird-man-zum-terror-supporter/</link>
    <description><![CDATA[<b>Wenn mich Freunde auf meine Meinung zum Nahost-Konflikt ansprechen wundern sie sich oft &uuml;ber meine parteiische Haltung: ich bin als Sozialdemokrat aus &Ouml;sterreich aus historisch-moralischen Gr&uuml;nden zur tendenziellen - wenn auch nicht zu einer kritiklosen und blinden - Parteilichkeit f&uuml;r den Staat Israel und f&uuml;r das israelische Volk verpflichtet, das Existenzrecht des Staates Israel gilt es stets zu verteidigen.</b><br />
<br />
Diese meine Meinung mag wohl manche &uuml;berraschen, andere sogar vor den Kopf sto&szlig;en. Ich jedoch bin der tiefen &Uuml;berzeugung, da&szlig; wir Linken gar nicht anders k&ouml;nnen als dem Staat Israel und seiner Bev&ouml;lkerung zur Seite zu stehen. <br />
<br />
Warum? <br />
<br />
<b>Wir haben als sp&auml;tegeborene Mitteleurop&auml;erinnen und Mitteleurop&auml;er zwar keine Schuld am Holocaust, jedoch sehr wohl eine historische Verantwortung.</b> Diese besteht einersteits darin, daf&uuml;r zu wirken, da&szlig; so etwas wie der Holocaust nie wieder passiert. Andererseits gilt es zu verstehen, da&szlig; die Gr&uuml;ndung des Staates Israel die direkte, logische und einzig richtige Konsequenz aus der Shoa war - diese Erkenntnis bedeutet Implikationen f&uuml;r das politische Denken, F&uuml;hlen und Handeln linker Mittlereurop&auml;erinnen und Mitteleurop&auml;er.<br />
<br />
Heute - es sind mittlerweile 67 Jahre vergangen - leben &uuml;ber 4 Millionen Menschen in Israel, umgeben von Staaten und V&ouml;lkern, die tendenziell feindlich gesinnt sind. Auf der anderen Seite nur das Meer. Eine solche Lage ist alles andere als einfach und sie erfordert hohe demokratiepolitische Intelligenz. So wie in anderen Demokratien auch schwankt der Gehalt der Intelligenz &uuml;ber die Zeit auch innerhalb der Regierungen Israels, Vieles ist kritikw&uuml;rdig, Einiges abzulehnen. So erachte ich etwa den Siedlungsbau sowohl aus menschlich-moralischer Sicht als auch aus milit&auml;rischer Sicht als nicht vertretbar. Der Siedlungsbau steht dem Frieden im Nahen Osten zweifelsohne im Wege.<br />
<br />
<b>Jedoch - unabh&auml;ngig von der gerade aktuellen Regierungskonstellation - f&uuml;hle ich mich zu einer tendenziellen Parteilichkeit f&uuml;r den Staat Israel und seine Bev&ouml;lkerung verpflichtet.</b><br />
<br />
Und nun k&ouml;nnt ihr euch meine lieben Leserinnen und Leser gut vorstellen, wie w&uuml;tend ich war als ich erfahren habe, da&szlig; mein Name auf einer Unters&uuml;tzerliste der terroristischen Organisation Hamas auftaucht. Ich m&ouml;chte euch die Geschichte darlegen um auf die Gefahren von Datenmissbrauch im Internet hinzuweisen. In meinem Fall ein sehr dreister Fall von Datenmissbrauch.<br />
<br />
2005 unterst&uuml;tze ich wissend und mit voller &Uuml;berzeugung die Entlassung von Sandra Bakutz aus dem t&uuml;rkischen Gef&auml;ngnis, mein Name steht auf Nummer 220: <a href="http://www.antiimperialista.org/ar/node/2516">http://www.antiimperialista.org/ar/node/2516</a>. (Eigentlich h&auml;tte ich schon damals wissen sollen, da&szlig; man an der AIK nicht einmal anstreifen sollte, aber man kann ja dazulernen. Das konkrete Anliegen war dennoch richtig und unterst&uuml;tzenswert)<br />
<br />
Nun erfahre ich vor ein paar Tagen, da&szlig; mein Name auf einer anderen Liste verzeichnet ist, die die terroristische Organisation Hamas unterst&uuml;tzt!!! Wie das??? Ich habe da jedenfalls sicher nicht unterschrieben.<br />
<br />
Meine Vermutung: Da hat wohl ein sehr unseri&ouml;ser Mensch seine Pro-Hamas-Terror Initiative mit zus&auml;tzlichen Namen pimpen wollen und hat sich schamlos an der Bakutz-Entlassung-Liste bedient. Auf dieser neuen Liste steht mein Name &uuml;brigens auf Stelle 222.<br />
<br />
Am 1. April 2011 postete ein unbekannter Blogger dieselbe Unterschriftenliste unter dem Eintrag &#8222;Communist &#8211; Islamist &#8211; Anitsemitic&#8220; als &#8222;Hamas Support Open&#8220; im PDF-Format. In diesem Posting wird dazu aufgerufen sich die Namen &#8211; quasi auch den meinigen &#8211; zu merken.<br />
<br />
W&ouml;rtliches Zitat:<br />
<i><br />
&#8222;All these names on the lists will have to be remembered very carefully. All and every one of these signataries openly support a terrorist organisation, support violence. All these people who declared their support are in favour of the Hamas&#8216;  aims &#8211; to kill and to destroy.&#8221;</i><br />
<br />
Der Link zu dem PDF-Format:<br />
<a href="http://opinionnotes.files.wordpress.com/2011/04/hamas-support-open.pdf">http://opinionnotes.files.wordpress.com/2011/04/hamas-support-open.pdf</a><br />
Startseite:<br />
<a href="http://opinionnotes.info/">http://opinionnotes.info/</a><br />
<br />
So weit so absurd.<br />
<br />
Ich habe die anonymen Bloggerinnen/Blogger jedenfalls ultimativ dazu aufgerodert, innerhalb von 14 Tagen zu reagieren und die gef&auml;lschte Pro-Hamas-Terror Liste zu l&ouml;schen. Sonst werden rechtliche Schritte eingeleitet.<br />
<br />
Ich bin &uuml;brigens nicht der einzige, dessen Name missbr&auml;uchlich verwendet wurde... Also aufpassen mit euren Daten im Netz! Die Bedrohung der Privatsph&auml;re, der Demokratie und des Datenschutzes kommt sowohl von mulitnationalen Konzernen als auch von irregeleiteten und amoralischen Vertreterinnen und Vertretern der vermeintlichen Zivilgesellschaft.]]></description>
    <pubDate>Tue, 21 Feb 2012 09:52:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Shoa</category><category>Holocaust</category><category>Pro-Israel</category><category>AIK</category><category>Hamas</category><category>Datenmissbrauch</category><category>Israel</category>
     
    <guid isPermaLink="false">http://www.pekobaxant.at/stories/so-leicht-wird-man-zum-terror-supporter/</guid>
  </item>  <item>
    <title><![CDATA[„Es geht ums Ganze“ – Zum Tod Wilfried Heidts]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/es-geht-ums-ganze-zum-tod-wilfried-heidts/</link>
    <description><![CDATA[<img title="Wilfried Heidt 1941 - 2012" height="400" alt="Wilfried Heidt 1941 - 2012" width="268" align="left" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/dsc_0275a.jpg" /><b><i>Wilfried Heidt</i>, geboren am 16. 4. 1941 in Karlsruhe, hat am 2. Februar die Schwelle des Todes &uuml;berschritten. Sein Lebensweg war gepr&auml;gt von einem vielgestaltigen Wirken aus dem Impuls der Dreigliederung des sozialen Organismus. </b><br />
<br />
Zu der weitgespannten T&auml;tigkeit f&uuml;r das Ziel der Neugestaltung des gesellschaftlichen Lebens z&auml;hlen neben der Arbeit an den Erkenntnisgrundlagen vor allem die praxisorientierten Aktivit&auml;ten im Zeitgeschehen: Die Mitwirkung an den politischen Entwicklungen der 60er und 70er Jahre mit der federf&uuml;hrenden Beteiligung bei der Gr&uuml;ndung der Gr&uuml;nen sind daf&uuml;r ebenso ein Zeugnis, wie die bis in die Gegenwart hinein betriebenen &#8222;Demokratie-Projekte&#8220; auf Grundlage der in Zusammenarbeit v.a. mit Bertold Hasen-M&uuml;ller entwickelten Idee der &#8222;dreistufigen Volksgesetzgebung&#8220;.<br />
<br />
Der Begriff &#8222;Zeitgeschehen&#8220; meint dabei immer auch die Beachtung der historischen Ankn&uuml;pfungspunkte f&uuml;r eine Dreigliederungsarbeit auf der H&ouml;he der Zeit. So war es der Systemgegensatz einer in Ost und West geteilten Welt, der die Aufmerksamkeit schon w&auml;hrend des Studiums in Basel auf alle politischen Str&ouml;mungen lenkte, die im Sinne eines &#8222;Dritten Weges&#8220; die Alternative jenseits von Kapitalismus und Kommunismus suchten. Im Prager Fr&uuml;hling mit seiner Idee von &#8222;Freiheit, Demokratie und Sozialismus&#8220; &#8211; wie einige tschechoslowakische  Reformer die Aufgabe wortgleich mit Rudolf Steiner umrissen &#8211; konnte Heidt eine zeitgeistgem&auml;&szlig;e Bewegung erkennen, deren ma&szlig;gebliche K&ouml;pfe (Ota Sik, Ivan Svitak oder Eugen L&ouml;bl) dann ab 1973 in Achberg einen neuen Ort der Begegnung fanden; u.a. mit anthroposophischen Denkern, z.B. mit Hans Georg Schweppenh&auml;user, Hans Erhard Lauer oder Wilhelm Schmundt. Letzterer spielte mit seinen Arbeitsergebnissen eine herausragende Rolle f&uuml;r den weiteren Weg. <br />
Es war die integrierende Kraft Wilfried Heidts die immer wieder die verschiedensten Str&ouml;mungen zusammenf&uuml;hrte. Auch Joseph Beuys, der bis zu seinem Lebensende 1986 ein Weggef&auml;hrte war, beteiligte sich an den damals organisierten Jahreskongressen.<br />
<br />
Wie diese Arbeit f&uuml;r den &#8222;Dritten Weg&#8220;, waren auch die genannten Demokratieprojekte immer am Puls der Zeit. Sie spielten im Epochenjahr 1989 in der BRD wie in der DDR eine Rolle von historischer Tragweite. Ein Kapitel europ&auml;ischer Geschichte, das leider auch in der anthroposophischen Bewegung noch viel zu wenig bekannt ist. <br />
<br />
Der genannte Ort Achberg, der durch all die Jahre wie ein Synonym f&uuml;r diese Arbeit stand, war der Schaffensmittelpunkt Wilfried Heidts. Hier ist vor allem die Begegnung mit Peter Schilinski zu nennen, durch die das &#8222;Schicksalsnetz&#8220; gewoben wurde, aus dem dann vor 40 Jahren das Internationale Kulturzentrum Achberg gegr&uuml;ndet werden konnte, das Heidt durch seine wissenschaftlichen, politischen und auch unternehmerischen Impulse bis zuletzt pr&auml;gte. Die Gr&uuml;ndung der heute in Wangen angesiedelten Waldorfschule oder der Unternehmensverband Aktion Dritter Weg wie auch das Projekt &#8222;Media Romania&#8220; im siebenb&uuml;rgischen Medias nach 1989/90 sind daf&uuml;r herausragende Beispiele. <br />
<br />
Gleichzeitig mit der Arbeit am sog. Konstitutionsproblem der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft trat in den 90ern die Konstitutionsaufgabe der Europ&auml;ischen Union in den Blick. Mit der 1999 gegr&uuml;ndeten Initiativ-Gesellschaft EuroVision konnte eine Arbeit begonnen werden, die &uuml;ber Deutschland hinaus vor allem in &Ouml;sterreich ein vitales zivilgesellschaftliches Leben entfaltet hat. <br />
<br />
<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Medianum-Modell.jpg"><img title="" height="61" alt="Medianum-Modell" width="100" align="right" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Medianum-Modell.jpg',500,303);return false;" class="right" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Medianum-Modell_small.jpg" /></a>Diese letzte Etappe im Wirken Wilfried Heidts ab der Jahrhundertwende zeichnet sich besonders dadurch aus, dass auf dem Feld der Erkenntnis des sozialen Organismus weitere Vertiefungen gewonnen werden konnten. Es trat das Bild einer &#8222;neuen sozialen Architektur&#8220; hervor, wo auf dem Fundament der Volkssouver&auml;nit&auml;t die Gebiete des geistig-kulturellen, des politisch-rechtlichen und des wirtschaftlichen Lebens durch ein Netzwerk kommunikativer Verbindungen einerseits und zirkulierender monet&auml;rer Str&ouml;me andererseits zu einem Ganzen integriert werden. Neben der begrifflichen Beschreibung konnte diesem Zusammenhang auch architektonisch-k&uuml;nstlerisch Ausdruck gegeben werden: Der Medianum-Bau spiegelt mit seinen vier sich durchdringenden Kuppeln die Gesetzm&auml;&szlig;igkeiten des sozialen Organismus auf der Stufe seiner heutigen Entwicklung im Zeitalter der Globalisierung wider.<br />
<br />
Als Wilfried Heidt am Lichtmesstag unerwartet starb, arbeitete er &#8211; in einem Kreis von Menschen, die in den letzten Jahren in intensivem und fruchtbarem Austausch mit ihm standen &#8211; an den Vorbereitungen einer Beratungskonferenz zur Frage, wie die anthroposophische Bewegung angesichts der zeitgeschichtlichen Herausforderungen im 21. Jahrhundert f&uuml;r den Impuls der Dreigliederung des sozialen Organismus weiter wirken kann. Diese notwendige Initiative wird fortgesetzt.<br />
<br />
<i>Gerhard Schuster verfasste diesen Nachruf gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin in Achberg und Wien, Februar 2012</i><br />
<br />
----------------------<br />
<br />
<b>Links:</b><br />
Weblog von Wilfried Heidt: <a href="http://www.wilfried-heidt.de/">www.wilfried-heidt.de</a><br />
Internationales Kulturzentrum Achberg im Humboldt Haus: <a href="http://www.humboldt-haus.de/">www.humboldt-haus.de</a><br />
IG-EuroVision: <a href="http://www.ig-eurovision.net/index.html">www.ig-eurovision.net</a><br />
Weblog von Gerhard Schuster: <a href="http://www.zapata33.com/">http://www.zapata33.com/</a><br />
Das Wiener Projekt "Kulturkuppel": <a href="http://www.kulturkuppel.org/">www.kulturkuppel.org</a>]]></description>
    <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 10:48:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Peter Schilinski</category><category>Gerhard Schuster</category><category>Trigon</category><category>Wilfried Heidt</category><category>Hans Georg Schweppenhäuser</category><category>Humboldt Haus</category><category>1970</category><category>Medianum</category><category>Internationales Kulturzentrum Achberg</category><category>1789</category><category>Bertold Hasen-Müller</category><category>Eugen Löbl</category><category>Josef Zeisel</category><category>Kulturkuppel</category><category>Media Romania</category><category>Rudolf Steiner</category><category>Joseph Beuys</category><category>Achberg</category><category>Freiheit Demokratie Sozialismzus</category><category>Prager Frühling</category><category>Ines Kanka</category><category>Neue Soziale Architektur</category><category>Wilhelm Schmundt</category><category>1989</category><category>Tassilo Seidl-Zellbrugg</category><category>Kaspar Hauser</category><category>Dreigliederung</category><category>1604</category><category>Ivan Svitak</category><category>Hans Erhard Lauer</category><category>Antroposophie</category><category>Dreigliederungsarbeit</category><category>Ota Sik</category>
     
    <guid isPermaLink="false">http://www.pekobaxant.at/stories/es-geht-ums-ganze-zum-tod-wilfried-heidts/</guid>
  </item>  <item>
    <title><![CDATA[ACTA: Offener Brief an österreichische Bundesregierung]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/acta-offener-brief-an-oesterreichische-bundesregierung/</link>
    <description><![CDATA[Sehr verehrte Mitglieder der Bundesregierung!<br />
<br />
Die unterzeichnenden Abgeordneten zu den gesetzgebenden K&ouml;rperschaften und Entscheidungstr&auml;gerInnen in der SP&Ouml; m&ouml;chten auf diesem Weg ihre Sorge &uuml;ber die Auswirkungen des Anti-Counterfeiting and Trade Agreement (ACTA) zum Ausdruck bringen und auf die von der sozialdemokratischen Fraktion im Europ&auml;ischen Parlament schon seit langer Zeit aufgezeigten Gefahren, die dieses Abkommen f&uuml;r das zugangsoffene Internet und das Prinzip der Netzneutralit&auml;t bringt, hinweisen.<br />
<br />
Wir sind in gro&szlig;er Sorge um die Zukunft der Demokratie, des freien Meinungsaustausches und des Rechtes auf Wissen, denn mit der Ratifizierung von ACTA wird nicht nur ein Vertrag unterzeichnet, der zuk&uuml;nftig die proaktive &Uuml;berwachung des Datenverkehrs auf Internetplattformen und gegebenenfalls zivil- und strafrechtliche Folgen erm&ouml;glicht. Die weitere Umsetzung w&uuml;rde au&szlig;erdem einen Prozess legitimieren, der unter Geheimhaltung und Ausschluss der &Ouml;ffentlichkeit und der Mitglieder der einzelnen demokratisch gew&auml;hlten legislativen Organe stattgefunden hat.<br />
<br />
Mit der Fortsetzung des Ratifizierungsprozesses und der nachfolgenden Verankerung in den verschiedenen nationalen Gesetzgebungen w&uuml;rde der vorliegende Text in seiner kaum zu greifbaren, schwammigen Formulierung das Ende des Internets, wie wir es heute kennen bedeuten. Damit stellt das Abkommen eine Gefahr f&uuml;r den freien Meinungsaustausch und Wissenserwerb dar. Es w&uuml;rde folglich die Freiheit &#8222;des gr&ouml;&szlig;ten und bedeutsamsten Netzwerk der menschlichen Geschichte&#8220; beschneiden*.<br />
<br />
ACTA ist mit keinem modernen Verst&auml;ndnis von Demokratie vereinbar und daher abzulehnen. Wir fordern daher den sofortigen Stopp des Ratifizierungsprozesses in &Ouml;sterreich, eine Pr&uuml;fung durch den Europ&auml;ischen Gerichtshof und eine Neuaufnahme der Verhandlungen, unter Garantie von Transparenz und demokratischer Meinungsbildung.<br />
<br />
Sonja Ablinger, Abgeordnete zum Nationalrat<br />
Roswitha Bauer, Abgeordnete zum Ober&ouml;sterreichischen Landtag<br />
Peko Baxant, Abgeordneter zum Wiener Landtag<br />
Andreas Durst, Landesvorsitzender der Jungen Generation Ober&ouml;sterreich<br />
Reinhold Einwallner, Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der SP&Ouml; Vorarlberg<br />
Daniel Fellner, Landesgesch&auml;ftsf&uuml;hrer der SP&Ouml; K&auml;rnten<br />
Elisabeth Hakel, Abgeordnete zum Nationalrat<br />
Karin Kadenbach, Abgeordnete zum Europ&auml;ischen Parlament<br />
Peter Kaiser, Landeshauptmann-Stellvertreter in K&auml;rnten und SP&Ouml;-Landesparteivorsitzender<br />
Eleonora Kleibel, AKS-Bundesvorsitzende<br />
Philip Kucher, Gemeinderat in Klagenfurt<br />
J&ouml;rg Leichtfried, Abgeordneter zum Europ&auml;ischen Parlament<br />
Max Lercher, Abgeordneter zum Landtag Steiermark<br />
Siegi Lindenmayr, Abgeordneter zum Wiener Landtag<br />
Christian Makor, Abgeordneter zum Ober&ouml;sterreichischen Landtag und Klubobfrau-Stellvertreter<br />
Marko Miloradovic, Kandidat f&uuml;r die Wahlen zum Innsbrucker Gemeinderat<br />
Wolfgang Moitzi, SJ-Verbandsvorsitzender und Mitglied des SP&Ouml;-Bundesparteipr&auml;sidiums<br />
Mirijam M&uuml;ller, VSST&Ouml;-Bundesvorsitzende<br />
Petra M&uuml;llner, Abgeordnete zum Ober&ouml;sterreichischen Landtag<br />
Barbara Novak, Abgeordnete zum Wiener Landtag<br />
Christoph Peschek, Abgeordneter zum Wiener Landtag<br />
Evelyn Regner, Abgeordnete zum Europ&auml;ischen Parlament<br />
Sophia Reisecker, Kandidatin f&uuml;r die Wahlen zum Innsbrucker Gemeinderat<br />
Michael Ritsch, SP&Ouml;-Landesparteivorsitzender und Klubobmann im Vorarlberger Landtag<br />
Karin Scheele, Landesr&auml;tin und Mitglied der Nieder&ouml;sterreichischen Landesregierung<br />
Martina Schr&ouml;ck, Vorsitzende der SP&Ouml; Graz und Mitglied der Grazer Stadtregierung<br />
Johannes Schwarz, Abgeordneter zum Landtag Steiermark<br />
Sybille Straubinger, Abgeordnete zum Wiener Landtag<br />
Josef Weidenholzer, Abgeordneter zum Europ&auml;ischen Parlament<br />
Tanja Wehsely, Abgeordnete zum Wiener Landtag<br />
J&uuml;rgen Wutzlhofer, Abgeordneter zum Wiener Landtag<br />
<br />
---------------------------<br />
* Stellungnahme der slowenischen Botschafter Helena Drnovsek Zorko, die ihre Unterschrift unter dem Abkommen &ouml;ffentlich bereut.<br />
<br />
Hier kannst du gegen ACTA unterschreiben: <a href="https://secure.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?culAQcb">https://secure.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?culAQcb</a><br />
<br />
ACTA auf Wikipedia: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement">http://de.wikipedia.org/wiki/Anti-Counterfeiting_Trade_Agreement</a>]]></description>
    <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 09:24:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Internetzensur</category><category>Freiheit</category><category>Zensur</category><category>Geistiges Eigentum</category><category>Copyright</category><category>ACTA</category><category>Trips</category><category>Stopp ACTA</category>
     
    <guid isPermaLink="false">http://www.pekobaxant.at/stories/acta-offener-brief-an-oesterreichische-bundesregierung/</guid>
  </item>  <item>
    <title><![CDATA[Die 6 roten Positionen für ein gutes Wiener Zusammenleben]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/die-6-roten-positionen-fuer-ein-gutes-wiener-zusammenleben/</link>
    <description><![CDATA[<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/WIEN.gif"><img title="" height="66" alt="WIEN" width="100" align="left" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/WIEN.gif',301,200);return false;" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/WIEN_small.gif" /></a><b>In Wien leben Menschen aus 183 L&auml;ndern der Erde. Sie leben, wohnen und arbeiten in einer der lebenswertesten St&auml;dte der Welt. Sie kommen in all ihrer Unterschiedlichkeit weitgehend gut miteinander aus. Wo es Probleme im Zusammenleben gibt, wird versucht, sie zu l&ouml;sen. Gemeinsam, friedlich, aber auch mit Nachdruck, wenn n&ouml;tig. Denn Wien soll ein guter Platz zum Leben bleiben. Das Wien, das mitten in einer Zeit globaler Ver&auml;nderungen Sicherheit, Chancen, Zukunft und ein gutes Lebensgef&uuml;hl geben soll.</b><br />
<br />
Damit das Zusammenleben funktioniert, m&uuml;ssen Grunds&auml;tze beachtet und vor allem auch gelebt werden. Menschen in der Wiener SP&Ouml; haben auf Basis der gro&szlig;en Mitgliederbefragung 2011 erarbeitet, wie diese elementaren Spielregeln des Zusammenlebens und Zusammenhalts in unserer Gesellschaft lauten und sie in den <b>Wiener Positionen</b> zusammengefasst. Die Wiener SP&Ouml; stellt sie nun der breiten &Ouml;ffentlichkeit zur Diskussion, ich m&ouml;chte sie den Leserinnen und Lesern meines Blogs auch nicht vorenthalten. Hier die <i>von mir unkommentierten Positionen</i> f&uuml;r ein gutes Zusammenleben: <br />
<br />
<b>Wer in Wien leben will, soll sich auch zu Wien und zu einem Zusammenleben in Respekt und R&uuml;cksichtnahme bekennen.</b><br />
Ein wesentlicher Teil der Wiener Lebensqualit&auml;t ist eine typische Wiener Lebensart, die nicht nur in unserer Stadt, sondern auch international gesch&auml;tzt wird. Sie st&uuml;tzt sich auf eine europ&auml;ische Kultur und Grundwerte wie Demokratie, Rechtsstaat, Trennung von Staat und Religion, Gewaltfreiheit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Gleichheit von Frauen und M&auml;nnern. Bei aller Weltoffenheit erwar-ten wir, dass diese Grundwerte und die Menschenrechte von allen in dieser Stadt respektiert werden. In Wien darf es keine Ausgrenzung von Menschen geben. Wien bem&uuml;ht sich um ein Miteinander auf allen gesellschaftlichen Ebenen und in allen Stadtteilen. Basis daf&uuml;r sind gemeinsame Regeln und die gemeinsame Sprache.<br />
<br />
<b>Die gemeinsame Sprache in Wien ist Deutsch. Wer hier leben will, muss Deutsch k&ouml;nnen.</b><br />
Die gemeinsame Sprache der Verst&auml;ndigung in Wien ist Deutsch. Es besteht die Verpflichtung, Deutsch zu lernen. Erst die gemeinsame Sprache erm&ouml;glicht das Verstehen der Wiener Lebensart. Deutsch ist die Voraussetzung f&uuml;r Integration und ein auf allen Seiten funktionierendes Zusammenleben. Deutsch er&ouml;ffnet pers&ouml;nliche und berufliche Aufstiegschancen. Mehrsprachigkeit hilft bei der beruflichen und pers&ouml;nlichen Weiterentwicklung. Zeitgem&auml;&szlig;e Einrichtungen wie Kindergarten und Ganztagsschule helfen bei der Integration und der Entwicklung von Kindern zu gebildeten, aufgeschlossenen und m&uuml;ndigen Erwachsenen.<br />
<br />
<b>Wien w&auml;chst und ist auf dem Weg zur 2-Millionen-Metropole. Das ist gut so. Internationalit&auml;t und Weltoffenheit sind die Voraussetzungen, damit Wien erfolgreich bleibt und Chancen auf Arbeit und Wohlstand bietet.</b><br />
Die &#8222;Stadt ohne Ausl&auml;nder&#8220; gibt es im 21. Jahrhundert nicht. Vielfalt ist auch in Wien Realit&auml;t und alles, was die Stadt und unsere Gesellschaft bereichert, ist willkommen. Wien w&auml;chst, weil diese Stadt attraktiv ist wie kaum eine andere. Damit alle, die bereits hier leben, Chancen auf gute Arbeit und pers&ouml;nlichen Aufstieg haben, muss Wien ein starker Wirtschaftsstandort bleiben. Wo Fachkr&auml;fte fehlen, ist Zuwanderung notwendig. Sie muss klar geregelt sein. Ausbildung und Aufstiegschancen f&uuml;r Menschen, die bereits hier leben, m&uuml;ssen aber Vorrang haben.<br />
<br />
<b>Der Zugang zu sozialen Leistungen unserer Stadt und Gesellschaft gilt f&uuml;r alle. Jede/r muss aber zur Gemeinschaft und zum Erhalt der sozialen Sicherheit f&uuml;r alle beitragen.</b><br />
Wien h&auml;lt den Grundwert des Zusammenhalts hoch. Auch neuen Mitb&uuml;rgerinnen, Mitb&uuml;rgern und ihren Kindern m&uuml;ssen daher soziale Sicherheit, Aufstiegschancen und ein besseres Leben erm&ouml;glicht werden. Zugleich wird ihr Beitrag zur Gemeinschaft und zum guten Zusammenleben erwartet. Die Leistungen der Zuwanderinnen und Zuwanderer zum gemeinsamen Sozialsystem sind unverzichtbar und stellen sicher, dass dieses auch in Zukunft finanzierbar bleibt.<br />
<br />
<b>Alle Bev&ouml;lkerungsgruppen sollen in Wien aktiv am gesellschaftlichen Leben mitwirken. Sie sollen sich in ihrem privaten Umfeld, in ihrer Arbeitswelt, in &ouml;ffentlichen Einrichtungen und in der Politik engagieren k&ouml;nnen.</b><br />
Im nachbarschaftlichen Zusammenleben, in der Wirtschaft und in &ouml;ffentlichen Einrichtungen wie dem Gesundheitssystem oder dem Bildungswesen nehmen neue Wienerinnen und Wiener schon heute viele wichtige Aufgaben wahr. Sie tragen damit zum Gemeinwohl und zur Akzeptanz von Zuwanderinnen und Zuwanderern bei. Auch in der Politik sollen sich Zuwanderinnen und Zuwanderer engagieren und sichtbar Verantwortung f&uuml;r die Gestaltung des gemeinsamen Lebensumfeldes &uuml;bernehmen k&ouml;nnen.<br />
<br />
<b>In Wien kann man einer Religion angeh&ouml;ren oder auch nicht. Verhaltensweisen, die unseren gesellschaftlichen Regeln und Werten widersprechen, sind aber nicht erw&uuml;nscht.</b><br />
Religionen und Weltanschauungen k&ouml;nnen in Wien frei ausge&uuml;bt werden (&ouml;ffentlich und privat). Das ist ein Menschenrecht. Wien setzt auf den Austausch von Wissen, auf gegenseitigen Respekt und den Abbau von Vorurteilen zwischen Religionen und Kulturen. Religi&ouml;ser Fundamentalismus jedoch (egal aus welcher Richtung) wird nicht geduldet. Religi&ouml;se Bauten und Vereinslokale unterliegen ausnahmslos den gleichen Vorschriften wie andere Bauwerke auch.]]></description>
    <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 15:50:00 +0100</pubDate>
    <dc:creator>pekobaxant</dc:creator>
    <category>Religion</category><category>Wien</category><category>Zusammenleben</category><category>Integration</category><category>Häupl</category>
     
    <guid isPermaLink="false">http://www.pekobaxant.at/stories/die-6-roten-positionen-fuer-ein-gutes-wiener-zusammenleben/</guid>
  </item>  <item>
    <title><![CDATA[Meine besten Wünsche...]]></title>
    <link>http://www.pekobaxant.at/stories/meine-besten-wuensche/</link>
    <description><![CDATA[<a href="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/jesus.jpg"><img title="" height="60" alt="jesus" width="100" align="left" onclick="javascript:openPopup('http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/jesus.jpg',500,298);return false;" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/jesus_small.jpg" /></a>...an alle jene Menschen, die sich zu Weihnachten der Niederkunft des Gottessohnes bewu&szlig;t sind. Auch ich freue mich dar&uuml;ber und feiere aus ganzem Herzen. Die Entwicklung des Menschen und der Gesellschaft aus des Menschen eigener Kraft zum Guten wurde durch dieses Ereignis erst erm&ouml;glicht.<br />
<br />
Auch wenn es oberfl&auml;chlich betrachtet widersrp&uuml;chlich klingt - als gl&auml;ubiger Christ unterschreibe ich Rudolf Steiner&acute;s Ausspruch voll und ganz: "An Gottes Stelle den freien Menschen." Dies ist jedoch erst durch das Wirken des Menschensohnes m&ouml;glich geworden. In diesem Sinne feiere ich zu Weihnachten ein Ereignis, an dem die Freiheit des Menschen als reale M&ouml;glichkeit manifest wurde. Nat&uuml;rlich muss sich der Mensch diese Freiheit erst selbst erk&auml;mpfen, sein Schwert ist das Denken. Das sind gute Nachrichten f&uuml;r mich pers&ouml;nlich als politisch Handelnden, weil der Kampf f&uuml;r das Gute, f&uuml;r Gerechtigkeit, f&uuml;r Freiheit und Demokratie kein aussichtsloser (mehr) ist.<br />
<br />
Mein "Weihnachts-Geschenk" an meine Leserinnen und Leser ist ein <a href="http://www.pekobaxant.at/stories/ja-es-gibt-die-alternative-zu-kommunismus-und-kapitalismus/">neuerlicher</a> Hinweis auf einen Text, der heute vor 33 Jahren am 23.12.1978 in der Frankfurter Rundschau erschienen ist. Joseph Beuys und Wilfried Heidt haben der Menschheit mit ihrem "Aufruf zur Alternative" ein gro&szlig;es Geschenk gemacht, bisher wurde das Packerl erst von Wenigen ge&ouml;ffnet.<br />
<br />
<br />
--------------------------------------------------<br />
<br />
<br />
<b>Aufruf zur Alternative, 1978</b><br />
<br />
<img title="Aufruf zur Alternative 1978" height="400" alt="Aufruf zur Alternative 1978" width="283" align="left" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Aufruf-zur-Alternative-1978.jpg" />Dieser Aufruf richtet sich an alle Menschen des europ&auml;ischen Kultur- und Zivilisationskreises. Der Durchbruch in eine neue soziale Zukunft kann schon gelingen, wenn in den europ&auml;ischen Zonen eine Bewegung entsteht, die durch ihre Erneuerungskraft die Mauern abtr&auml;gt zwischen Ost und West und die Kluften zusch&uuml;ttet zwischen Nord und S&uuml;d.<br />
<br />
Der Anfang w&auml;re gemacht, wenn - sagen wir - die Mitteleurop&auml;er sich entschlie&szlig;en w&uuml;rden, in der Gedankenrichtung dieses Aufrufes zu handeln. Wenn wir heute in Mitteleuropa anfingen, einen den Zeitforderungen gem&auml;&szlig;en Weg des Zusammenlebens und Zusammenarbeitens in unseren Staaten und Gesellschaften einzuschlagen, h&auml;tte dies eine starke Ausstrahlung auf jeden anderen Ort der Welt.<br />
<br />
Vor der Frage: Was k&ouml;nnen wir tun? mu&szlig; der Frage nachgegangen werden: Wie m&uuml;ssen wir denken?, damit der phrasenhafte Umgang mit den h&ouml;chsten Idealen der Menschheit, die alle Parteiprogramme heute verk&uuml;nden, nicht weiterhin als Ausdruck des krassen Gegensatzes zur Lebenspraxis unserer wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Wirklichkeit sich fortpflanzt.<br />
<br />
<img title="Wilfried Heidt" height="265" alt="Wilfried Heidt" width="190" align="right" class="right" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Wilfried-Heidt.jpg" />Vor kopflosem Umsteigen wird gewarnt. Beginnen wir mit der Selbstbesinnung. Fragen wir nach den Gr&uuml;nden, die uns zu der Abkehr vom Bisherigen Anla&szlig; geben. Suchen wir nach den Ideen, die uns die Richtung der Umkehr weisen. &Uuml;berpr&uuml;fen wir die Begriffe, nach denen wir die Verh&auml;ltnisse im Osten und im Westen eingerichtet haben. Besinnen wir, ob diese Begriffe unseren sozialen Organismus und seine Wechselbeziehungen zu den Naturordnungen gef&ouml;rdert, zur Erscheinung eines gesunden Daseins gef&uuml;hrt oder die Menschheit krank gemacht, ihr Wunden geschlagen, Unheil &uuml;ber sie gebracht haben und heute gar ihr &Uuml;berleben in Frage stellen.<br />
<br />
Gehen wir durch sorgf&auml;ltiges Beobachten unserer eigenen Bed&uuml;rfnisse der &Uuml;berlegung nach, ob die Prinzipien des westlichen Kapitalismus und des &ouml;stlichen Kommunismus offen sind, aufzunehmen, was aus dem Entwicklungsstrom der neueren Zeit als der zentrale Impuls im Seelischen der Menschheit sich immer deutlicher regt und als Wille zur konkreten Selbstverantwortung sich ausdr&uuml;ckt; und das meint: als Mensch nicht mehr eingespannt zu sein in ein Verh&auml;ltnis von Befehl und Unterwerfung, Macht und Privileg.<br />
<br />
Ich habe diese Frage manche Jahre hindurch mit Geduld verfolgt. Ohne die Hilfe vieler anderer Menschen, denen ich in diesem Forschen und Erfahren begegnet bin, w&auml;re ich wohl nicht zu den Antworten gekommen, die ich in diesem Aufruf mitteilen m&ouml;chte. Darum sind diese Antworten nicht nur &raquo;meine Meinung&laquo;, sondern das, was zahlreiche andere auch erkannt haben.<br />
<br />
Um auf Anhieb die Umkehr herbeizuf&uuml;hren, sind es jetzt noch zu wenige. Die Zahl der Einsichtigen mu&szlig; vergr&ouml;&szlig;ert werden. Wenn es gelingt, das hiermit Angeregte auch politisch-organisatorisch zu verdichten und schlie&szlig;lich in einer konzertierten ausserparlamentarisch-parl&#8203;amentarischen Aktion zum Einsatz zu bringen, hat der Aufruf sein Ziel erreicht. Es geht also um eine gewaltfreie Revolution, eine auf Zukunftsoffenheit angelegte Alternative.<br />
<br />
<b>I. Symptome der Krise</b><br />
<br />
Die Probleme, die uns zur Abkehr vom Bestehenden allen Anla&szlig; geben, k&ouml;nnen als bekannt vorausgesetzt werden. Es mag gen&uuml;gen, in einer stichwortartigen Zusammenfassung die schwerwiegendsten Faktoren der Gesamtproblematik vor Augen zu r&uuml;cken.<br />
<br />
<b>1. Die milit&auml;rische Bedrohung</b><br />
<br />
Auch ohne aggressive Absichten der Superm&auml;chte besteht die Gefahr der atomaren Weltvernichtung. Die Kriegstechnologie und die Art der ins Absurde gesteigerten Waffenarsenale l&auml;&szlig;t eine sichere Kontrolle des un&uuml;berschaubar gewordenen Gesamtapparates nicht mehr zu. Trotz des angeh&auml;uften Potentials zur hundertfachen Zerst&ouml;rung der Erde versch&auml;rft sich hinter den Kulissen sogenannter Abr&uuml;stungsverhandlungen das erbitterte R&uuml;stungswettrennen von Jahr zu Jahr. Folge dieses kollektiven Wahnsinns ist ein riesenhafter Verschlei&szlig; von Energie und Rohstoffen und eine gigantische Vergeudung der kreativen F&auml;higkeiten von Millionen von Menschen.<br />
<br />
<b>2. Die &ouml;kologische Krise</b><br />
<br />
Unser Verh&auml;ltnis zur Natur ist dadurch gekennzeichnet, da&szlig; es ein durch und durch gest&ouml;rtes geworden ist. Es droht die restlose Zerst&ouml;rung der Naturgrundlage, auf der wir stehen. Wir sind auf dem besten Wege, diese Basis zu vernichten, indem wir ein Wirtschaftssystem praktizieren, das auf hemmungsloser Auspl&uuml;nderung dieser Naturgrundlage beruht. Ganz klar mu&szlig; ausgesprochen werden, da&szlig; das privatkapitalistische Wirtschaftssystem des Westens von dem staatskapitalistischen des Ostens sich in diesem Punkt grunds&auml;tzlich nicht unterscheidet. Die Vernichtung wird weltweit betrieben. Zwischen Bergwerk und M&uuml;llkippe erstreckt sich die Einbahnstra&szlig;e der modernen Industriezivilisation, deren expansivem Wachstum immer mehr Lebenslinien und Kreisl&auml;ufe des &ouml;kologischen Systems zum Opfer fallen.<br />
<b><br />
3. Die Wirtschaftskrise</b><br />
<br />
Sie &auml;u&szlig;ert sich in einer F&uuml;lle von Symptomen, mit denen t&auml;glich die Zeitungsseiten gef&uuml;llt und die Nachrichtensendungen bestritten werden. Streik und Aussperrung, Abermillionen - weltweit gesehen - sind arbeitslos, k&ouml;nnen ihre F&auml;higkeiten nicht f&uuml;r die Gemeinschaft einsetzen. Da werden, um die heilige Kuh der &raquo;Marktgesetze&laquo; nicht schlachten zu m&uuml;ssen, Riesenmengen von wertvollsten Nahrungsg&uuml;tern, die sich aus subventionierter &Uuml;berproduktion ansammeln, ohne mit der Wimper zu zucken vernichtet, w&auml;hrend in anderen Weltgegenden gleichzeitig Tausende t&auml;glich an Hunger sterben. Da geht es nicht darum, f&uuml;r den Bedarf der Konsumenten zu produzieren, sondern um den geschickt getarnten Verschlei&szlig; der G&uuml;ter.<br />
<br />
Diese Art des Wirtschaftens liefert die Menschheit immer konsequenter der Macht einer Clique multinationaler Gro&szlig;konzerne aus, die an ihren Konferenztischen mit den Spitzenfunktion&auml;ren der kommunistischen Staatsmonopole &uuml;ber unser aller Schicksal entscheiden. Verzichten wir auf eine weitere Charakterisierung dessen, was uns andauernd als die &laquo;monet&auml;re Krise&raquo;, die &raquo;Demokratiekrise&laquo;, die &raquo;Erziehungskrise&laquo;, die &raquo;staatliche Legitimationskrise&laquo; usw. frei Haus geliefert wird, und kommen wir abschlie&szlig;end noch kurz auf die<br />
<br />
<b>4. Bewu&szlig;tseins- und Sinnkrise</b><br />
<br />
zu sprechen. Die meisten Menschen f&uuml;hlen sich den Verh&auml;ltnissen, die sie umgeben, hilflos ausgeliefert. Das f&uuml;hrt zur Vernichtung auch ihrer Innerlichkeit. Sie k&ouml;nnen in den Destruktionsprozessen, denen sie unterworfen sind, in dem undurchschaubaren Kn&auml;uel staatlicher und &ouml;konomischer Macht, in den Ablenkungs- und Zerstreuungsman&ouml;vern einer billigen Vergn&uuml;gungsindustrie keinen Lebenssinn mehr erkennen.<br />
<br />
Insbesonders junge Menschen verfallen in wachsender Zahl dem Alkoholismus, der Drogensucht, begehen Selbstmord. Hunderttausende fallen religi&ouml;s getarnten Fanatikern zum Opfer. Weltflucht hat Hochkonjunktur.<br />
<br />
Das Gegenst&uuml;ck dieses Identit&auml;tsverlustes der Pers&ouml;nlichkeiten ist die Losung &laquo;nach mir die Sintflut&laquo;, das r&uuml;cksichtslose Ausleben des Lustprinzips, der glatten Anpassung, um aus der ganzen Sinnlosigkeit wenigstens f&uuml;r sich, solange das Leben noch dauert, herauszuholen, was herauszuholen ist, ohne R&uuml;cksicht, auf wessen Rechnung dabei Wechsel ausgestellt werden.<br />
<br />
Es sind Wechsel, die unsere Umwelt, unsere Mitwelt und unsere Nachwelt zu begleichen haben. Es wird Zeit, die Systeme der &raquo;organisierten Verantwortungslosigkeit&laquo; [Bahro] abzul&ouml;sen durch eine Alternative des Ausgleichs und der Solidarit&auml;t.<br />
<b><br />
II. Die Ursachen der Krise</b><br />
<br />
Auf den Kern der Sache zur&uuml;ckgef&uuml;hrt, kann gesagt werden, da&szlig; zwei Strukturelemente der im 20. Jahrhundert zur Herrschaft gekommenen Gesellschaftsordnungen die eigentlichen Ursachen der ganzen Misere darstellen: Das Geld und der Staat, das hei&szlig;t die Rollen, die dem Geld und dem Staat in diesen Systemen einger&auml;umt werden. Beide Elemente sind zu den entscheidenden Machtmitteln geworden. Die Macht hat, in wessen H&auml;nden das Geld und/oder der Staat sich befindet. Der Geldbegriff des Kapitalismus ist ebenso Grundlage dieses Systems wie der totalisierte Staatsbegriff die Grundlage des Kommunismus ist, wie wir ihn bislang kennengelernt haben.<br />
<br />
Mittlerweile sind diese beiden Begriffe in den konkreten Erscheinungen der bestehenden Verh&auml;ltnisse im Westen und im Osten wechselseitig assimiliert. Im Westen schreitet die Tendenz der Ausdehnung der Staatsfunktion voran, w&auml;hrend im Osten Faktoren des Geldmechanismus, wie der Kapitalismus ihn entwickelt hat, eingef&uuml;hrt worden sind. Obwohl deutliche Unterschiede, z.B. hinsichtlich der Achtung der Menschenrechte, zwischen dem westlichen und dem &ouml;stlichen Kapitalismus bestehen, ist es doch so, da&szlig; beide Systeme in wachsendem Ma&szlig;e zur Destruktivit&auml;t neigen und aus ihrem Machtgegensatz die Menschheitszukunft aufs &auml;u&szlig;erste bedrohen. Deshalb ist es an der Zeit, da&szlig; &raquo;beide durch ein neues Prinzip abgel&ouml;st werden&laquo;, denn beide sind &raquo;am Ende&laquo; [Gruhl].<br />
<br />
<img title="Joseph Beuys" height="400" alt="Joseph Beuys" width="300" align="left" class="left" src="http://www.pekobaxant.at/static/pekobaxant/images/Joseph-Beuys.png" />Das geht auch bei uns nicht anders als durch eine &Auml;nderung der Verfassung. Das mittlerweile geradezu neurotische Bekenntnis zum Grundgesetz macht uns blind und unf&auml;hig gegen&uuml;ber der Notwendigkeit einer Weiterentwicklung seiner Ans&auml;tze.<br />
<br />
Warum eigentlich soll in einer Gesellschaft, die ein bestimmtes Niveau der Entwicklung der Demokratie aufweist, nicht in der freim&uuml;tigsten Weise &uuml;ber die notwendige Weiterentwicklung diskutiert werden? Schon viel zu viele haben Angst, in den Verdacht zu geraten, Verfassungsfeinde zu sein. Sie versagen sich selbst sch&ouml;pferische Gedanken, einmal erreichte Rechtsbegriffe zu erweitern, wenn der Bewu&szlig;tseinsfortschritt dies fordert. Und er fordert es.<br />
<b><br />
Fazit: Kapitalismus und Kommunismus haben die Menschheit in eine Sackgasse gef&uuml;hrt.</b><br />
<br />
So unbestreitbar dies ist und so sehr sich diese Einsicht verbreitet, so wenig w&auml;re uns geholfen, wenn noch keine vern&uuml;nftigen L&ouml;sungsmodelle, also Ideen f&uuml;r freie, demokratische, gegen&uuml;ber Mitmensch und Naturgegebenheiten solidarische, von Weitsicht und Zukunftsverantwortung f&uuml;r das Ganze getragene Perspektiven erarbeitet w&auml;ren. Solche L&ouml;sungsmodelle sind erarbeitet. Von einem bestimmten soll im folgenden berichtet werden.<br />
<br />
<b>III. Der Ausweg</b><br />
<br />
Wilhelm Schmundt hat als die zentrale Notwendigkeit einer fundierten Alternative das &laquo;ins-Rechte-Denken der Begriffe&raquo; gefordert. Dies meint auch Eugen L&ouml;bl, der Wirtschaftstheoretiker des Prager Fr&uuml;hlings, wenn er von der unaufschiebbaren &laquo;Revolution der Begriffe&raquo; spricht. <b>Schmundt hat einem seiner B&uuml;cher den Titel &laquo;Revolution und Evolution&raquo; gegeben, und er will damit sagen: Erst wenn wir, die Grundzusammenh&auml;nge des sozialen Organismus neu &uuml;berdenkend, die &laquo;Revolution der Begriffe&raquo; geleistet haben, wird damit der Weg frei f&uuml;r eine Evolution ohne Zwang und Willk&uuml;r.</b><br />
<br />
Leider lebt, gerade in politisch alternativ denkenden Kreisen, vielfach noch die Ansicht, auf die Begriffe k&auml;me es nicht an.<br />
<br />
Dieses leichtfertige Vorurteil mu&szlig; &uuml;berwunden werden, wenn die neue soziale Bewegung eine Ausstrahlung bekommen und eine politische Kraft werden will. Denn mit Begriffen ist immer eine sehr weittragende Praxis verbunden, und die Art und Weise, wie &uuml;ber einen Sachverhalt gedacht wird, ist entscheidend daf&uuml;r, wie man mit diesem Sachverhalt umgeht, - zuvor: wie und ob man ihn &uuml;berhaupt versteht.<br />
<br />
Bei dem Entwurf der Alternative, d. h. des DRITTEN WEGES, von dem als erste kommunistische Partei jetzt auch die KPI in positiver Weise spricht, gehen wir vom Menschen aus. Er ist der Bildner der sozialen Plastik und nach seinem Ma&szlig; und seinem Wollen mu&szlig; der soziale Organismus eingerichtet sein.<br />
<br />
Nach Gef&uuml;hl und Erkenntnis der Menschenw&uuml;rde gelten dem Menschen heute drei Grundbed&uuml;rfnisse als vorrangig:<br />
<br />
1. Er will seine Anlagen und seine Pers&ouml;nlichkeit frei entwickeln und seine F&auml;higkeiten in Verbindung mit den F&auml;higkeiten seiner Mitmenschen frei f&uuml;r einen als sinnvoll erkannten Zweck einsetzen k&ouml;nnen.<br />
<br />
2. Er erkennt jede Art von Privileg als untragbare Verletzung der demokratischen Gleichberechtigung. Er hat das Bed&uuml;rfnis, als m&uuml;ndiger Mensch hinsichtlich aller Rechte und Pflichten - ob sie in einen wirtschaftlichen, sozialen, politischen oder kulturellen Zusammenhang geh&ouml;ren - als Gleicher unter Gleichen zu gelten und am demokratischen Vereinbaren auf allen Ebenen und in allen Bereichen der Gesellschaft mitbestimmen zu k&ouml;nnen.<br />
<br />
3. Er will Solidarit&auml;t schenken und Solidarit&auml;t in Anspruch nehmen. Es mag vielleicht bezweifelt werden, da&szlig; darin ein vorrangiges Grundbed&uuml;rfnis des heutigen Menschen zum Ausdruck kommt, weil der Egoismus das weithin dominante Motiv im Verhalten der Einzelnen ist.<br />
<br />
Eine gewissenhafte Pr&uuml;fung zeigt jedoch etwas anderes. Zwar mag der Egoismus noch im Vordergrund stehen und das Verhalten bestimmen. Aber: Ein Bed&uuml;rfnis, ein angestrebtes Ideal ist er nicht. Er ist ein Trieb, der herrscht und beherrscht. Gewollt jedoch ist: Die gegenseitige Hilfe aus freier Entscheidung.<br />
<br />
Wenn dieser solidarische Impuls als das menschliche und menschheitliche Ideal empfunden wird, dann stellt sich die Aufgabe, jene Mechanismen, die aus den sozialen Strukturen heute den Egoismustrieb aktivieren, so umzuformen, da&szlig; sie den inneren menschlichen Absichten nicht mehr entgegenwirken.<br />
<br />
Und diese Strukturen werden so umgeformt:<br />
<b><br />
1. Das &raquo;integrale System&laquo;, ein neuer Arbeits- und ein neuer Einkommensbegriff</b><br />
<br />
Das Wirtschaftsleben hat sich in der arbeitsteiligen Industriegesellschaft zu einem - wie Eugen L&ouml;bl sagt - &raquo;integralen System&laquo; entwickelt.<br />
<br />
Dies bedeutet: Die Menschen verlassen, wenn sie arbeiten, den privaten Bereich, die Haushalte, und str&ouml;men hin zu den assoziierten Produktionsst&auml;tten. Die Erzeugnisse ihrer Arbeit kommen nicht mehr durch Einzelne oder Z&uuml;nfte tauschwirtschaftlich auf den Markt, sondern sie gelangen aus dem Zusammenwirken komplexer Prozesse dorthin. Das jeweilige Endprodukt ist das Ergebnis der gemeinsamen T&auml;tigkeit aller im Rahmen der Weltwirtschaft.<br />
<br />
Alle T&auml;tigkeiten, auch diejenigen der Erziehung, der Ausbildung, der Wissenschaft, der Banken, der Verwaltung, der Parlamente, der Medien usw. sind in dem Ganzen integriert.<br />
<br />
Zwei Prozesse bilden die Grundstruktur dieses Wirtschaftstyps: Der Strom der in der Arbeit zum Einsatz kommenden F&auml;higkeitswerte und der Strom der geistigen oder physischen Konsumwerte. Die technischen Produktionsmittel m&uuml;ssen dabei als h&ouml;her entwickelte Ressourcen angesehen werden.<br />
<br />
Jede geleistete Arbeit ist prinzipiell Arbeit f&uuml;r andere. Das hei&szlig;t, da&szlig; jeder T&auml;tige an einer bestimmten Stelle seinen Beitrag leistet f&uuml;r das Herstellen eines Wertes, der letztlich von irgendwelchen seiner Mitmenschen verbraucht wird. Die Arbeit eines Menschen steht nicht mehr in Verbindung mit seinem Konsumieren.<br />
<br />
Das andere von ebenso weitreichender Bedeutung ist, da&szlig; der Charakter des integralen Systems es nicht mehr erlaubt, das Einkommen der T&auml;tigen als den Tauschwert f&uuml;r ihre erbrachten Leistungen anzusehen. Denn es kann hier keinen objektiven Ma&szlig;stab f&uuml;r die Ermittlung des Leistungsanteils eines einzelnen an der Produktion eines bestimmten Konsumwertes mehr geben.<br />
<br />
Ebensowenig kann der objektive Anteil eines Unternehmens am Gesamtprodukt ermittelt werden. Wenn wir diese Wirklichkeiten zur Kenntnis nehmen und sie nicht aus diesen Interessen oder jenen Desinteressen ignorieren, dann m&uuml;ssen wir festhalten, da&szlig; sich mit dem &Uuml;bergang von der Tauschwirtschaft [auch Geldtauschwirtschaft] zur integralen Wirtschaft das Verh&auml;ltnis von Arbeit und Einkommen grundlegend ge&auml;ndert hat.<br />
<br />
W&uuml;rden wir allein aus diesen Einsichten die Konsequenzen ziehen, so erg&auml;be sich bereits daraus eine radikale Wandlung der heutigen Wirtschaftsgegebenheit. Das Einkommen, das die Menschen zur Erhaltung und Entfaltung ihres Lebens ben&ouml;tigen, w&auml;re keine abgeleitete Gr&ouml;&szlig;e mehr, sondern ein origin&auml;res Recht, ein Menschenrecht, das gew&auml;hrleistet sein mu&szlig;, damit f&uuml;r sie die Voraussetzungen erf&uuml;llt sind, verantwortlich und selbstverpflichtet im Kreis ihrer Mitarbeiter wirken zu k&ouml;nnen. F&uuml;r das Einkommen als elementares Menschenrecht ist das demokratische Vereinbaren nach bedarfsorientierten Gesichtspunkten das sachgem&auml;&szlig;e Gestaltungsprinzip. Auch das Ma&szlig; und die Art der Arbeit sind Fragen, welche durch die demokratische Gemeinschaft im allgemeinen und die Arbeitskollektive im besonderen nach der Art ihrer Selbstverwaltungsformen behandelt und geregelt werden m&uuml;ssen.<br />
<br />
Alle heutigen Zw&auml;nge, Ungerechtigkeiten und Frustrationen, die sich aus dem Anachronismus des Lohnens der Arbeit ergeben, werden damit hinf&auml;llig, Gewerkschaften und Arbeitgeberverb&auml;nde &uuml;berfl&uuml;ssig. Gibt es Einkommensunterschiede, so sind sie f&uuml;r alle transparent und demokratisch gewollt. Positiv auch die sozialpsychologischen Folgen der &Uuml;berwindung der Lohnabh&auml;ngigkeit. Niemand kauft und niemand verkauft F&auml;higkeit und Arbeit. Alle T&auml;tigen geh&ouml;ren hinsichtlich ihres Einkommens zur demokratischen Gemeinschaft gleichberechtigter B&uuml;rger.<br />
<b><br />
2. Der Funktionswandel des Geldes</b><br />
<br />
So wie sich beim &Uuml;bergang zur integralen Wirtschaft im Wesen der Arbeit ein tiefgreifender Wandel vollzogen hat, so ist auch bei den Geldprozessen eine Metamorphose eingetreten. Doch wie die tauschwirtschaftlichen Begriffe f&uuml;r die Regelung der Arbeits- und Einkommensverh&auml;ltnisse beibehalten worden sind, blieben sie auch f&uuml;r die Gestaltung des Geldsystems bestimmend. Dadurch konnte sich das Geld nicht ordnend in den sozialen Organismus eingliedern. Dies hat Gr&uuml;nde geliefert, viele Geldanalysen unter psychologischen, soziologischen, &ouml;konomietheoretischen und anderen Gesichtspunkten zu verfassen. Doch sie alle haben wenig geholfen. Die Macht des Geldes blieb ungebrochen.<br />
<br />
Warum? Weil wir den Geldbegriff nicht ge&auml;ndert haben, als es entwicklungsgeschichtlich erforderlich gewesen w&auml;re.<br />
<br />
Was hat zu dem bislang noch ignorierten Funktionswandel des Geldes gef&uuml;hrt?<br />
<br />
Mit dem Auftreten der Zentralbanken in der modernen Geldentwicklung ist dieser Wandel eingetreten. Das Geld trat heraus aus der Welt der Wirtschaftswerte, als deren universelles Tauschmittel es vorher gedient hatte.<br />
<br />
Die neue Art der Geldemission und Geldleitung durch die Institution der Zentralbank f&uuml;hrte zur Ausbildung eines Kreislaufsystems im sozialen Organismus, durch welches, vergleichbar dem Evolutionsschritt in der Biosph&auml;re von einem niederen zu einem h&ouml;heren Organismus, das soziale Ganze eine komplexere Daseinsform angenommen hat. Das Geld konstituierte ein neues Funktionssystem. Es wurde zum Rechtsregulativ f&uuml;r alle kreativen und konsumtiven Prozesse.<br />
<br />
Auf der Produktionsseite ben&ouml;tigen die Unternehmen f&uuml;r die Erf&uuml;llung ihrer Aufgaben Geld. Sie bekommen es vom Bankensystem als Kredit (Zins, heute mit dem Kreditbegriff gekoppelt, kommt aus einem wesenswidrigen Geldverst&auml;ndnis!).<br />
<br />
In der Hand der Unternehmen ist Geld = Produktionskapital ein Rechtsdokument. Es verpflichtet die Unternehmen zum Einsatz der F&auml;higkeiten ihrer Mitarbeiter in der Arbeit.<br />
<br />
Kommt das Geld als Einkommen in die Verf&uuml;gungsberechtigung der T&auml;tigen, &auml;ndert es seine Rechtsbedeutung.<br />
<br />
Als Konsumkapital berechtigt es die Verbraucher zum Erwerb der Konsumwerte. Damit flie&szlig;t das Geld zum Produktionsbereich zur&uuml;ck und &auml;ndert ein letztes Mal seine Bedeutung. Jetzt ist es Geld ohne Beziehung zu einem Wirtschaftswert. Als solches berechtigt es die Unternehmen, an die es gelangt, zu nichts. Es werden damit die Kredite abgel&ouml;st, die Konten der Unternehmen bei den Kreditbanken ausgeglichen. Da viele Unternehmen - wie beispielsweise Schulen und Universit&auml;ten - f&uuml;r ihre Leistungen keine Preise verlangen, mu&szlig; der Kontenausgleich der Unternehmen untereinander, insofern die einen &Uuml;bersch&uuml;sse und die anderen Untersch&uuml;sse haben, in Verbindung mit Assoziationsbanken vorgenommen werden.<br />
<br />
Dieser auf das Niveau der erreichten sozialen Evolution gehobene Geldbegriff hat durchschlagende Konsequenzen. Er l&ouml;st das Machtproblem, insofern es von der Geldseite her entstanden ist. Weil man nicht erkennen wollte, da&szlig; die Geldordnung nicht Teil des Wirtschaftslebens geblieben, sondern ein selbst&auml;ndiges Funktionssystem im Rechtsbereich geworden war, konnte sich die alte r&ouml;mische Eigentumsvorstellung uneingeschr&auml;nkt erhalten. So konnten auch die Kategorien von &raquo;Gewinn&laquo; und &raquo;Verlust&laquo; zur Geltung kommen. Die schrankenlose Aneignung alles dessen, was mit den Produktionsst&auml;tten zusammenh&auml;ngt, blieb rechtens.<br />
<br />
Ohne eine einzige staatsb&uuml;rokratische Ma&szlig;nahme oder steuerpolitische Akrobatik f&uuml;hrt die Anerkennung des gewandelten Geldbegriffes hingegen zur Aufhebung sowohl des Eigentums- als auch des Profitprinzips im Produktionsbereich.<br />
<br />
Und was passiert mit den B&ouml;rsengesch&auml;ften, der Bodenspekulation, dem Zinswucher, der Inflation? Sie verschwinden ebenso wie die Gei&szlig;el der Arbeitslosigkeit. Die Aktienwelt entschl&auml;ft &uuml;ber Nacht, ohne da&szlig; auch nur ein Zahnrad deswegen nicht mehr laufen w&uuml;rde. Und die Aktion&auml;re, die Spekulanten, die Gro&szlig;grundbesitzer? Werden sie ihre heiligen Reicht&uuml;mer der Menschheit auf dem Opferaltar der anhebenden neuen Zeit darreichen? Wir werden sehen. Jedenfalls wird jeder seinen Platz im sozialen Leben finden, wo er seine F&auml;higkeiten frei, produktiv und sinnvoll f&uuml;r das Ganze einsetzen kann.<br />
<br />
Was den Konsumbereich betrifft, stellt sich die Sache so dar, da&szlig; sich die Produktion nach dem Bedarf der Verbraucher richten wird. Keine Profit- und Eigentumsinteressen stehen diesem einzig sachgem&auml;&szlig;en Wirtschaftsziel hemmend oder ablenkend im Wege. Die mit dem integralen System schon elementar verwirklichte Br&uuml;derlichkeit - &raquo;Arbeit ist prinzipiell Arbeit f&uuml;r andere geworden&laquo; - kann ungehindert zur Entfaltung kommen.<br />
<br />
Auch auf die &ouml;kologische Frage f&auml;llt ein neues Licht. Wirtschafts&ouml;kologie ist selbstverst&auml;ndlich, wenn eine freie Wissenschaft, eine freie Erziehung und eine freie Information die Gesetze des Lebendigen umfassend erforscht und verbreitet und deren Bedeutung f&uuml;r den Menschen erhellt.<br />
<br />
<b>3. Die Freiheitsgestalt des sozialen Organismus</b><br />
<br />
Den Staat mit der Lenkung der gesellschaftlichen Entwicklung zu beauftragen, w&auml;re denkbar, wenn es nicht im radikalen Widerspruch zum Freiheitsimpuls, zur Forderung nach Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Selbstverwaltung (Dezentralisierung) st&uuml;nde. Deshalb kann die letzte wichtige Frage, die sich hinsichtlich des Bildes der evolution&auml;ren Alternative des Dritten Weges stellt: Wie kann die von Zw&auml;ngen befreite Gesellschaft ihre an den menschlichen Bed&uuml;rfnissen und den Naturnotwendigkeiten orientierte Entwicklungsrichtung finden?, nur durch die Beschreibung der &raquo;Freiheitsgestalt des sozialen Organismus&laquo; [Schmundt] beantwortet werden.<br />
<br />
Freiheit ist einerseits individueller Impuls, das Handeln aus selbstbestimmten Motiven zu vollbringen. Andererseits ist selbstbestimmtes Handeln nur dann frei, wenn es aus &raquo;Einsicht in die Lebensbedingungen des Ganzen&laquo; [Rudolf Steiner] vollzogen wird.<br />
<br />
F&uuml;r den komplexen Zusammenhang unserer arbeitsteiligen Produktion bedeutet dies, da&szlig; der Einzelne oder auch das einzelne Unternehmen aus sich heraus nur sehr schwer die Gesichtspunkte zu finden vermag, durch welche die jeweilige Aufgabe, etwas f&uuml;r die Bed&uuml;rfnisse anderer hervorzubringen, in der bestm&ouml;glichen Weise erf&uuml;llt werden kann.<br />
<br />
Daher ist es n&ouml;tig, dem Gesellschaftsk&ouml;rper ein neues Funktionssystem einzugliedern: das System beratender Kuratorien, ein authentisches R&auml;tesystem als st&auml;ndige Inspirationsquelle.<br />
<br />
Die Einsichten &uuml;ber die Bedingungen, Zusammenh&auml;nge und Wirkungen seines Handelns kann jedes Arbeitskollektiv dann am besten gewinnen, wenn es ein Kuratorium beruft, in dem die demokratisch bevollm&auml;chtigte Leitung des Unternehmens mit den leitenden Pers&ouml;nlichkeiten anderer Unternehmen, der Banken, wissenschaftlicher Forschungsinstitute und auch mit Vertretern seiner Konsumentenschaft die Aufgaben, Ziele und Entwicklungen des Unternehmens von m&ouml;glichst umfassenden Gesichtspunkten aus ber&auml;t. Die Entscheidungen m&uuml;ssen von den jeweils Verantwortlichen getroffen werden. Diese Entscheidungen werden aber durch die Hilfe der Kuratorien von einem optimal sachgerechten Urteilsbild getragen sein.<br />
<br />
Was dergestalt f&uuml;r die Assoziationen der Arbeitskollektive untereinander gilt, spielt auch eine Rolle f&uuml;r die Grundstruktur eines einzelnen freien Unternehmens. Der &uuml;berwundene Gegensatz von &raquo;Arbeitgeber&laquo; und &raquo;Arbeitnehmer&laquo; &ouml;ffnet das Feld f&uuml;r eine Sozialgestalt, in der miteinander verwoben sind Prozesse des freien Beratens, des demokratischen Vereinbarens und schlie&szlig;lich des gemeinsamen Wirkens f&uuml;r die soziale Umwelt. Das Recht der freien unternehmerischen Initiative hat jeder Mensch. Denn der Mensch ist ein initiatives Wesen. N&ouml;tig ist, da&szlig; die Arbeitsleiter die F&auml;higkeit haben, ihre Mitarbeiter nach deren Facht&uuml;chtigkeit und Sachverstand zu berufen.<br />
<br />
Aus dieser Funktion werden sie jedoch weder materielle Privilegien noch irgendeine andere Form von nicht demokratisch legitimierter Macht haben k&ouml;nnen.<br />
<br />
So ist in dem Bild der Grundz&uuml;ge eines Dritten Weges das freie Unternehmen in einer selbstverwalteten Wirtschaft und einer selbstverwalteten Kultur die demokratische Basiseinheit einer nachkapitalistischen und nachkommunistischen neuen Gesellschaft des realen Sozialismus.<br />
<br />
Staatliche Gesetzgebung, Regierung und Verwaltung sind auf die Funktion beschr&auml;nkt, die f&uuml;r alle verbindlichen demokratischen Rechte und Pflichten zu beschlie&szlig;en und ihre Verwirklichung durchzusetzen.<br />
<br />
Der Staat wird erheblich schrumpfen. Was &uuml;brig bleibt, wird man sehen.<br />
<br />
<b>IV. Was k&ouml;nnen wir f&uuml;r die Verwirklichung der Alternative jetzt tun?</b><br />
<br />
Wer sich dieses Bild der evolution&auml;ren Alternative vor Augen f&uuml;hrt, hat ein klares Grundverst&auml;ndnis von der sozialen Plastik, an welcher der Mensch als K&uuml;nstler formt.<br />
<br />
Wer sagt, da&szlig; es eine Ver&auml;nderung geben mu&szlig;, aber die &raquo;Revolution der Begriffe&laquo; &uuml;berspringt und nur gegen die &auml;u&szlig;eren Verk&ouml;rperungen der Ideologien anrennt, wird scheitern. Er wird entweder resignieren, sich mit Reformieren begn&uuml;gen oder aber in der Sackgasse des Terrorismus landen. Drei Formen des Sieges der Strategie des Systems.<br />
<br />
Wenn abschlie&szlig;end daher gefragt ist: Was k&ouml;nnen wir tun?, damit wir das Ziel der Neugestaltung von den Fundamenten her auch erreichen, dann m&uuml;ssen wir uns klarmachen: Es gibt nur einen Weg, das Bestehende zu transformieren - aber dieser erfordert eine breite Palette von Ma&szlig;nahmen. Der einzige Weg ist die gewaltfreie Transformation. Gewaltfrei nicht etwa darum, weil Gewalt zur Zeit oder aus bestimmten Gr&uuml;nden nicht erfolgversprechend erscheint. Nein. Gewaltfreiheit aus prinzipiellen menschlich - geistig - moralischen und politisch - gesellschaftlichen Gr&uuml;nden.<br />
<br />
Einerseits steht und f&auml;llt die W&uuml;rde des Menschen mit der Unverletzlichkeit der Person und die Ebene des Menschentums verl&auml;&szlig;t, wer dies mi&szlig;achtet. Andererseits sind gerade die zu transformierenden Systeme auf Gewalt in jeder nur denkbaren Form aufgebaut. Deshalb ist jede Art von Gewaltanwendung ein Ausdruck systemkonformen Verhaltens, verfestigt also, was es aufl&ouml;sen will.<br />
<br />
Dieser Aufruf will ermutigen und auffordern, den Weg der gewaltfreien Transformation einzuschlagen. An solche, die bisher passiv waren, obwohl sie von Unbehagen und Unzufriedenheit erf&uuml;llt sind, ist die Aufforderung gerichtet: Werdet aktiv. Eure Aktivit&auml;t ist vielleicht das einzige, was jene, die aktiv sind, aber mit Mitteln der Gewalt lieb&auml;ugeln oder schon Gewalt anwenden, auf den Weg der gewaltfreien Aktion zur&uuml;ckf&uuml;hren kann.<br />
<br />
Obwohl die angezeigte &raquo;Revolution der Begriffe&laquo; das Kernst&uuml;ck der hier vorgestellten Methode zur Ver&auml;nderung ist, mu&szlig; sie nicht unbedingt am Anfang aller Schritte stehen. Auch ist ihr jeder Absolutheitsanspruch fremd. Wer die Kraft hat, die Theorien des Marxismus, des Liberalismus, der christlichen Soziallehre usw. zu Ende zu denken, wird feststellen, da&szlig; diese Theorien durchaus zu den gleichen Ergebnissen kommen wie wir.<br />
<br />
Dieses Zu-Ende-Denken von historischen Ans&auml;tzen ist heute n&ouml;tig. Wo es mutig vollbracht wurde, bemerkte man, wie die Fronten sich verschieben. Da steht Bahro dann Karl-Hermann Flach und William Borm n&auml;her als diese ihrem Parteifreund Lambsdorff und jener seinen Genossen, die ihn verhaftet und verurteilt haben.<br />
<br />
Der Proze&szlig; des Umschmelzens verh&auml;rteter Begrifflichkeiten und Theorieans&auml;tze ist in vollem Gange. Er mu&szlig; zum grossen Dialog, zur interfraktionellen, interdisziplin&auml;ren und internationalen Kommunikation zwischen den alternativen L&ouml;sungsmodellen f&uuml;hren. Die FREE INTERNATIONAL UNIVERSITY (Freie Hochschule f&uuml;r Kreativit&auml;t und interdisziplin&auml;re Forschung Kommunikation zu organisieren und zu) ist das st&auml;ndige Angebot, diese entwickeln.<br />
<br />
&laquo;Gegen die geballten Interessen der M&auml;chtigen hat nur eine mitrei&szlig;ende Idee eine Chance, die wenigstens so stark ist wie die humanistische in den letzten und die christliche in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung&raquo; [Gruhl]. Um von den verschiedenen Ans&auml;tzen, die in der neuen sozialen Bewegung leben, zu dieser &raquo;mitrei&szlig;enden Idee&laquo; durchzusto&szlig;en, brauchen wir den st&auml;ndigen und umfassenden Dialog.<br />
<br />
FREIE INTERNATIONALE UNIVERSIT&Auml;T als ein organisatorischer Ort dieses Forschens, Arbeitens und Kommunizierens meint also alle die Gruppen und Keimzellen in unserer Gesellschaft, zu denen Menschen sich zusammengeschlossen haben, um gemeinsam die Fragen der sozialen Zukunft zu durchdenken. Je mehr Menschen sich mit diesen Arbeiten verbinden, desto kraftvoller und durchgreifender werden die alternativen Ideen zur Geltung kommen. Darum sei aufgerufen: Gr&uuml;ndet Arbeitspl&auml;tze der FREIEN INTERNATIONALEN UNIVERSIT&Auml;T, der Universit&auml;t des Volkes.<br />
<br />
Aber dies allein gen&uuml;gt noch nicht. &Uuml;berall dort, wo dies m&ouml;glich ist, sollten wir uns zur alternativen Lebens- und Arbeitspraxis entschlie&szlig;en. Viele haben in kleinen Bereichen und speziellen Gebieten einen Anfang gemacht. Ein Zusammenschlu&szlig; alternativer Wirtschafts- und Kulturunternehmen ist die AUFBAUINITIATIVE AKTION DRITTER WEG [Unternehmensverband, Stiftung, Mitgliederorganisation]. Einzelne Gruppen oder Betriebe, die ihren alternativen Ideen auch Taten folgen lassen wollen, sind aufgefordert, dieses Projekt zu st&auml;rken.<br />
<br />
Ein letzter, aktueller Aspekt. Vielleicht der wichtigste und entscheidendste f&uuml;r den Weg der gewaltfreien Transformation. Wie kann die neue soziale Bewegung eine politische Dimension erreichen?<br />
<br />
Damit ist, jedenfalls f&uuml;r den Bereich der westlichen Demokratien, die Frage nach der M&ouml;glichkeit einer parlamentarischen Aktion gestellt. Gehen wir diesen Weg, dann gehen wir ihn nur richtig, wenn wir einen neuen Stil der politischen Arbeit und des politischen Organisierens entwickeln. Nur wenn wir uns in diesem neuen Stil &uuml;ben, werden wir die Hindernisse &uuml;berwinden, die f&uuml;r alternative Entwicklungen durch Sperrklauseln und &auml;hnliches errichtet sind.<br />
<br />
Es w&auml;re schon n&ouml;tig, da&szlig; auch von den Parlamenten her, f&uuml;r die ganze &Ouml;ffentlichkeit wahrnehmbar, alternative L&ouml;sungsmodelle auftr&auml;ten. Dazu aber m&uuml;ssen die Leute, die solche Modelle erarbeitet haben, in die Parlamente hineinkommen.<br />
<br />
Wie kommen sie hinein? Indem sie ihre ganze Kraft auf eine gemeinsame Wahlinitiative konzentrieren.<br />
<br />
Entscheidend f&uuml;r einen solchen Versuch ist, welches Verst&auml;ndnis man von der Gesamtalternativenbewegung&#8203; hat. Sie besteht ja aus einer F&uuml;lle von Str&ouml;mungen, Initiativen, Organisationen, Institutionen usw. Sie alle haben nur in der Gemeinsamkeit eine Chance.<br />
<br />
Gemeinsame Wahlinitiative hei&szlig;t aber nicht: Parteiorganisation, Parteiprogramm, Parteidebatte im alten Stil. Die Einheit, derer es bedarf, kann nur die Einheit in der Vielfalt sein. Die Bewegung der B&uuml;rgerinitiativen, die &ouml;kologische, die Friedens- und die Frauenbewegung, die Bewegung der Praxismodelle, die Bewegung f&uuml;r einen demokratischen Sozialismus, einen humanistischen Liberalismus, einen Dritten Weg, die anthroposophische Bewegung und die christlich-konfessionell orientierten Str&ouml;mungen, die B&uuml;rgerrechtsbewegung und die 3. Welt-Bewegung m&uuml;ssen erkennen, da&szlig; sie unverzichtbare Bestandteile der Gesamtalternativenbewegung&#8203; sind; Teile, die sich nicht ausschlie&szlig;en und widersprechen, sondern erg&auml;nzen.<br />
<br />
Realit&auml;t ist, da&szlig; es marxistische, katholische, evangelische, liberale, anthroposophische, &ouml;kologische usw. Alternativkonzepte und -initiativen gibt. In vielen wesentlichen Punkten besteht unter ihnen bereits ein hohes Ma&szlig; an &Uuml;bereinstimmung. Dieses ist die Basis der Gemeinsamkeit in der Einheit. In anderen Punkten besteht Nicht&uuml;bereinstimmung. Dieses ist die Basis der Freiheit in der Einheit.<br />
<br />
Eine gemeinsame Wahlinitiative der Gesamtalternativenbewegung&#8203; ist nur lebenswirklich als ein B&uuml;ndnis vieler autonomer Gruppen, die ihr Verh&auml;ltnis untereinander und gegen&uuml;ber der &Ouml;ffentlichkeit im Geiste aktiver Toleranz gestalten. Unsere Parlamente brauchen den befreienden Geist und das Leben einer solchen Union, der UNION F&Uuml;R DIE NEUE DEMOKRATIE!<br />
<br />
Die Fahrzeuge, die den neuen Kurs nehmen, stehen also bereit. Sie bieten Platz und Arbeit f&uuml;r alle.<br />
<br />
ENDE<br />
<br />
An Informationen und Mitarbeit an den Projekten FREE INTERNATIONAL UNIVERSITY, AUFBAUINITIATIVE AKTION DRITTER WEG und UNION F&Uuml;R EINE NEUE DEMOKRATIE interessierte Leser m&ouml;gen sich wenden an:<br />
<br />
Free International University<br />
8991 Achberg, Humboldt-Haus<br />
4000 D&uuml;sseldorf 11, Staatliche Kunstakademie, Atelier Professor Joseph Beuys, Raum 3<br />
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Der &raquo;Aufruf zur Alternative&laquo; erschien erstmals in der Weihnachtsausgabe der FRANKFURTER RUNDSCHAU am 23. Dezember 1978, Nr. 288 &copy; J. Beuys / W. Heidt]]></description>
    <pubDate>Fri, 23 Dec 2011 11:41:00 +0100</pubDate>
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    <category>Aufruf zur Alternative</category><category>Wilfried Heidt</category><category>Joseph Beuys</category><category>Rudolf Steiner</category>
     
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