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10. September 2010

100910 - Der Wahlkampfaufschlag der SPÖ-Jugend

100910

Genau einen Monat vor 101010 stimmte sich die Wiener SPÖ-Jugend auf den wichtigsten Wahlkampf seit Langem ein. Nach dem wir bereits seit 5 Jahren wahlkämpfen, handelt es sich lediglich um den "Wahlkampfaufschlag", nun geht es in den letzten Satz. Jetzt geht es um Alles.

"In Wien bewegt sich was", heizte Fii, Beatboxing-Weltmeister beim Wahlkampfaufschlag der Wiener SPÖ-Jugend am Freitag Abend, 10.09.10 - genau einen Monat vor der Wahl - ein. Nach den Moves der beiden Dance-Performer Mark Gregor und David Slomo (Gruppe WHS) bewegten die unmissverständlichen Ansagen und Botschaften der Wiener SPÖ-JugendpolitikerInnen die über 600 KandidatInnen und UnterstützerInnen. Weitere Highlights des Abends im Club Galerie: Der bejubelte Auftritt des Wiener SPÖ-Vorsitzenden, Bürgermeister Michael Häupl und die offizielle Premiere des neuen "101010 - Ich bin Wien"-Musikvideos.

101010 - Ich bin Wien



So jung wie die SPÖ-Wien ist keine andere Partei


131 Jugend-Kandidatinnen und -Kandidaten stehen auf der Wiener SPÖ-Liste. So jung ist keine Wiener Partei. 101010 ist der Tag der Wahrheit, an dem es zu entscheiden gilt zwischen dem "grauslichen Blauen der Vergangenheit" und dem "zukunftsträchtigen Roten".
Die rechten Recken dürfen in der Stadt keine Chance haben. Jetzt geht es darum, bis zum
Wahltag zu kämpfen, dem Tag, an dem Kickls Marionette dann blass im Solarium wird.

Der Lehrlingsverräter - Kickl´s Marionette - ist für die Jugend Schnee von gestern

Was junge Menschen erwarte, wäre eben dieser - Strache - an der Macht, zeigte Kandidatin Mona Badran mit einem Rückblick auf die schwarzblaue Regierung auf: Die Probezeit für Lehrlinge wurde verlängert, die Behaltefrist verkürzt. Für den Wiener Lehrlingssprecher, Christoph Peschek, den echten Wiener Lehrlingsvertreter, steht dementsprechend längst fest: "Strache ist der Lehrlingsverräter!"

"Die Wiener SPÖ hingegen lebt und kämpft für die jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", betonte Badran. Peschek führte die Wiener Ausbildungsgarantie, die kostenlose Berufsmatura und viele zusätzliche Fördermaßnahmen als beste Beweise an. Nun gelte es
Aufklärungsarbeit zu leisten, denn: "Es gibt keine Alternative zur SPÖ", so Badran. "Strache ist der Diener der Superreichen und Großkonzerne!", so Peschek.

Michael Häupl: "Strache ist ein Freund der Reichen, nicht Eurer!"

Eben diese Tatsache untermauerte der Wiener SPÖ-Vorsitzende, Bürgermeister Michael Häupl: Er machte das FPÖ-Szenario einer Flat-Tax zum Thema. Häupl erklärte, dass einer solchen zufolge Reiche nur mehr 25 Prozent Steuer zahlen würden und stellte zur Person
Strache fest: "Er ist ein Freund der Reichen, nicht Eurer!"

Auch ging er auf die Ambivalenz zwischen Straches Forderungen und der tatsächlichen Politik seiner Partei ein. So fordere der FPÖ-Obmann von ZuwanderInnen Integration, gleichzeitig stimme die FPÖ im Gemeinderat gegen sämtliche Integrationsmaßnahmen, etwa gegen alle
Deutschkurse. Strache gehe es laut Häupl nur darum, ZuwanderInnen am Deutsch Lernen zu hindern, um sie in der Folge "hinaus zu werfen" - "Ausländer raus", das einzige Ziel von Straches rechtsradikaler Politik.

Michael Häupl: "Mir geht´s um das Miteinander und den Respekt."

Abschließend rief der Bürgermeister zum Wählen auf und die Wiener SPÖ zu unterstützen. Denn sie sei die einzige politische Kraft, die der rechtsradikalen Politik Straches wirklich entgegen trete. Bei der Wahl gehe es darum, klar Haltung zu zeigen. Ihm, Häupl, gehe es um
das Miteinander und den Respekt. Das drückte er zum Abschluss passend auch "mit dem schönen alten Gruß Freundschaft" aus.

Kathi Schinner fördert Female Leadership, Wilfried Zankl streicht Lebensqualität hervor

Besonderes Augenmerk auf die Förderung von Mädchen und jungen Frauen legt Gemeinderätin Katharina Schinner. "Wir wollen Businessfrauen!", betonte sie. Ihr geht es darum, Möglichkeiten für die Weiterbildung und Förderungen auszubauen. "Den Werkzeugkoffer noch weiter füllen", nennt sie es und hat mit "Female Leadership" eine Initiative ins Leben gerufen, mithilfe derer sie einen weiteren Schritt zum Erreichen des Ziels setzt.

"Wien ist Wöd" zeigte JG Wien-Spitzenkandidat Wilfried Zankl die Top-Position der Stadt mittels Vergleich mit anderen Metropolen auf: "Keine Stadt ist so schön wie Wien. Wien hat einfach alles." Das komme nicht von ungefähr, es sei der Verdienst von Bürgermeister Häupl und den vielen PolitikerInnen - sei es in der Landespolitik, sei es in den Bezirken. Die Lebensqualität werden sich die jungen Politikerinnen und Politiker jedenfalls nicht schlecht reden lassen, stellte Zankl klar.

Fotos von unserem Wahlkampfaufschlag der Wiener SPÖ-Jugend findest du auf www.ichbinwien.at

2 Kommentare

Ich habe selten so einen Schwachsinn wie diesen Bericht gelesen.
Zitat: "Peschek führte die Wiener Ausbildungsgarantie, die kostenlose Berufsmatura und viele zusätzliche Fördermaßnahmen als beste Beweise an" - Hallo? Hr. Peschek, scheinbar kennen sie leider nicht die eigentlichen Probleme des Lehrlingsmarktes (vielleicht weil sie selbst nie einer dieser Gruppe waren....)
Darüber hinaus handelt es sich bei Peschek um einen Kandidaten der weder über eine abgeschlossene Berufs- noch Berufsausbildung verfügt sich dabei aber als "wahrer Lehrlingsvertreter" sieht. Dies stellt eine regelrechte Verhöhnung aktiver Lehrlinge dar, wenn deren "Vertretung" selbst nie für eine Lehre fähig bzw. sich "zu gut dafür" war. Ich würde generell den Herren Peschek und auch ihnen Hr. Baxant ein Arbeitsjahr in der Privatwirtschaft außerhalb der geschützten Parteiwerkstätten empfehlen um ihre sehr skurrilen Sichtweisen der Realität anzupassen.
Da mir noch immer schleierhaft ist, welche nachhaltigen Tätigkeiten sie (Hr. Baxant) und Hr. Peschek vorzuweisen haben würde ich sie bitten die heutige Jugend nicht mit ihrem Schwachsinn zu impfen sondern einfach in Ruhe zu lassen - die heutige Jugend ist nämlich unser zukünftiges Kapital!
Mit freundlichen Grüßen
...ein ehemaliger SPÖ und nun Grün Wähler)
nur kanacken und neger in dem video

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