24. April 2010
Keine Koalition mit Nazis!
In Bad Deutsch-Altenburg (Niederösterreich) packelt die SPÖ-Ortspartei mit Ernest Windholz, den sie für 2 Jahre zum Bürgermeister macht. Ich möchte in keinster Weise darauf eingehen, warum dies aus der Sicht der hiesigen GenossInnen angeblich notwendig sei, da es keinen noch so driftigen Grund geben kann und darf! Eine Koalition mit Typen wie Windholz, der für seine SS-Sager traurige Bekanntheit erlangt hat, ist für mich als Sozialdemokrat einfach nie zu akzeptieren. Im Sommer 2000 sorgte der damalige niederösterreichische FPÖ-Parteichef Ernest Windholz für Aufregung: "Unsere Ehre heißt Treue", sagte Windholz in einer Rede anlässlich der Ehrung langjähriger Parteimitglieder.Ich orte im Vorgehen der Altenburger GenossInnen ein massives parteischädigendes Verhalten, die Werte der Sozialdemokratie werden mit Füssen getreten. Eine solche Koalition - auf welcher Ebene auch immer - tötet nachhaltig die Seele der Partei und zerreißt sie am Ende. Und das würde unserem Land nicht gut tun.




3 Kommentare
Ich bin zwar bei der SPÖ Wien, wohne aber überwiegend in Bad Deutsch Altenburg. Die Vizebügermeisterin hat mir mitgeteilt, dass sie den Weg trotz Widrigkeiten von aussen (z. B. ich), den Weg weitergehen werde. Ich halte das für einen Riesenskandal! Daher meine Frage: Was können wir gegen diesen Teufelspakt tun? Zumindest ein Parteiausschlussverfahren müsste eingeleitet werden. Ich denke, dass der bisherige Bürgermeister ebenfalls dieser Ansicht ist.
von Karl Hödl am 30. Juni | #
ich habe meine meinung kund getan, jedoch will ich mich nicht in fremde landesparteien einmischen. meiner meinung nach sollten das die niederösterreichischen genossInnen untereinander ausmachen. wir wiener würden uns auch nicht freuen, wenn sich wer von aussen organisatorisch bei uns einmischt...
alles liebe und freundschaft
peko
von peko am 01. Juli | #
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20080910_OTS0225
textauszug:
Auch andere Bilder von Straches
einstiger "Paintball"-Truppe liegen NEWS jetzt vor. Sie zeigen die
Teilnehmer erstmals unverscannt. Auf einem Gruppenbild (siehe Foto
oben) ist unmittelbar neben Strache Andreas Reichhardt zu sehen.
Reichhardt, Mitglied der "Grenzlandschaft Cimbria", ist heute - und
das ist politisch besonders brisant - Sektionsleiter für "Innovation
und Telekommunikation" im Infrastrukturministerium von SPÖ-Chef
Werner Faymann. Reichhardt war einst im Kabinett des früheren
FP-Infrastrukturministers Hubert Gorbach tätig.
wos sogstn jetzt dazu?
aus NEWS 37/08
http://www.ots.at/anhang/OTS_20080910_OTS0225_id1.pdf
von AustrianPatriot am 02. Juli | #