14. Januar 2010
Musik aus Österreich ist Musik für Österreich!

Umso erfreulicher ist die vorweihnachtliche Einigung zwischen ORF-Chef Alexander Wrabetz und VertreterInnen der österreichischen Musiklandschaft. Der öffentlich-rechtliche Sender verpflichtet sich demnach, in den nächsten zwei Jahren den Anteil an österreichischen Liedern zu erhöhen - mit dem Ziel, dass bis 2011 rund 30 Prozent der gespielten Musik in allen nationalen und regionalen ORF-Radios aus Österreich kommt.
Nun gilt es, die Ohren offen zu halten und die Quoten laufend zu prüfen, außerdem ist es nun wichtig, daß auch die privaten Anstalten nachziehen und endlich erkennen, daß heimische Musik qualitiativ hochwertig sein kann, beim Publikum ankommt und für Reichweite sorgt. Es kann doch nicht sein, daß über 80% der AKM-Gelder ins Ausland (vorwiegend USA und England) fließen und die heimische Musiklandschaft sich selbst überlassen wird.
Der ORF hat den ersten Schritt getan, um jedoch die heimische Musiklandschaft nachhaltig abzusichern, ist - so wie vor einigen Jahren in der Filmwirtschaft geschehen - eine nationale Kraftanstrengung notwendig. Wir brauchen mehr (Steuer- oder ORF)-Geld für die heimische Musiklandschaft sowie ein modernes und praktikables Musikstandortsicherungsgesetz.
Österreich verfügt über ein tolles Musikpotenzial, jedoch weiß das die Land (noch) nicht. In dieser Hinsicht ist die aktuelle Einigung ein Schritt in die richtige Richtung.
http://www.sos-musikland.at/
http://derstandard.at/1259282598892/Pakt-mit-der-Musikwirtschaft-Radio-Quote-fuer-oesterreichische-Musik




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