Tag: A-Musik

25. Februar 2010

Ich bin Wien – HipHop Collabo pt. 2

ichbinwien_label_grayscale Aufgrund der positiven Resonanz der „Ich bin Wien“ HipHop Collabo, die von der SPÖ-Wien und der Austrian DJ Federation ins Leben gerufen wurde, wird es im Frühjahr eine Fortsetzung davon geben.
Es sind alle Musikschaffenden aufgerufen eigene Wien-Songs aufzunehmen und einzuschicken, die dann im Rahmen des HipHopConnection Festivals am 21. Mai im Wiener WUK auch live (im Vorprogramm der deutschen Rap-Legende Torch) präsentiert werden.

Damit auch die Produzentinnen und Produzenten nicht zu kurz kommen, gibt es die Möglichkeit einen Remix des bestehenden Titelsongs (mit Deph Joe, Funke, MAdoppelT, A.Geh, Nora MC, MagD, Kid Pex, StvdB, Dauawizzy) einzusenden.

Die Wien-Tracks können als mp3 per Mail bis 25. April an ichbinwien@spoe.at eingeschickt werden. Unter dieser Adresse erhalten die Produzenten auch den Download-Link zu den Vocals des Titelsongs.
Alle Einsendungen werden auf www.ichbinwien.at zu hören sein und von 26.4. bis 5.5. einem Online-Voting auf hiphop.at unterzogen, das darüber entscheiden wird, welcher der Einsendungen es auf den neuen CD-Sampler schafft. Außerdem erhalten die drei am besten Bewerteten jeweils einen Einkaufsgutschein im Wert von Eur 300,- für Aufnahmeequipment bei Friendly House.

30. Januar 2010

Oh Bec nur du alla: A-Geh´s, Kid Pex´s und SeboKILL´s Oden an unsere Bundeshauptstadt

A-Geh und Funky Cottleti haben ein Video zu ihrem Beitrag zum Ich bin Wien Sampler gedreht. Seht selbst:

A Geh Wirklich? + Funky Cottleti (WPB) - Oh Wien nur du alla



Auch der "Tschuschenspitter" vom Dienst Kid Pex hat gemeinsam mit StvdB einen geilen Wien-Track produziert:

Kid Pex feat StvdB - Dođi u Beč / Komm nach Wien


SeboKILL´s "Ich leb' in Wien" ist auch auf dem Ich bin Wien Sampler vertreten. Der Track ist ein Vorgeschmack auf das im Sommer 2010 erscheinende Album "Hirnwixerei", das mit einigen interessanten Nummern erscheinen wird, man darf gespannt sein...

SeboKILL - Ich leb´ in Wien

28. Januar 2010

Nazar, noch nie gehört?!

NazarNazar ist einer der Wiener Rapper. Nazar steht für echte Streetcredibility und künstlerische Qualität. Die Fans sind nicht nur in seinem Favoriten in Wien zu Hause, sondern mittlerweile in ganz Deutschland zu finden. Er produziert mittlerweile mit den Hip-Hop Größen Deutschlands, seine Videos werden bei unserem großen Nachbarn gehypt und sie wurden mit MTV "Video-des-Monats"-Preisen ausgezeichnet.

Aber noch nie wurde Nazar im österreichischen Radio gespielt, und Nazar ist nicht der einzige von vielen österreichischen Top-Künstlern, die hierzulande ON-AIR nicht einmal ignoriert werden (mit ein paar wenigen Ausnahmen, etwa FM4). Das ist einfach nicht verständlich, der Anteil heimischer Musik muß im österreichischen Radio - vor allem im öffentlich rechtlichen Rundfunk (ORF) mit seinem verfassungsrechtlichen Bildungsauftrag - hörbar erhöht werden. Aber es gibt Anlass zur Hoffnung: Die vorweihnachtliche Einigung des ORF mit VertreterInnen der österreichischen Musiklandschaft soll den Anteil heimischer Musik auf 30% eröhen.

Nazar, Kinder des Himmels


http://www.hiphop.at/artikel/media/nazar-paradox/908.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Nazar_%28Rapper%29

http://www.pekobaxant.at/stories/musik-aus-oesterreich-ist-musik-fuer-oesterreich/

14. Januar 2010

Musik aus Österreich ist Musik für Österreich!

Schon in meiner Jugend als Musiker habe ich nie verstanden, warum heimische Musik und heimische MusikerInnen vom Großteil der österreichischen Medienlanschaft systematisch ignoriert werden. Der Anteil heimischer Musik ist im internationalen Vergleich katastrophal gering, der ORF ist seinem öffentlich rechtlichen Auftrag auch nicht nachgekommen. Der Großteil der heimischen MusikerInnen können von der Musik nicht leben, Studios sind nur rar gesät und der heimische Nachwuchs hat keine Perspektiven. Österreich ist europäisches Schlusslicht, was den Anteil heimischer Musik im Radio anbelangt.

Quoten-im-Europavergleich1

Umso erfreulicher ist die vorweihnachtliche Einigung zwischen ORF-Chef Alexander Wrabetz und VertreterInnen der österreichischen Musiklandschaft. Der öffentlich-rechtliche Sender verpflichtet sich demnach, in den nächsten zwei Jahren den Anteil an österreichischen Liedern zu erhöhen - mit dem Ziel, dass bis 2011 rund 30 Prozent der gespielten Musik in allen nationalen und regionalen ORF-Radios aus Österreich kommt.

Nun gilt es, die Ohren offen zu halten und die Quoten laufend zu prüfen, außerdem ist es nun wichtig, daß auch die privaten Anstalten nachziehen und endlich erkennen, daß heimische Musik qualitiativ hochwertig sein kann, beim Publikum ankommt und für Reichweite sorgt. Es kann doch nicht sein, daß über 80% der AKM-Gelder ins Ausland (vorwiegend USA und England) fließen und die heimische Musiklandschaft sich selbst überlassen wird.

Der ORF hat den ersten Schritt getan, um jedoch die heimische Musiklandschaft nachhaltig abzusichern, ist - so wie vor einigen Jahren in der Filmwirtschaft geschehen - eine nationale Kraftanstrengung notwendig. Wir brauchen mehr (Steuer- oder ORF)-Geld für die heimische Musiklandschaft sowie ein modernes und praktikables Musikstandortsicherungsgesetz.

Österreich verfügt über ein tolles Musikpotenzial, jedoch weiß das die Land (noch) nicht. In dieser Hinsicht ist die aktuelle Einigung ein Schritt in die richtige Richtung.

http://www.sos-musikland.at/
http://derstandard.at/1259282598892/Pakt-mit-der-Musikwirtschaft-Radio-Quote-fuer-oesterreichische-Musik