Tag: Ich bin Wien

9. März 2011

Du und deine Band am Donauinselfest? Yes you can!

DIF2011Von 9. März bis 11. Mai 2011 können sich Bands für einen Auftritt am Donauinselfest bewerben und Interessierte online mitbestimmen, wer in die nähere Auswahl kommt.

Nach dem sensationellen Erfolg des ROCK THE ISLAND - TALENT CONTEST im Rahmen des Donauinselfestes im Vorjahr, gibt es auch 2011 die Möglichkeit die Insel zu rocken. Auch dieses Jahr haben alle Interessierten die Möglichkeit, für ihre Favoriten zu voten und bestimmen so das Line Up des Donauinselfestes mit.

Bands, DJs und Solokünstler haben von 09.03.2011 bis zum 11.05.2011 Zeit sich mit Infos, Videos, Fotos und Hörproben ins rechte Licht zu rücken, ihre Community, Freunde und Fans zu aktivieren und einen der begehrten Time-Slots am Donauinselfest 2011 zu gewinnen.

Der Magic Life Rock The Island - Talent Contest bietet die einzigartige Chance einen der heiß begehrten Slots (freigehaltenen Spielzeiten auf den Bühnen) zu gewinnen und ist die einzige Möglichkeit, sich als Act beim größten Open-Air Festival mit freiem Eintritt zu bewerben und das Publikum zu begeistern.

Magic Life Special Awards
Dieses Mal als Special mit dabei: die Magic Life Special Awards! Zu gewinnen gibt es Auftritte im Rahmen der "Magic Life In Concert Tour" als Act vor Kim Wilde, Bob Sinclar oder Semino Rossi!

Die Bühnen
So vielfältig das Musikangebot am Donauinselfest ist, so vielfältig ist auch die Anzahl der Musikkategorien in denen man beim Magic Life Rock The Island - Talent Contest presented by Xpress antreten kann.

Die GewinnerInnen werden auf folgenden Bühnen live performen:

- Radio FM4 / Planet.tt-Bühne (Hip Hop, Alternative, Indie, Electronic)
- Radio Wien / Hitradio Ö3 Festbühne (Pop, Rock)
- ATV / 88.6 Rockbühne (Rock)
- Radio Energy Bühne (House, Electronic)
- Wiener Bezirksblatt Schlager & Volksmusik Bühne (Schlager & Volksmusik)

Die Bewerbung
Gesucht sind Künstlerinnen und Künstler aus ganz Österreich, die verschiedenste Musikstile abdecken, egal ob Rockband, Hip Hop Artist, Schlagersänger oder Electro-DJs. Über die Seite www.donauinselfest.at führt ein Link auf die Donauinselfest-Seite des Event Portal plingg.com. Nach der Registrierung und Zustimmung zu den Teilnahmebedingungen und Regeln kann ein Profil der Künstlerin bzw des Künstlers angelegt werden, nach erfolgreichem Upload eines Demo-Bandes und von Infos, Videos, Fotos und Hörproben damit begonnen werden, Stimmen zu sammeln um sich einen der vorderen Plätze im Ranking zu sichern!

Das Voting
Nicht nur Künstlerinnen und Künstler haben die Möglichkeit sich auf dem Event Portal anzumelden. Jede Userin und jeder User kann für den persönlichen Favoriten abstimmen! Die aktuellen Rankings sowie eine Übersicht aller Bewerberinnen und Bewerber stehen jederzeit zur Verfügung.

Die Besten des Votings ziehen schlussendlich am 27. Mai in die Final Audition in die Ottakringer Brauerei ein. Ausnahmen bilden die Magic Life Special Awards, die Radio Wien / Hitradio Ö3 Festbühne sowie die Wiener Bezirksblatt Schlager & Volksmusik Bühne - hier wird nach Abschluss des online Votings eine Jury zur Bewertung hinzugezogen.

Anmelde- sowie Votingschluss ist der 11. Mai um 14 Uhr.

Im Vorjahr bewarben sich insgesamt 225 BewerberInnen, die über 200.000 Punkte auf sich vereinigen konnten. Den Abschluss bildeten 50 Live Konzerte während der 4 Final Auditions mit an die 2.000 BesucherInnen. Die insgesamt 27 SiegerInnen traten auf den 5 großen Bühnen des Donauinselfestes auf und konnten dort Erfahrungen sammeln und sich einem großen Publikum präsentieren.

Die gesamte Presseunterlage und weitere Informationen, sowie Fotos findest du unter:
http://2011.donauinselfest.at/?lang=de&module=presse

9. Oktober 2010

Gib mir deine Stimme, damit ich deine sein kann

Bürgermeister Häupl und Gemeinderat Baxant beim Wahlkampfaufschlag der SPÖ-Wien Jugend am 09.10.10 im Club Galerie Ob ich im nächsten Wiener Gemeinderat und Landtag sitzen werde, entscheiden die Wienerinnen und Wiener morgen am Sonntag den 10.10.2010. Hier möchte ich noch einmal darlegen, wofür ich stehe.

Sollte ich es - vielleicht mit deiner Hilfe - erneut ins Wiener Rathaus schaffen, werde ich weiterhin versuchen eine laute Stimme für Menschlichkeit und Demokratie zu sein - sowohl in der Öffentlichkeit als auch innerhalb meiner eigenen Wiener SPÖ.

Ich werde eine laute Stimme für die Kultur sein, ich werde mich für die Wiener Musikerinnen und Musiker und für das Ende der Diskriminierung durch die heimischen Radiostationen einsetzen.

Ich werde ohne Kompromisse eintreten gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Faschismus und Wiederbetätigung. Ich werde es nie akzeptieren, dass eine FPÖ zur österreichischen Normalität gehört.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Schande der österreichischen Fremden- und Asylgesetze beseitigt wird.

Ich kämpfe weiterhin für mehr Verständnis zwischen Sozialdemokratie und Christentum, beide können sehr viel voneinander lernen. Ich wirke weiterhin für den Dialog der Religionen und das friedliche Zusammenleben.

Mehrsprachigkeit ist ein Schatz. Wien war, ist und wird immer eine Einwanderungsstadt sein. Das ist keine Behauptung, sondern Realität. Diese Realität ist wunderschön, jedoch muss auch die pure Schönheit gehütet und gepflegt werden. Umso wichtiger ist die Vermittlung von gegenseitigem Respekt und Rücksichtnahme. Wien hat genug Platz für uns alle, die Freiheit des einen hört jedoch dort auf, wo die Freiheit des Nächsten beginnt.
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Ich werde weiterhin ein unermüdlicher Kämpfer für eine bildungspolitische Revolution sein, die dringend notwendig ist. Es kann nicht sein, dass Bildungsniveaus immer noch vererbt werden und Kinder mit 9 Jahren dazu gezwungen sind, sich zu entscheiden, welches Leben sie führen wollen. Wir brauchen die Gemeinsame Schule, die intern nach Begabungen differenziert und nicht nach sozialer oder ethnischer Herkunft.
Österreich braucht keine Studiengebühren. Sie sind ein Hindernis für echte Chancengleichheit.

Ich stehe für Humanismus, sozialen Ausgleich und soziale Geborgenheit. Für den Ausbau der direkten Demokratie, für die massive Förderung der heimischen Musikszene, für ein Bildungssystem auf der Höhe der Zeit und eine kompromisslose Gegnerschaft zum Rassismus und zur Fremdenfeindlichkeit. Ich stehe für ein weltoffenes Wien und eine neue Ehrlichkeit in der Politik.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei all jenen aufrichtig entschuldigen, denen meine Ausdrucksweise während des Wahlkampfes zu hart war. Ich bitte jedoch um Verständnis, dass meine Leidenschaft für ein weltoffenes Wien und die Gegnerschaft zur FPÖ grenzenlos ist. Ich sehe es als meine Pflicht an, mich mit der Existenz der FPÖ nie abzufinden.

Mir hat der Wahlkampf viel Spaß gemacht, wir haben viel erreicht und ich bin zuversichtlich, dass viele junge Wienerinnen und Wiener morgen die richtige Entscheidung treffen werden.

Ich bedanke mich bei allen, die uns im Wahlkampf unterstützt haben. Bei jeder und jedem ehrenamtlichen Jungen Roten, bei allen Künstlerinnen und Künstlern, bei allen Sportlerinnen und Sportlern, bei allen Skaterinnen und Skatern, BeatboxerInnen, BMXlerInnen, DJanes und DJs, VeranstalerInnen und ComiczeichnerInnen, TänzerInnen, GrafikerInnen, FilmemacherInnen, eSportlerInnen und all unseren FacebookfreundInnen. Ohne euch wären wir wohl nur "geil" geblieben;-) Gemeinsam waren wir das pure Leben. Wir haben die Vielfalt der Stadt repräsentiert und Siegeswillen gezeigt.

Die morgige Entscheidung ist sehr einfach: Mit Vollgas in die Zukunft, raus aus der Vergangenheit. Für ein konstruktives Miteinander. Lassen wir uns nicht spalten. Gegen Strache, für Häupl.

Ich würde mich über deine Vorzugsstimme sehr freuen. Da man sogar 2 Vorzugsstimmen vergeben kann, können meine Supporterinnen und Supporter zum Beispiel "Häupl, Baxant" in der Spalte "Vorzugsstimmen für die Stadt" notieren. Falls du mich persönlich nicht wählen möchtest, freue ich mich genauso über eine Stimme für die SPÖ-Wien;-)

Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und bitte dich am Sonntag, 10.10.10. 10 Minuten für die Wahl zu "opfern".

Dein tschechisches Migrantenkind*, das nicht nur Deutsch – sondern auch diese Stadt lieben gelernt hat.

Dein Peko Baxant

*Zitat: FPÖ-Vilimsky

5. Oktober 2010

Wahlfreiheit oder Wehrpflicht - das ist die Frage

Papier_159065-KopieBürgermeister Häupl hat gestern klar gestellt, dass zur allgemeinen Wehrpflicht alle Österreicherinnen und Österreicher befragt werden sollen. Mit seinem innovativen Vorschlag unterstreicht Michael Häupl, dass er es mit der Involvierung des Souveräns ernst meint. Damit ist endlich Licht am Ende des Tunnels zu sehen, denn die Diskussion rund um die Wehrpflicht wird seit Jahrzehnten geführt. Häupl schafft hier endlich Klarheit, auch für viele kommende Generationen.

Für viele junge Männer ist die Wehrpflicht ein sehr lebensnahes Thema. Viele in meinem persönlichen Umfeld fragen sich, ob die Zeit beim Bundesheer auch wirklich sinnvoll genutzt ist. Ich bekomme oft zu hören, dass es sich um eine lästige Pflicht handle, die wichtige Monate an Lebenszeit kostet. Andere wiederum empfinden es als Ehre, ihrem Land dienen zu dürfen.

In den vergangenen Monaten ist über die Zukunft der Landesverteidigung intensiv diskutiert worden. Aber es war der Vorstoß des Wiener Bürgermeisters, der deutlich gemach hat, wer in dieser wichtigen Frage das letzte Wort haben muss: Das österreichische Volk wird entscheiden, ob in weiterer Zukunft Jugendliche zum Heer einrücken müssen oder oder ob sie dies aus Freiwilligkeit dürfen!

29. September 2010

Mein kurier.at-Chat zur Nachlese

kurier

http://kurier.at/nachrichten/wien/2036615.php

22. September 2010

Aktuelle Jugendstudie: SPÖ ist in Wien die Jugendpartei!

jugendstudie_factory_101010"Schnee von gestern" und Komasaufen sind zu wenig, um sich das Vertrauen der Jugend zu verdienen. Die neueste Jugendstudie beweist klar, dass Strache kein Friendship-Ticket von
Wiens Jugendlichen erwarten darf. Mit starken 36% für die SPÖ gegenüber jämmerlichen 13% für Strache zeigen sie, dass Kickls Marionette bei ihnen endgültig unten durch ist.

Junge Wienerinnen und Wiener wollen Häupl als Bürgermeister

Ebenso peinlich wie Straches letzter Rap-Versuch, der mehr an Bierzeltgegröle als an HipHop-Musik erinnert, ist die Bürgermeisterfrage für die FPÖ: So wollen 51% Bürgermeister Michael Häupl als Verantwortungsträger für Wien sehen und nur 14% können sich Strache in dieser Position vorstellen.

Wir haben eindeutig den besten Kandidaten für die jungen Wienerinnen und Wiener. Michael Häupl gibt Orientierung und Zuversicht - auf ihn ist Verlass! Insbesondere im Segment der Lehrlinge ist für 52% ganz klar, dass es nur einen Lehrlingsvertreter gibt, nämlich Christoph Peschek. Strache als Lehrlingsverräter hat hier keinen Millimeter mehr zu gewinnen. Kickl ist als Straches Mastermind verantwortlich für den lawinenartigen FP-Imageverlust, der mit Graf und Rosenkranz begonnen hatte und mit Straches peinlicher Rap-Nummer seinen bisherigen Höhepunkt fand.

Schnellschüsse a la "Schwarz macht geil" haben wir nicht notwendig

Die Gründe für den hohen SPÖ-Zuspruch bei den Jugendlichen sehe ich in der Authentizität, der Lösungskompetenz und dem permanenten Einsatz für die Belange der jungen Menschen. Unsere Jugendaktivitäten laufen seit 5 Jahren auf Hochtouren! Im Gegensatz zu unseren politischen Mitbewerbern sind wir dank unserer permanenten Jugendarbeit nicht auf peinliche Schnellschüsse a la 'Schwarz macht geil' oder gar auf grausliche Hetzparolen, die niemand mehr hören will, angewiesen.

Beständigkeit, Verantwortung für die Stadt und Glaubwürdigkeit bei all unseren Aktivitäten werden von den jungen WählerInnen honoriert. Wiens Jugendliche werden am 101010 einen sehr wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Kräfte der Vergangenheit nicht das Licht der Zukunft erblicken.

Links:
Christoph Peschek, Wiener Lehrlingssprecher: www.christoph-peschek.at
Artikel auf derstandard.at: "Junge finden Blau cool, wählen aber Rot"
Artikel auf derstandard.at: "SPÖ sieht sich bestätigt, ÖVP übt Kritik"
Artikel auf falter.at: "Blues statt Blut - warum Strache schwächelt"

Die Grafik stammt von derstandard.at

20. September 2010

ESCAPE 2010 – Escape the Golden Cage

EscapeDie Internationale Urban Art Ausstellung ESCAPE 2010 – Escape the Golden Cage präsentiert Kunstwerke, die noch nie in dieser Konstellation gezeigt wurden und öffnet im Oktober 2010 erstmals ihre Türen. Für die Ausstellung wurden spannende internationale und nationale Künstler eingeladen um die aktuellen Positionen von Urban Art zu zeigen und zu vermitteln.

Vor allem die werkimmanenten Referenzen zu Raum und Stadt, Comic und Pop sowie Street Art- und Graffiti-Ästhetik stehen im Mittelpunkt der Show. Heute zeigen sich Street Art und Graffiti nicht mehr ausschließlich im Gewebe des öffentlichen, städtischen Raumes, sondern bespielen auch die Innenräume von Museen und Galerien. Die Spontaneität und Guerilla Attitüde der – häufig illegalen – Arbeit im Außenraum übertragen sich auf die Werke für den White Cube und verleihen ihnen eine innere Spannung und Dringlichkeit, die ‚etablierte Kunst’
zuweilen vermissen lässt. Street Artists und Graffiti Sprayer sprengen damit den Kunst-Rahmen von innen her auf und bringen ihre Ästhetik und Ausdruckskraft mittels der veränderten Trägermedien auf ein neues, spannendes Level, das auch Künstler, die nicht dieser Subkultur entspringen, inspiriert.

Mit Urban Art präsentiert ESCAPE 2010 das junge Kunstgenre, welches die Positionen von Street Artists, Graffiti Sprayern und von deren Kunstwerken inspirierte Künstler umfasst.

Folgende Künstlerinnen und Künstler nehmen teil: Asgar/Gabriel, Anton Unai, Christian Eisenberger, Clemens Wolf, Faith47, Jaybo aka Monk, Marco Pho Grassi, Markus Oberndorfer, Nomad, Paul Busk, Perfektworld, Scott Malcolm Wigglesworth, Stefan Strumbel, Stephen Tompkins, XOOOOX, ZTY 82

Sarah Musser kuratiert die Ausstellung.

ESCAPE 2010 – Escape the Golden Cage
International Exhibition of Urban Art
01. 10. – 24. 10. 2010


Eröffnung: Freitag, 01. Oktober 2010 | 19 Uhr
Adresse: Vordere Zollamtsstrasse 3 | 1030 Wien
Kontakt: Katrin-Sophie Dworczak | press@escape2010.at
Homepage: www.escape2010.at

15. September 2010

Häupl: Die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen ist eine conditio sine qua non!

Michael-HaeuplIn seinem Redebeitrag bei der Herbsttagung des SPÖ-Parlamentsklubs ging der Wiener Bürgermeister Michael Häupl auf Fragen des Zusammenlebens, der Bildung und der wirtschaftlichen Erholung ein. Was den Themenbereich Zusammenleben anging, so beklagte Häupl eingangs, dass jeder Nachbarschaftskonflikt heute schon zum "Ethno-Krieg" hochstilisiert werde.

"Selbstverständlich nehmen wir die Sorgen der Menschen ernst, verlassen aber niemals sozialdemokratische Grundpositionen", unterstrich Häupl. Natürlich gebe es Alltagsprobleme, "immer dort wo man Respekt missen lässt, denn den Respekt, den man einfordert, muss man auch geben". "Es geht nicht, dass in einem Vierbettzimmer im Spital zwölf Leute zu Besuch kommen. Die Hausordnung ist einzuhalten. Das betrifft auch das Zusammenleben in den Wohnanlagen, den Parks und in den Schulen. Dort haben wir mit entsprechenden Ordnungskräften, die auch Strafkompetenz haben, eingegriffen", unterstrich er.
Kriminalitätsbekämpfung dagegen bleibe Aufgabe der Polizei. "Das Gewaltmonopol des Staates ist durch nichts aufzuweichen. Die Polizei ist personell so auszustatten, dass sie ihre Aufgaben wahrnehmen kann. Wir kümmern uns um das Zusammenleben, das auf der Basis von Respekt funktioniert, während sich die Polizei um die Kriminalitätsbekämpfung kümmert", betonte Häupl.

Spekulanten dürfen nach der Krise nicht leben wie im Paradies

Im Anschluss ging der Bürgermeister auf Fragen der Krisenbewältigung ein. Er lobte die kurzfristigen Maßnahmen, die Wien in akkordierter Form mit der Bundesregierung gesetzt hatte: "Dadurch sind die Krisenerscheinungen in der Statistik, aber nicht im Alltagsleben
sichtbar geworden!" Man habe erfolgreich private und öffentliche Investitionen gestärkt sowie die private Nachfrage stimuliert - durch die Steuerreform des Bundes und die Einführung des
Gratiskindergartens in Wien. Häupl bezeichnete letztere Maßnahme als klassische Mittelstandsförderung, die eine größere Entlastung gebracht habe als die Steuerreform. Abgesehen von diesen kurzfristigen Maßnahmen gelte es nun weitere Schritte zur Neuordnung
der Finanzmärkte zu setzen. Die SPÖ habe hier sehr gute Vorschläge gemacht, die er unterstütze, bekräftigte Häupl. Es könne nicht sein, "dass die Spekulanten nach der Krise immer noch wie im Paradies leben". Hier müsse es regulative-kontrollierende Maßnahmen geben.

Häupl gegen Studiengebühren und Kaputtsparen der Unis

Weiters betonte Häupl die Bedeutung von nachhaltigen Investitionen in die Bereiche Bildung, Forschung, Innovation. Das sei für eine Stadt wie Wien von entscheidender Bedeutung - verfüge doch Wien über die meisten Universitäten und 60 Prozent der Studenten. Hier würden 1,2 Milliarden Euro an betrieblichen Forschungsinvestitionen gesetzt. "Dem hat der Standort Rechung zu tragen", so Häupl. Wien unternehme daher große Anstrengungen, um den tertiären Bildungsbereich zu fördern - durch Refundierung der Grundsteuer an die Universitäten, Investitionen in den Sachbereich, die Entwicklung und Finanzierung von Gastprofessuren sowie Projektförderung. Scharfe Kritik übte Häupl in diesem Zusammenhang an ÖVP-Ministerin Beatrix Karl, die damit aufhorchen ließ, Unis zusammenzulegen oder zusperren zu wollen. "Das ist kontraproduktiv für die wirtschaftliche Entwicklung. Die Universitäten sind von zentraler Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Österreich und Wien."

Bildungsdiskussion darf nicht mit Lehrerdiskussion verwechselt werden

In der Bildungsdiskussion komme es darauf an, dass Bildung mehr sei als die berechtigen/unberechtigten Interessen der Lehrer, unterstrich Häupl. Die gemeinsame Schule sei eine "conditio-sine-qua-non" - innerhalb der Landeshauptleutekonferenz herrsche schon Konsens, die 10 Prozent-Deckelung aufzuheben. Besonders wichtig sei es, die Diskussion über die Schule der Zukunft im Ganzen zu führen und nicht über einzelne Versatzstücke zu diskutieren: "Die Frage der Schulorganisation ist nicht loszulösen von der Frage, gibt es eine
gemeinsame Schule der 10 bis 14-jährigen!"

Wiener Kindergarten: Stärken stärken, Schwächen schwächen

In Wien habe man den Kindergarten zu ersten Bildungsstätte gemacht und schon vor der Einführung des Gratiskindergartens ein pädagogisches Konzept für Kinder ab 3 Jahren entwickelt. Das verpflichtende Kindergartenjahr bezeichnete Häupl als "Schritt in die richtige Richtung". Wenn jetzt Christine Marek (ÖVP) eine Vorschule verlange, dann sei dies "höhnisch", wo sie doch eben diese in der Vergangenheit verhindert habe. In Wien gebe es außerdem schon seit 2 Jahren das 1+1-Fördermodell, so Häupl. Die Schulreifeprüfung wurde vorgezogen, um Defizite festzustellen. Das Ergebnis: 25 Prozent der Kinder haben Förderbedarf, ein Viertel davon sind Kinder ohne Migrationshintergrund. "Was wir tun, ist Stärken zu stärken und Schwächen zu schwächen", stellte Häupl klar. Aufgrund der Maßnahmen sei garantiert, dass kein Kind in die Volksschule komme, das nicht Deutsch könne. Migrationsklassen, wie von Marek gefordert, seien weder notwendig, noch zielfördernd.

Die Frage von Deutschkenntnissen sei in Sachen Integration notwendiger denn je, hielt Häupl fest - "daher tun wir alles, um eine große Menge an Deutschkursen anzubieten". Wer hier lebe, habe sich an unser Rechtssystem zu halten. Der Islam sei unter Kaiser Franz Josef als Religion anerkannt worden, die Schulpflicht bestehe bereits seit der Herrschaft Maria Theresias. Häupl: "Daher kann es nicht sein, dass ein patriarchalischer Mann seiner Frau verbietet Deutsch zu lernen oder seinem Kind, in die Schule zu gehen!"

Abschließend hielt Häupl fest: "Wir reden über die Zukunft der Stadt, andere reden über die Vergangenheit, die sie noch immer nicht bewältigt haben." Am 10. Oktober gehe es um Haltungen und Richtungen - die SPÖ stehe der FPÖ diametral gegenüber. Die Wienerinnen und
Wiener werden entscheiden, wen sie als Bürgermeister haben wollen. Häupl: "Ich sehe dieser Entscheidung zuversichtlich entgegen!"

10. September 2010

100910 - Der Wahlkampfaufschlag der SPÖ-Jugend

100910

Genau einen Monat vor 101010 stimmte sich die Wiener SPÖ-Jugend auf den wichtigsten Wahlkampf seit Langem ein. Nach dem wir bereits seit 5 Jahren wahlkämpfen, handelt es sich lediglich um den "Wahlkampfaufschlag", nun geht es in den letzten Satz. Jetzt geht es um Alles.

"In Wien bewegt sich was", heizte Fii, Beatboxing-Weltmeister beim Wahlkampfaufschlag der Wiener SPÖ-Jugend am Freitag Abend, 10.09.10 - genau einen Monat vor der Wahl - ein. Nach den Moves der beiden Dance-Performer Mark Gregor und David Slomo (Gruppe WHS) bewegten die unmissverständlichen Ansagen und Botschaften der Wiener SPÖ-JugendpolitikerInnen die über 600 KandidatInnen und UnterstützerInnen. Weitere Highlights des Abends im Club Galerie: Der bejubelte Auftritt des Wiener SPÖ-Vorsitzenden, Bürgermeister Michael Häupl und die offizielle Premiere des neuen "101010 - Ich bin Wien"-Musikvideos.

101010 - Ich bin Wien



So jung wie die SPÖ-Wien ist keine andere Partei


131 Jugend-Kandidatinnen und -Kandidaten stehen auf der Wiener SPÖ-Liste. So jung ist keine Wiener Partei. 101010 ist der Tag der Wahrheit, an dem es zu entscheiden gilt zwischen dem "grauslichen Blauen der Vergangenheit" und dem "zukunftsträchtigen Roten".
Die rechten Recken dürfen in der Stadt keine Chance haben. Jetzt geht es darum, bis zum
Wahltag zu kämpfen, dem Tag, an dem Kickls Marionette dann blass im Solarium wird.

Der Lehrlingsverräter - Kickl´s Marionette - ist für die Jugend Schnee von gestern

Was junge Menschen erwarte, wäre eben dieser - Strache - an der Macht, zeigte Kandidatin Mona Badran mit einem Rückblick auf die schwarzblaue Regierung auf: Die Probezeit für Lehrlinge wurde verlängert, die Behaltefrist verkürzt. Für den Wiener Lehrlingssprecher, Christoph Peschek, den echten Wiener Lehrlingsvertreter, steht dementsprechend längst fest: "Strache ist der Lehrlingsverräter!"

"Die Wiener SPÖ hingegen lebt und kämpft für die jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", betonte Badran. Peschek führte die Wiener Ausbildungsgarantie, die kostenlose Berufsmatura und viele zusätzliche Fördermaßnahmen als beste Beweise an. Nun gelte es
Aufklärungsarbeit zu leisten, denn: "Es gibt keine Alternative zur SPÖ", so Badran. "Strache ist der Diener der Superreichen und Großkonzerne!", so Peschek.

Michael Häupl: "Strache ist ein Freund der Reichen, nicht Eurer!"

Eben diese Tatsache untermauerte der Wiener SPÖ-Vorsitzende, Bürgermeister Michael Häupl: Er machte das FPÖ-Szenario einer Flat-Tax zum Thema. Häupl erklärte, dass einer solchen zufolge Reiche nur mehr 25 Prozent Steuer zahlen würden und stellte zur Person
Strache fest: "Er ist ein Freund der Reichen, nicht Eurer!"

Auch ging er auf die Ambivalenz zwischen Straches Forderungen und der tatsächlichen Politik seiner Partei ein. So fordere der FPÖ-Obmann von ZuwanderInnen Integration, gleichzeitig stimme die FPÖ im Gemeinderat gegen sämtliche Integrationsmaßnahmen, etwa gegen alle
Deutschkurse. Strache gehe es laut Häupl nur darum, ZuwanderInnen am Deutsch Lernen zu hindern, um sie in der Folge "hinaus zu werfen" - "Ausländer raus", das einzige Ziel von Straches rechtsradikaler Politik.

Michael Häupl: "Mir geht´s um das Miteinander und den Respekt."

Abschließend rief der Bürgermeister zum Wählen auf und die Wiener SPÖ zu unterstützen. Denn sie sei die einzige politische Kraft, die der rechtsradikalen Politik Straches wirklich entgegen trete. Bei der Wahl gehe es darum, klar Haltung zu zeigen. Ihm, Häupl, gehe es um
das Miteinander und den Respekt. Das drückte er zum Abschluss passend auch "mit dem schönen alten Gruß Freundschaft" aus.

Kathi Schinner fördert Female Leadership, Wilfried Zankl streicht Lebensqualität hervor

Besonderes Augenmerk auf die Förderung von Mädchen und jungen Frauen legt Gemeinderätin Katharina Schinner. "Wir wollen Businessfrauen!", betonte sie. Ihr geht es darum, Möglichkeiten für die Weiterbildung und Förderungen auszubauen. "Den Werkzeugkoffer noch weiter füllen", nennt sie es und hat mit "Female Leadership" eine Initiative ins Leben gerufen, mithilfe derer sie einen weiteren Schritt zum Erreichen des Ziels setzt.

"Wien ist Wöd" zeigte JG Wien-Spitzenkandidat Wilfried Zankl die Top-Position der Stadt mittels Vergleich mit anderen Metropolen auf: "Keine Stadt ist so schön wie Wien. Wien hat einfach alles." Das komme nicht von ungefähr, es sei der Verdienst von Bürgermeister Häupl und den vielen PolitikerInnen - sei es in der Landespolitik, sei es in den Bezirken. Die Lebensqualität werden sich die jungen Politikerinnen und Politiker jedenfalls nicht schlecht reden lassen, stellte Zankl klar.

Fotos von unserem Wahlkampfaufschlag der Wiener SPÖ-Jugend findest du auf www.ichbinwien.at

6. September 2010

MEINE STADT - das Konzert war ... einfach geil!

MEINE-STADT-Das-KonzertWiens Jugend feierte gestern im Flex ein Fest der puren Lebensfreude und einmal mehr bestätigte sich, daß Strache für die jungen Leute Schnee von gestern ist

Die West Coast des Donaukanals wurde gestern Sonntag zum Magneten für Wiens Jugend, als sich die Größen des deutschsprachigen HipHop - Nazar, Raf Camora und Kamp - das Mike zum gemeinsamen Come-Together reichten. Chakuza musste wegen Krankheit kurzfristig absagen, ich wünsche ihm an dieser Stelle gute Besserung!

Das Wiener FLEX platzte aus allen Nähten. MEINE STADT war mehr als ein Konzert, es war vielmehr das Hip-Hop Highlight des Jahres, an den sich Hunderte Jugendliche noch lange
erinnern werden.

TV-Tipp: Puls 4 bringt am Donnerstag um 17.30 Uhr in der Sendung Stadtreport einen Nachbericht vom Konzert!

29. August 2010

MEINE STADT - das Video



Nazar, deutschsprachiger Rapper aus Wien 10 hat gemeinsam mit Chakuza, Raf Camora und Kamp MEINE STADT produziert. Die Idee haben wir gemeinsam mit Nazar entwickelt, Ziel ist es, Wiens Jugend ein neues Selbstvertrauen zu geben. Nachdem in den letzten Jahren vorwiegend Kritik auf uns junge Menschen einhagelt – wir tränken zu viel, wir können nicht mit Drogen umgehen, wir sind sexfixiert und oberflächlich, wir seien gewaltgeil, wir seien alle rechtsradikal oder unpolitisch und so weiter – war es an der Zeit, daß sich die junge Generation selbst zu Wort meldet.

MEINE STADT ist Ausdruck eines neuen jungen Wiener Selbstbewußtseins, wir lassen uns nicht spalten und halten zusammen. Auch Millionen von Hassplakaten werden uns die Liebe zu unserer Stadt nicht aus unseren Herzen reißen. Wir alle sind Wien – 101010!

Ganz großer Dank gilt in erster Linie Nazar, der das Projekt mit seiner Kreativität, seiner Professionalität und seinem visionären Geist veredelt. Weiters möchte ich mich bei Raf Camora, Chakuza und Kamp bedanken, eure Lines treffen punktgenau den Puls der Stadt und den Nerv der Zeit. Danke auch an Regisseur Moritz Winkler und sein Team, die Dreharbeiten waren zwar anstrengend aber sehr inspirierend. Und ich möchte mich nicht zuletzt auch bei den 100 Statistinnen und Statisten bedanken, die bis spät nach Mitternacht bei Nieselregen und Kälte durchgehalten haben und dem Video erst so richtig Leben einhauchen.

MEINE-STADTAm Donnerstag, 02.09.10 findet auf Puls4 im Stadtreport (17.30 Uhr) die TV-Prämiere statt. Am Sonntag, 05.09.10 steigt im Flex das Konzert MEINE STADT mit Nazar, Chakuza, Raf Camora und Kamp.