Tag: Wien

10. Mai 2010

Traurig aber wahr: Wiener Grüne schliessen Pakt mit dem HC Man

VassilakouProHCEs ist fast unvorstellbar: die Wiener Grünen sind mit der FPÖ einen Pakt eingegangen. Letzte Woche hat in einem Wiener Notariatsbüro ein sehr interessanter Termin stattgefunden. Die Wiener Landesvorsitzenden der Grünen, der FPÖ und der ÖVP - Maria Vassilakou, HC Strache und Christine Marek - haben einen gemeinsamen Pakt unterzeichnet. Ziel ist es, nach der Wahl ein Zweckbündnis einzugehen, sollte es sich wahlarithmetisch ausgehen. Voraussetzung für das Inkraft-Treten dieses Paktes ist der Verlust der absoluten Mehrheit der SPÖ-Wien. Wien würde damit seinen Bürgermeister Häupl verlieren, eine Chaoskoalition aus schwarz und grün mit einer mögichen blauen Duldung oder gar einer blauen Regierunsbeteiligung wäre möglich. Barbara Rosenkranz als Wiener Kulturstadträtin will ich mir gar nicht vorstellen...

Die 3 Unterschriften unter dem Pakt schwarz auf weiß:
Pakt-mit-dem-Teufel

Die Tageszeitung Österreich brachte am 5. Mai 2010 eine Story dazu. Frau Kittelberger trifft es in ihrem Kommentar unter dem Titel "Ja zu HC? Das tut weh" auf den Punkt. (0esterreich (pdf, 303 KB))

Das geht schon länger so!

Dieser Pakt ist nur der bisherige Höhepunkt einer offensichtlichen Aneinanderreihung von Signalen der Zusammenarbeit zwischen den Grünen, der FPÖ und der ÖVP in Wien:
  • Wiener Gemeinderatssitzung am 18. September 2009: FPÖ-Klubobmann Eduard Schock lobte die von allen drei Oppositionsparteien beabsichtigte Einsetzung einer Untersuchungskommission und sagte wortwörtlich: "Das ist aber erst der Beginn einer Zusammenarbeit, eine Zusammenarbeit, meine Damen und Herren, die nach jahrzehntelanger sozialistischer Blockade weitergehen wird, vor allem nach den Wahlen, Herr Bürgermeister."

    Von dieser Umarmung der FPÖ haben sich weder die ÖVP noch die Grünen distanziert. Im Gegenteil. Damit steht seit heute fest: Alle drei Oppositionsparteien haben nur ein Ziel, nämlich durch Packelei von FPÖ, ÖVP und den Grünen einen sozialdemokratischen Bürgermeister zu verhindern.

  • Das Bild hatte sich in den letzten Monaten bereits verdichtet: So hat etwa die Tageszeitung Österreich in ihrer Ausgabe vom 5. September 2009 ein Foto veröffentlicht, das FP-Strache und VP-Hahn bei einem schwarzblauen Geheimgipfel zeigt. Bereits Monate zuvor antwortete Hahn auf die Frage nach einer möglichen schwarz-blauen Koalition in Wien wortwörtlich mit dem Satz "Ich schließe nichts aus". (Die Presse vom 25. April 2009) Neu und absolut verwerflich ist, dass mittlerweile auch die Wiener Grünen bei der Packelei dabei sind.
Die Wiener SPÖ ist das einzige und einzig effektive Bollwerk gegen den braunen Abschaum!

ParodieVassilakouHC (jpg, 679 KB)

9. Mai 2010

Pensionist, 82, Disco - Warum nicht?

Wien-bei-Nacht-Exkurion-im-FlexJunge Menschen werden oft in Altersheime eingeladen, um das gegenseitige Verständnis zwischen den Generationen zu fördern und Vorurteile abzubauen. Marcus Schober, Bildungssekretär der SPÖ-Wien dachte sich, warum nicht einmal umgekehrt. Und so wurde eine Exkursion mit dem Titel "Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehen?" angeboten, an der eine tolle Gruppe älterer Wienerinnen und Wienern teilnahm. Am 7.5.2010 besuchten wir am Abend drei wichtige Locations in der Innenstadt: das Flex, die Passage und den Platzhirsch. So wie es sich gehört führten uns die Wiener Linien von einer Location in die andere, wir standen natürlich auf der Gästeliste und wurden überall auf Drinks eingeladen. Es war wunderschön und sehr interessant.

ATV Life war dabei, hier gehts zum ATV-Bericht.

Hier gehts zu den Fotos zur Exkursion "Haben Sie Wien schon bei Nacht gesehen?".

Bildungsabteilung der SPÖ-Wien: www.bildung.wien.spoe.at

4. Mai 2010

Montag, 10.05.2010: "101010" Who the fuck is Adolf?

101010-WIEN-TALK-FLEX1Wie werden sich zukünftige Generationen an die Nazizeit und den Holocaust erinnern, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt? Dieser Frage gehen wir in der Maisession unserer Veranstaltungsreihe 101010 - WIEN - TALK - FLEX nach.

Who the fuck ist Adolf?
Erinnerungskultur ohne Zeitzeugen.


Montag, 10.05.2010, Beginn: 19 Uhr

Flex-Cafe, Augartenbrücke, flex.at
1010 Wien

Es diskutieren:

Bernhard Heinzlmaier, Jugendforscher, jugendkultur.at
Roschel Ascherov, Bucharische Gemeinde, bucharische-gemeinde.at
DÖW VertreterIn angefragt
Rudolf Gelbard, Überlebender und Freiheitskämpfer, http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Gelbard

Moderation: Marcus Schober, Bildungssekretär der SPÖ-Wien, www.bildung.wien.spoe.at


Im Anschluss: DJ 2 Late

“101010 – WIEN – TALK – FLEX” ist eine Veranstaltungsreihe, die bis zum 10.10.2010 – dem Tag der Wiener Wahl – jeden 10. des Monats im Flex stattfinden wird. Die Themen werden je nach Aktualität variieren.

“101010 – WIEN – TALK – FLEX” ist eine Initiative der Bildungsabteilung und der Ich bin Wien-Bewegung aus SPÖ-Wien.
www-ichbinwien-at

26. April 2010

Jetzt auf hiphop.at voten! Wer soll auf den neuen IBW-Sampler?

www-ichbinwien-atAufgrund der positiven Resonanz der "Ich bin WIEN"-HipHop-Collabo, die von der SPÖ-Wien und der Austrian DJ Federation ins Leben gerufen wurde, wird es im Frühjahr eine Fortsetzung davon geben.

Bis 25.4. waren alle Musikschaffenden aufgerufen, eigene Wien-Songs aufzunehmen und einzuschicken, die dann im Rahmen des HipHopConnection Festivals am 21. Mai im Wiener WUK auch live (im Vorprogramm der deutschen Rap-Legende Torch) präsentiert werden.

Von heute (26.4.) bis 5.5. seid IHR dran, zu entscheiden, welche der Einsendungen es auf den neuen CD-Sampler schaffen. Zusätzlich erhalten die drei am besten bewerteten jeweils einen Einkaufsgutschein im Wert von EUR 300,- für Aufnahmeequipment bei Friendly House!

Jetzt reinhören und mitvoten: www.hiphop.at

24. April 2010

Wien braucht ein Popfestival!

popfest_800x163pxl_b
Und Wien bekommt jetzt ein Popfestival. Von 6. bis 9. Mai steigt am Kunstplatz Karlsplatz das erste Popfest Wien - Neues Festival für innovative Popmusik. In den letzten Jahren hat die österreichische Musikszene viel von sich reden lassen, unsere Leute räumen international ab und gelten hierzulande immer noch als Exoten. Auch die österreichischen Radios ignorieren die erfreuliche Tatsache, daß es hochqualitative zeitgenössische österreichische Popmusik gibt, die sehr wohl radio- und massentauglich ist. Leider wird österreichische Popmusik im heimischen Radio immer noch systematisch diskriminiert.

Die Stadt Wien setzt mit dem Popfest Wien ein klares Zeichen. Dem neuen Selbstbewußtsein der heimischen Musikszene soll endlich entsprochen werden.

Unser Kulturstatdtrat Andi Mailath-Pokorny hat Recht wenn er sagt: "Kulturförderung muss sich an den Bedürfnissen der KünstlerInnen orientieren. In diesem Fall zeigt das Festival die Vielfalt von Popmusik aus Wien in einer Dichte, die es so vorher noch nicht gab - und das bei freiem Eintritt. Ich freue mich sehr, das Popfest im Namen der Stadt Wien unterstützen zu können".

Kuratiert wird das Festival von niemand geringerem als Robert Rotifer: "Auf der Seebühne am Karlsplatz ist die Popmusik dort zu Hause, wo sie hin gehört: im öffentlichen Raum".

Mehr Infos zum ersten Popfest Wien findest du auf www.popfest.at

19. April 2010

Herbert Kickl: Blauer Mastermind, Drama-Queen und UFO-Philosoph

Blauer-Mastermind-Herbert-KicklHerbert Kickl war wohl schon in seiner Jugend ein Fan von unerklärlichen Phänomenen und Verschwörungstheorien. Heute ist er Generalsekretär der FPÖ, der größten österreichischen Rechtspartei und er lässt keine Gelegenheit aus, um sich als die schrillste Drama-Queen der heimischen Innenpolitik in Szene zu setzen.

"Jede Partei braucht einen denkenden und einen handelnden Teil"

Ehemalige Mitarbeiter bezeichnen Kickl als introvertierten und unsicheren Charakter, der in Diskussionen nur allzu schnell die Beherrschung verliert und sich mit untergriffigen Attacken Respekt bei seinen Mitarbeitern verschafft. Was wohl einen Menschen antreibt, der hinter Sprüchen wie „Daham statt Islam“ und „Soziale Sicherheit für unsere Leut´“ steckt?

„Jede Partei braucht einen denkenden und einen handelnden Teil “, wird Kickl zitiert und tatsächlich wirkt es so, als habe Kickl mit Strache die passende Handpuppe gefunden, die seine Wünsche ohne lästiges Nachfragen sofort umsetzt. Mit Jörg Haider konnte sich Kickl lange nicht so austoben wie mit Strache. Der gescheiterte Zahntechniker Strache scheint in Kickl wiederum den Konterpart gefunden zu haben, den er in seiner Jugend gebraucht hätte. Kickl hätte ihm damals davon abgeraten, bei Wehrsportübungen durch den braunen Dreck zu robben - sowas hat den FPÖ-Mastermind seit jeher nur wenig interessiert. Vielmehr war es die Welt der Philosophie, in der sich der ewige Student Kickl wiedergefunden hat. Ohne Kickl´s Anweisungen bringt seine Handpuppe HC-Man keinen klaren Gedanken hervor, Kickl gefällt sich in der Rolle des blauen Masterminds. Er spielt sich mit seiner Handpuppe HC-Man - und HC-Man folgt und folgt und folgt und folgt...

Sein Unverständnis für die Lebenswelten und Bedürfnisse junger Menschen hat ihn heuer zu einem seiner größten Fehler verleitet:

Kickl ließ seinen HC-Man rappen ohne die Essenz des HipHop zu verstehen

Kickl ließ seine Handpuppe HC-Man rappen, somit begab er sich naiv und nichtsahnend in die Welt des HipHop. Und das lassen sich wahre HipHop Artists nicht bieten. Nach dem Motto "HC-Rap ist eine Beleidigung für die HipHop Kultur" entstanden unzählige Diss-Raps und Anti-Strache Events, die Kickl jahrelang systematisch ignorierte. Klar - jede Aufmerksamkeit auf diese immer breiter werdende Jugendbewegung hätte sich marketingtechnisch negativ auf den HC-Man ausgewirkt. Aber als eine Tageszeitung das zwei Jahre alte Video eines 14-jährigen zum Thema machte, konnte Kickl nicht mehr so tun, als ob es keine breite Anti-Strache Jugendbewegung gäbe und er ging in die Offensive. Er drohte dem jungen Künstler mit Klagen und Staatsanwaltschaft und die Menschen schüttelten nur mehr den Kopf. Wenn die HC-Puppe aus marketingtechnischen Überlegungen vermeintlichen HipHop macht, darf sie sich nicht wundern, wenn der HipHop sich das nicht bieten läßt. Wenn ich in den Boxring steige, darf ich mich doch auch nicht wundern, wenn ich ein paar abbekomme.

Kickl pusht BIG DNC auf über 90.000 Views

Die Konfrontation mit der Jugendkultur wirkte sich anscheinend auf Kickl´s Ausnahmezustand dermaßen lähmend aus, dass er nicht anders konnte als wilde Verschwörungstheorien über die Entstehung des Diss-Videos zu entwickeln. Mit Erfolg: Zwar übernahm kein einziger Journalist Kickls krude Verschwörungstheorien rund um UFOs, Internetfirmen und angebliche Hasswerber – aber die Aufrufe des HipHop Videos erreichten auf YouTube innerhalb von einer Woche über 90.000 Views.

Die Pleiten-Pech-und-Pannenserie des Herbert Kickl

Kickl hat sich in der jüngsten Vergangenheit einige folgenschwere Patzer geleistet. So geht es einem, wenn er mit seiner Puppe widerspruchslos alles machen darf, was ihm so in den Sinn kommt:
  • Kickl nervt den ORF so lange, bis sich der Kaiser herabläßt und HC-Man eine Audienz gewährt - der HC-Man wird von Kickl katastrophal schlecht gebrieft, kann ab der ersten Minute intellektuell nicht mithalten und ist seitdem DIE Lachnummer in den Schulklassen;
  • HC-Man und die Kärntner Chaos Partie sorgen seit ihrer Wiedervereinigung für Gelächter, die verspekulierten Steuermillionen der Kärntner Hypo für blankes Entsetzen;
  • Frau Barbara Rosenkranz zerstört als FP-Präsidentschaftskandidatin nicht nur das über Jahre erworbene Jugendimage der FPÖ, sie gilt auch bis in die blaue Stammwählerschaft hinein als Österreich´s Schande. Darüberhinaus müssen Kickl, HC-Man und Frau Rosenkranz über 35% schaffen, das ist das selbsterklärte Ziel der HC-Puppe (als er diese Aussage tätigte und Rosenkranz somit schwerst unter Druck setzte, mußte Kickl wohl auf Urlaub gewesen sein);
  • HC-Man inszeniert vor laufender ORF-Kamera einen vermeintlichen TV-Skandal, kündigt einen Lügendetektor-Test an und sagt dann doch ab. HC-Man hört Stimmen;
  • nebenbei droht HC-Man zwei rechten - sozial benachteiligten - Jugendlichen mit Klagen und Anwälten und läßt sie im Stich, sobald es ihm opportun ist - mit dem Effekt, daß nun auch das Image als Retter der Entrechteten irreversibel zerstört ist;
  • und vor kurzem eben die vollkommen falsche Reaktion auf Angriffe aus der jungen HipHop Szene (BIG DNC´s Diss Video), Kickl läßt seinen HC-Man mit der Jugend nur mehr über Anwälte kommunizieren.
Bis vor einigen Monaten herrschte die Meinung vor, daß Kickl seinem HC-Man zum großen Wiener Wahlsieg verhelfen wird. Nun scheint es so, daß sich HC-Man nicht einmal mehr auf Kickl´s strategische Fähigkeiten verlassen kann. Eine intelligente Alternative hat die FPÖ nicht anzubieten. Die FPÖ ist auf der Verliererstrasse.

Demoralisiert von all diesen Fehlern und strategischen Fehleinschätzungen, die sich etwa in der Wiener Wirtschaftskammerwahl niedergeschlagen haben und davon, dass sich niemand für seine UFO-Theorien interessiert, kann sich Kickl nun endlich wieder seinem Lieblingshobby – der germanischen Sagenwelt – widmen und weiter UFOs am Nordpol suchen. Ich wünsche Herrn Kickl viel Erfolg!



Bildquelle: http://www.datum.at/0908/stories/5152952

9. April 2010

Samstag, 10.04.10: 101010 - WIEN - TALK - FLEX

101010-WIEN-TALK-FLEX1 Wohin bewegt sich Österreich nach der Bundespräsidentenwahl und welche Entwicklungen sind zu befürchten wenn Rechtsextremismus salonfähig wird/ist?

Samstag, 10. April um 19.00 Uhr im Flex

101010 - WIEN - TALK - FLEX
HABT ACHT! Demokratisch oder Deutschnational? Österreichs Zukunft nach der Bundespräsidentenwahl


Es diskutieren:

FPÖ-Jugend - angefragt
Martin Binder-Blumenthal - Werber
Fuchs MC - Hip Hop Artist

Moderation: Marcus Schober – Bildungssekretär der SPÖ-Wien

Im Anschluss: DJ 2 Late – facebook.com/og.faniku

“101010 – WIEN – TALK – FLEX” ist eine Veranstaltungsreihe, die bis zum 10.10.2010 – dem Tag der Wiener Wahl – jeden 10. des Monats im Flex stattfinden wird. Die Themen werden je nach Aktualität variieren.

“101010 – WIEN – TALK – FLEX” ist eine Initiative der Bildungsabteilung und der Jugendkoordinationsabteilung der SPÖ-Wien.

25. März 2010

30.04.10 - Fackelzug gegen Strache - Wien wehrt sich!

Fackelzug 2010Strache macht Politik. Aber nicht für uns. Wir haben es satt, dass er uns anlügt, Hass schürt und Menschen aufeinander hetzt. Und am Ende nutzt es nur den Reichen.

Wir lassen uns nicht verarschen! Wir tun was.
Wien wehrt sich gegen Strache und die FPÖ!


Fackelzug* der Sozialistischen Jugend Wien am 30. April um 20 Uhr vor der Oper mit anschließender Party am Rathausplatz!

*Fackeln werden vor Ort zur Verfügung gestellt

Sozialistische Jugend Wien: www.sj-wien.at

23. März 2010

Hat Politik auch was mit Gefühlen zu tun?

jugendgewalt20081111191535Meine Kollegin im Wiener Landtag Sonja Ramskogler beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Frage, wie Menschen mit psychischen Problemen noch besser geholfen werden kann. Im Rahmen dieser Initiativen wurde auch eine interessante Veranstaltung unter dem Motto "Politik und Gefühl" ins Leben gerufen. Bisher hat es bereits 6 Veranstaltungen gegeben, unter anderem wurden Themen wie "Neid - der innere Herrscher", "Gehört zur Politik die Macht" oder "Depression und Burn Out in der Politik" besprochen. Am 28. April findet die nächste Veranstaltung statt, die ich empfehlen möchte:

28. April, 19 Uhr: "Jugend und Gewalt"

Es diksutieren:
Dr. Eva Mückstein, Präsidentin des Österreichischen Bundesverbandes für Psychotherapie
Labg. Mag. Sonja Ramskogler, Psychologin und Psychotherapeutin
Dr. Anton Schmid, Wiener Kinder und Jugendanwalt
Andreas Zemabaty, Verein "Neustart"

Moderation: Dr. Kilian Franer, MSc (SPÖ- Rathausklub Wien)

Ort:
Alte Schieberkammer, Meiselstrasse 20, 1150 Wien


Immer wieder gibt es in den Medien Meldungen über die Gewalt von Jugendlichen. Das reicht
von Sachbeschädigungen und geht über Mobbing – als eine verdeckte Variante – bis hin zu
Amokläufen in Schulen und Universitäten. Aber auch neue Formen der Mediatisierung von Gewalt, wie etwa von Handy-Videos im Internet, nehmen zu. Neben dieser nach außen gewendeten Gewalt, richtet sich diese aber auch häufig gegen Jugendliche selbst, wie in Form von Konsum bestimmter Substanzen sowie selbstverletzendem Verhalten.
Das sind natürlich keineswegs alle Aspekte jugendlicher Gewalt, sondern einige spezifische Erscheinungsformen.
  • Werden die sich selbst und somit auch dem Umfeld entgleitenden Jugendlichen
    in der Anzahl häufiger?
  • Geht die Tendenz immer mehr in Richtung Brutalität?
  • Werden die betroffenen Jugendlichen immer jünger?
  • Was sind die Ursachen für diese Entwicklung und was kann dagegen unternommen werden?
Diese und weitere Fragen sollen bei der Podiumsdiskussion behandelt werden. Denn ob und
welche Antworten gefunden werden, ist nicht nur eine Frage von beruflicher Relevanz etwa für
Felder wie Psychotherapie, Sozialarbeit und Pädagogik, sondern eine von zutiefst gesellschaftspolitischer Bedeutung.

Politik und Psychologie sind Geschwister. Psychologie ist schon seit jeher zentrales Element der „Kunstform“ Politik gewesen, noch bevor Psychologie als Begriff bzw. als Wissenschaft existierte.
Heute stellen sich in diesem Zusammenhang vielfältige Fragen: Was hat die Psychologie der
Politik zu sagen bzw. was umgekehrt? Können sie voneinander lernen, einander gegenseitig
positiv beeinflussen? Kann ernsthafte Psychologie sich überhaupt mit praktischer Politik „abgeben“,
ohne in den Geruch der Willfährigkeit gegenüber der Macht zu kommen? Ist für die Politik
die Wissenschaft von der Seele des Menschen nicht zu „weltfremd“ und zu wenig handfest?
Bis dato wurden schon sehr unterschiedliche Facetten des Themas „Politik und Gefühl“ unter
reger Publikumsbeteiligung diskutiert.

Zum Studienprogramm des Wiener SPÖ-Rathausklubs: http://www.rathausklub.spoe.at

19. März 2010

Sie kommt: die Wiener Käfigmeisterschaft 2010

Wiener-Kaefigmeisterschaft-2010Ein Riesenerfolg war die 1. Käfig-WM: Aus 80 Teams wurden am Gaudenzdorfer Gürtel die Wiener Käfigmeister 2009 im Beachvolleyball, Streetball und Streetsoccer ermittelt.



Hier der MTV-Nachbericht der Käfigmeisterschaft 2009:


Und das alles soll im Frühjahr 2010 getoppt werden!

Nach der erfolgreichen Erstausgabe wird die Wiener Käfigmeisterschaft nämlich nun bezirksübergreifend als jährlich wiederkehrendes Ereignis fixer Bestandteil des Wiener Eventgeschehens.

Heuer haben sich 3 TopsportlerInnen bereit erklärt, uns zu unterstützen: ein großes Dankeschön an Nationalspielerin im Beachvolleyball Matida Knöppel, Fußball-Nationalspieler Rubin Oktotie und Basketball-Crack Stjepan Stazic!

Ab 1. Mai geht's heuer los mit den Vorrunden in den Bezirken. Die siegreichen Bezirkskäfigmeister bestreiten dann das Finale beim Wiener Donauinselfest vom 25. bis 27. Juni 2010. Spielbereichtigt sind Mädchen und Jungs zwischen 11 und 25 Jahren. Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken wieder attraktive Preise!

Alles Infos und Details findest du auf www.käfigmeister.at