1. Januar 2010
Seit 1789 ringt die Menschheit um die Verwirklichung der drei Ideale der französischen Revolution. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit wurden bisher noch nirgends und noch nie gleichberechtigt realisiert. Der Kommunismus hievte Gleichheit und Brüderlichkeit auf den Altar, die Freiheit wurde mit Füßen getreten. Der Kapitalismus fröhnt ausschließlich der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verkümmern.
1989 - 200 Jahre nach der französischen Revolution - wurde ein Window of Opportunity verpasst. Die Mauer zwischen Sozialismus und Kapitalismus hätte durch die Brücke der Demokratie überwunden werden können - was in der Parole "Wir sind das Volk" gipfelte. Doch es kam ganz anders.
Eine wahre Symbiose der zwei bisher entgegengesetzen Ideale von Sozialismus und Freiheit wurde leider nicht realisiert. Es fehlte die Erkenntnis, daß es sich um zwei Seiten der selben Medaille handelte. Die Mauer wurde umgestoßen und das eine kranke System (Kommunismus) wurde durch das andere siegreiche - jedoch genauso kranke - System (Kapitalismus) hinweggefegt. Der Mauerfall wurde zur Falle für die Menschheit.
Die Lösung ist die Demokratie. Die Demokratie ist der gordische Knoten, mit dem der Patt zwischen Sozialismus und Kapitalismus gelöst hätte werden können. 1789 genauso wie 1989 scheiterte das Ringen um wahre Volkssouveränität. 1789 hat Napoleon die Revolution für beendet erklärt und sich selbst zum Kaiser gekrönt. 1989 wurde aus der Parole "Wir sind
das Volk" die Parole "Wir sind
ein Volk", der Impuls der Volkssouveränität wurde durch den Nationalismus verdrängt. (Die Lösung der demokratischen Frage durch die Realisierung der "dreistufigen Volksgesetzgebung" wurde in der DDR sogar ins Spiel gebracht - Intrige und Feigheit verhinderten, daß sie auch von einer kritischen Masse als Lösung erkannt werden konnte.)

Erst durch die Realisierung wahrer Demokratie auf der Höhe der Zeit werden sich die Menschen ihrer Rolle als Individuen in der Gesellschaft bewußt.
Motto für Sozialethik:
Heilsam ist nur, wenn
Im Spiegel der Menschenseele
Sich bildet die ganze Gemeinschaft
Und in der Gemeinschaft
Lebet der Einzelseele Kraft.
5. November 1920 Rudolf Steiner für Edith Maryon
Ich wurde 1977 in Karlovy Vary (Tschechische Republik) geboren. Mit 7 Jahren emmigrierte meine Familie aus politischen Gründen nach Österreich. Meine Eltern Eva-Marianna und Petr sind Unterzeichner der
Charta 77. Meine Geschwister sind
Ladislava,
Barca,
Pavel,
Jan und
Sebastian.
Bis zum 14. Lebensjahr lebte ich in Wien Simmering, danach einige Jahre in
St. Andrä-Wördern, Niederösterreich.
Musik war immer schon meine Leidenschaft, als Jugendlicher war ich Bandleader und Songwriter der Pop-Rock-Formationen "Plain Steel" und "Podvodou" (einige Songs aus dieser Zeit sind auf
meinem myspace-Account abrufbar), später habe ich mit
Florian Bogner gemeinsam das Projekt "
BaxantBogner" gestartet.
Ich engagierte mich bei Greenpeace Deutschland, wo ich einiges an strategischer Organisations- und Aktionserfahrung sammeln konnte.
Bei
attac-Austria habe ich 2002 die Gruppe EUattac gegründet, die sich mit dem europäischen Verfassungsvertrag (heute: EU-Reformvertrag) beschäftigt und eine fundierte Kritik an der neoliberalen Ausrichtung der EU äußert.
Ich engagiere mich unter anderem mit
Gerhard Schuster als Unterstützer der
IG-Eurovision für die Einführung der
dreistufigen Volksgesetzgebung. In wahrer Demokratie auf der Höhe der Zeit liegt das Potential der Zukunft.
In die SPÖ-Wien bin ich gekommen über die Bezirksgruppe der Sozialistischen Jugend (SJ) in Rudolfsheim-Fünfhaus, die damals von SPÖ-Bundesgeschäfstführerin
Laura Rudas und Merja Biedermann (
Klubobfrau der SPÖ-Rudolfsheim-Fünfhaus) gegründet und aufgebaut wurde. Gemeinsam haben wir Kampagnen und Wahlkämpfe für die SPÖ-Wien sowie die Bundes-SPÖ geführt.
Ich bin Mitintiator der Jugendbewegung
"Ich bin Wien" und war Jugendwahlkampfleiter für die Wienwahl am 10.10.2010.
Meine Leidenschaften als Gemeinderat und Landtagsabgeordneter sind Europapolitik, Demokratie, Jugendpolitik, Sportpolitik (ich liebe Basketball), Kunst- und Kulturpolitik; die Musik liegt mir besonders am Herzen.
Seit September 2011 darf habe ich die große Ehre, mich als Präsident des
Wiener Basketballverbandes für diesen wunderbaren Sport einzusetzen.
Mein Lebenslauf in Stichworten:
1996: Maturaabschluss am Realgymnasium Klosterneuburg, Niederösterreich
1998 - 2000: Kolleg für Multimedia und Diplomabschluss an der Grafischen, 1140 Wien (Diplomprojekt: tape.at - Österreichs zweites Online-Label für elekronische Musik (leider gibt es nur mehr einen
Pressebericht auf fm4.at)
2000 - 2001: Lehrgang für Computermusik und elektronische Medien am Elektroakustischen Institut, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
2011: Abschluss als Bachelor in Politikwissenschaft an der Universität Wien
Beruflicher Werdegang
1996 - 1997: Zivildienst als Notfallsanitäter beim Roten Kreuz Klosterneuburg
1997 - 2001: Sounddesigner und Komponist sowie Kamera- und Lichtassistent in der Werbe- und Filmbranche
2004 - 2011: Jugendkoordinator der SPÖ-Wien
2006 - 2008: Geschäftsführer der SPÖ-Mariahilf
seit 04/2011: Mitarbeiter der Kommunikationsabteilung der SPÖ-Wien
seit 09/2011: Präsident des Wiener Basketballverbandes
seit 11/2005:
Abgeordneter zum Wiener Landtag und Mitglied des Gemeinderates der Stadt Wien
Am 25.11.2010 wurde ich erneut als Gemeinderat und Landtagsabgeordneter angelobt.
Mitglied in folgenden gemeinderätlichen Ausschüssen:
- Kultur und Wissenschaft
- Kontrollausschuss
Ersatzmitglied in folgenden gemeinderätlichen Ausschüssen:
- Europäische und internationale Angelegenheiten
- Bildung, Jugend, Information und Sport
- Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung
Kontakt:
Peko Baxant, BA
SPÖ-Wien Jugendkoordination
Löwelstrasse 18
1014 Wien
peko.baxant@spoe.at