Tag: spö-wien

12. Dezember 2012

Die Freiheit der Kunst ist unantastbar

Der-Kunst-ihre-FreiheitDas Böse ist nicht durch Zensur desselben zu besiegen sondern nur in einer offenen und freien Gesellschaft

In der Wiener Kunst,- Kultur- und Politlandschaft findet zurzeit ein sehr wichtiger Diskurs statt. Es geht um die zentrale Frage, ob die Politik Einfluss auf künstlerische Darbietungen ausüben soll. Ich sage: nein, unter keinen Umständen. Die Freiheit der Kunst ist nicht nur ein Ideal der humanistischen Linken sondern, auch eine der wenigen tragenden Säulen einer freien Gesellschaft.

Ausgangspunkt dieser Diskussion ist die vor einigen Tagen erfolgte Absage eines Konzertes der Band „Die Hinichen“, in einem von der Stadt Wien subventionierten Kulturbetrieb, nach einem Telefonat eines Gemeinderatskollegen von den Grünen mit dem Betreiber eben dieses Kulturbetriebs. Die „Hinichen“ – bestehend aus Frauen und Männern - beschreiben sich selbst als „Prolo-Rock-Kabarett“ und machen mit niveaulosen, frauenfeindlichen, sexistischen und menschenverachtenden Werken auf sich aufmerksam. Die Grenzüberschreitung und das bewusste Spiel mit politischer Unkorrektheit zwecks Provokation scheint die Strategie dieser Band zu sein. Es soll lustig sein. Ich finde es nicht lustig. Nicht mein Geschmack, nicht mein Stil – ich wende mich mit Abscheu ab. Ich werde solche Geisteshaltungen politisch immer bekämpfen.

ABER! Darf/soll/muss ich als (Kultur)-Politiker einschreiten? Darf/soll/muss ich Einfluss auf die Programmierung oder Einmietungsstrategie von Kulturbetrieben ausüben? Darf/soll/muss ich Einhalt gebieten, wenn Darbietungen extremster Art gebracht werden? Oder anders gefragt: Habe ich als (Kultur)-Politiker das Recht, meine eigenen politisch-moralischen Überzeugungen über das Ideal der Freiheit der Kunst zu stellen? So emotional aufwühlend es auch ist, auch solche Kunst wie die der „Hinichen“ zu dulden; so sehr mir die hinichen Texte durch Mark und Bein gehen; so sehr ich davon überzeugt bin, daß sie die Welt nicht besser, sondern schlechter machen – weil ich Demokrat und Humanist sein möchte, sehe ich eine meiner Pflichten auch darin, mit dem Geiste zu denken und mit dem Herzen zu fühlen, und nicht umgekehrt. Und deswegen erachte ich es jetzt als meine demokratische Pflicht zu rufen: Hände weg von der Freiheit der Kunst!

Ob die Zurufe nach Einschränkungen aus der reaktionär-konservativen Ecke kommen, ob vom Boulevard oder aus der linken Zivilgesellschaft: Hände weg von der Freiheit der Kunst!

Ich selbst habe meine Kindheit in einem totalitären Regime erlebt und erfahren, was mit einer Gesellschaft geschieht, die Denkverboten, Tabu-Vorgaben und Einschränkungen des Geisteslebens ausgesetzt ist. In einer solchen Gesellschaft schwindet mit der Zeit die Lust am Diskurs, es macht sich eine geistige Apathie breit und irgendwann arbeiten nur mehr Produktionseinheiten nebeneinander her, anstatt, daß Menschen miteinander leben. In einer solchen Gesellschaft fehlt in einem Notfall ein zivilgesellschaftliches Korrektiv, weil die Unfreiheit auch das wertvollste erodiert hat, was wir Menschen haben: unseren freien, schöpferischen Geist.

In einer solchen Gesellschaft ist es dann ein Leichtes, Minderheiten oder Schwache zu verfolgen.

Eine geistdurchdrungene und reife Gesellschaft ist immer noch das stärkste Bollwerk gegen gesellschaftszersetzende Tendenzen. Ein „starker“ Staat alleine ist es keineswegs!

Unsere effektivste Waffe gegen Sexismus, Rassismus, Faschismus, Stalinismus oder Xenophobie ist einzig und allein der freie Geist, der sich aber nur in einer freien Gesellschaft ausformen kann und der nur in einer freien Gesellschaft zu seiner vollen Entfaltung kommt.
Ein Kind wird sich nur dann zu einem freien und verantwortungsbewussten Erwachsenen entwickeln, wenn es im richtigen Alter auch mit den bösen und gesellschaftszersetzenden Tendenzen konfrontiert wird und in diesem Moment nicht alleine gelassen wird. Umso wichtiger ist die Bildung und Sensibilisierung in der Familie, in der Schule, durch die Politik und die Medien.

Ich persönlich erachte die Kunst der „Hinichen“ als geistigen Müll. Mir wäre es am liebsten wenn sie irgendwann kein Publikum mehr haben. Aber hätten wir als Gesellschaft je gelernt, Mülltrennung zu betreiben, wenn wir uns selbst angelogen hätten, daß es gar keinen Müll gibt? Nein. Und deswegen fordere ich dazu auf, sich auch mit dem geistigen Müll zu befassen (der übrigens nicht nur von den „Hinichen“ verursacht wird sondern in viel schädlicherem Ausmaß – weil intelligenter verpackt - von Hasspredigern aus Politik und Medien). Erst durch die kritische Befassung mit geistigem Müll löst er sich auf, nicht durch Zensur, Wegschauen, Wegsperren oder Ignorieren.

Auch wenn es für uns alle eine große Herausforderung an Geist und Seele ist: die Freiheit der Kunst ist unantastbar.

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Weiterführende Links:

Artikel in der Presse: http://diepresse.com/home/kultur/popco/1321913/Kontroverse-um-Die-Hinichen

Artikel im Standard: http://derstandard.at/1353208604720/Absage-von-Hinichen-Konzert-IG-Autoren-spricht-von-Schande

Blogbeitrag meines Grünen Kollegen Klaus Werner Lobo: http://klauswerner.com/2012/12/09/uber-freiheit-kunst-und-zensur/#more-1818

10. Mai 2011

Christian Oxonitsch fordert eine Bildungsrevolution

Christian Oxonitsch Wiens Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch hat im Rahmen des "Team Talk" im Ringturm einige wichtige und sehr richtige Dinge gesagt, die ich meinen Leserinnen und Lesern nicht vorenthalten möchte. "Ich hoffe, dass vom Bildungsvolksbegehren ein deutliches Signal ausgeht, dass man grundlegende Veränderungen will!", betonte er. Dass in Österreich seit geraumer Zeit eine bildungspolitische Diskussion geführt werde, hänge vor allem mit wichtigen Entscheidungen auf Wiener Ebene zusammen.

Vor zwei Jahren habe Wien als erstes Bundesland den Gratiskindergarten eingeführt und davor einen Bildungsplan für den Kindergarten geschaffen, der nun als Grundlage auf Bundesebene diene. Wien habe den Kindergarten schon seit längerem als erste Bildungsinstitution begriffen, darüber herrsche nun auch in ganz Österreich Konsens. Dann sei es "Schlag auf Schlag" gegangen: Man habe die frühsprachliche Förderung eingeführt und das Angebot an Betreuungsplätzen laufend ausgebaut. "Mit Erfolg: Wien hat schon jetzt einen Versorgungsgrad von über 30 Prozent an Betreuungsplätzen für 0- bis 3-Jährige und wird Ende des Jahres das Barcelona-Ziel von 33 Prozent erreichen", so Oxonitsch. Damit sei Wien nicht nur Vorreiter unter allen Bundesländern, sondern liege auch weit über dem Österreich-Schnitt von 15,8 Prozent.

Die Einführung des verpflichtenden letzten Kindgartenjahres habe zudem bessere Einstiegsmöglichkeiten in die Volksschule geschaffen: "Das 1 + 1 Fördermodell stellt sicher, dass kein Kind ohne entsprechende Deutschkenntnisse vom Kindergarten in die Schule wechselt."

Grundsätzlich sei kaum ein Politikbereich so veränderungsresistent wie die Bildungspolitik, kritisierte Oxonitsch. Obwohl Wiens Gestaltungskompetenz sehr eingeschränkt sei, habe man dennoch über das Modell der Schulversuche sehr erfolgreich Veränderungen angestoßen. Die Ganztagsschule und die kooperative Mittelschule wurden eingeführt. Neue Wege habe Wien auch mit dem Campus Modell beschritten, das dazu beitrage, Übertrittsschwellen abzubauen. In der Diskussion um das neue LehrerInnen-Dienstrecht sei weiters wichtig, dass der bisherige starre Rahmen verändert werde, damit sich LehrerInnen weiterentwickeln können. Davon würden zusätzliche Impulse für neue Lernformen ausgehen.

Oxonitsch setze seine Hoffnung nun in das Bildungsvolksbegehren. Dieses werde sicherstellen, dass die Debatte nicht wieder im Sand verläuft und sich am Ende jene Kräfte durchsetzen, die nichts verändern wollen: "Wir brauchen grundlegende Veränderungen, nicht einen Fleckerlteppich!"

Alle internationalen Modelle würden längst in eine Richtung weisen: "Die gemeinsame Schule der 10- bis 14-jährigen sorgt durch innere Differenzierung dafür, dass sich die SchülerInnen nach ihren Stärken und Schwächen gemeinsam weiterentwickeln. Auch werden soziale Unterschiede dadurch am besten ausgeglichen." Mittlerweile zeige sich auch beim Koalitionspartner ÖVP in dieser Frage etwas Bewegung. Klar sei, so Oxonitsch: "So kann es nicht weitergehen!"

Links:
Christian Oxonitsch Website
Christian Oxonitsch auf Facebook

8. Oktober 2010

Bürgermeister Häupl betoniert Maria Fekter

Im Rahmen der SPÖ Wien Schlusskundgebung übte Wiens Bürgermeister Michael Häupl scharfe Kritik an FPÖ Chef Strache und der unmenschlichen Abschiebepolitik von ÖVP-Innenministerin Maria Fekter.

22. September 2010

Aktuelle Jugendstudie: SPÖ ist in Wien die Jugendpartei!

jugendstudie_factory_101010"Schnee von gestern" und Komasaufen sind zu wenig, um sich das Vertrauen der Jugend zu verdienen. Die neueste Jugendstudie beweist klar, dass Strache kein Friendship-Ticket von
Wiens Jugendlichen erwarten darf. Mit starken 36% für die SPÖ gegenüber jämmerlichen 13% für Strache zeigen sie, dass Kickls Marionette bei ihnen endgültig unten durch ist.

Junge Wienerinnen und Wiener wollen Häupl als Bürgermeister

Ebenso peinlich wie Straches letzter Rap-Versuch, der mehr an Bierzeltgegröle als an HipHop-Musik erinnert, ist die Bürgermeisterfrage für die FPÖ: So wollen 51% Bürgermeister Michael Häupl als Verantwortungsträger für Wien sehen und nur 14% können sich Strache in dieser Position vorstellen.

Wir haben eindeutig den besten Kandidaten für die jungen Wienerinnen und Wiener. Michael Häupl gibt Orientierung und Zuversicht - auf ihn ist Verlass! Insbesondere im Segment der Lehrlinge ist für 52% ganz klar, dass es nur einen Lehrlingsvertreter gibt, nämlich Christoph Peschek. Strache als Lehrlingsverräter hat hier keinen Millimeter mehr zu gewinnen. Kickl ist als Straches Mastermind verantwortlich für den lawinenartigen FP-Imageverlust, der mit Graf und Rosenkranz begonnen hatte und mit Straches peinlicher Rap-Nummer seinen bisherigen Höhepunkt fand.

Schnellschüsse a la "Schwarz macht geil" haben wir nicht notwendig

Die Gründe für den hohen SPÖ-Zuspruch bei den Jugendlichen sehe ich in der Authentizität, der Lösungskompetenz und dem permanenten Einsatz für die Belange der jungen Menschen. Unsere Jugendaktivitäten laufen seit 5 Jahren auf Hochtouren! Im Gegensatz zu unseren politischen Mitbewerbern sind wir dank unserer permanenten Jugendarbeit nicht auf peinliche Schnellschüsse a la 'Schwarz macht geil' oder gar auf grausliche Hetzparolen, die niemand mehr hören will, angewiesen.

Beständigkeit, Verantwortung für die Stadt und Glaubwürdigkeit bei all unseren Aktivitäten werden von den jungen WählerInnen honoriert. Wiens Jugendliche werden am 101010 einen sehr wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Kräfte der Vergangenheit nicht das Licht der Zukunft erblicken.

Links:
Christoph Peschek, Wiener Lehrlingssprecher: www.christoph-peschek.at
Artikel auf derstandard.at: "Junge finden Blau cool, wählen aber Rot"
Artikel auf derstandard.at: "SPÖ sieht sich bestätigt, ÖVP übt Kritik"
Artikel auf falter.at: "Blues statt Blut - warum Strache schwächelt"

Die Grafik stammt von derstandard.at

6. September 2010

MEINE STADT - das Konzert war ... einfach geil!

MEINE-STADT-Das-KonzertWiens Jugend feierte gestern im Flex ein Fest der puren Lebensfreude und einmal mehr bestätigte sich, daß Strache für die jungen Leute Schnee von gestern ist

Die West Coast des Donaukanals wurde gestern Sonntag zum Magneten für Wiens Jugend, als sich die Größen des deutschsprachigen HipHop - Nazar, Raf Camora und Kamp - das Mike zum gemeinsamen Come-Together reichten. Chakuza musste wegen Krankheit kurzfristig absagen, ich wünsche ihm an dieser Stelle gute Besserung!

Das Wiener FLEX platzte aus allen Nähten. MEINE STADT war mehr als ein Konzert, es war vielmehr das Hip-Hop Highlight des Jahres, an den sich Hunderte Jugendliche noch lange
erinnern werden.

TV-Tipp: Puls 4 bringt am Donnerstag um 17.30 Uhr in der Sendung Stadtreport einen Nachbericht vom Konzert!

29. August 2010

MEINE STADT - das Video



Nazar, deutschsprachiger Rapper aus Wien 10 hat gemeinsam mit Chakuza, Raf Camora und Kamp MEINE STADT produziert. Die Idee haben wir gemeinsam mit Nazar entwickelt, Ziel ist es, Wiens Jugend ein neues Selbstvertrauen zu geben. Nachdem in den letzten Jahren vorwiegend Kritik auf uns junge Menschen einhagelt – wir tränken zu viel, wir können nicht mit Drogen umgehen, wir sind sexfixiert und oberflächlich, wir seien gewaltgeil, wir seien alle rechtsradikal oder unpolitisch und so weiter – war es an der Zeit, daß sich die junge Generation selbst zu Wort meldet.

MEINE STADT ist Ausdruck eines neuen jungen Wiener Selbstbewußtseins, wir lassen uns nicht spalten und halten zusammen. Auch Millionen von Hassplakaten werden uns die Liebe zu unserer Stadt nicht aus unseren Herzen reißen. Wir alle sind Wien – 101010!

Ganz großer Dank gilt in erster Linie Nazar, der das Projekt mit seiner Kreativität, seiner Professionalität und seinem visionären Geist veredelt. Weiters möchte ich mich bei Raf Camora, Chakuza und Kamp bedanken, eure Lines treffen punktgenau den Puls der Stadt und den Nerv der Zeit. Danke auch an Regisseur Moritz Winkler und sein Team, die Dreharbeiten waren zwar anstrengend aber sehr inspirierend. Und ich möchte mich nicht zuletzt auch bei den 100 Statistinnen und Statisten bedanken, die bis spät nach Mitternacht bei Nieselregen und Kälte durchgehalten haben und dem Video erst so richtig Leben einhauchen.

MEINE-STADTAm Donnerstag, 02.09.10 findet auf Puls4 im Stadtreport (17.30 Uhr) die TV-Prämiere statt. Am Sonntag, 05.09.10 steigt im Flex das Konzert MEINE STADT mit Nazar, Chakuza, Raf Camora und Kamp.

26. August 2010

MEINE STADT - DAS KONZERT MIT NAZAR, CHAKUZA, RAF CAMORA, KAMP

MEINE-STADTAm 05.09.2010 findet im Wiener Flex die einmalige Gelegenheit statt, Nazar, Chakuza, Raf Camora und Kamp bei einem Gratis-Konzert live zu erleben. Natürlich wird auch der neue Track MEINE STADT gemeinsam performt. Das dazugehörige Video wird am kommenden Sonntag im Web präsentiert, die TV Prämiere läuft am 2. September im Stadtreport um 17.30 Uhr auf Puls 4! Ich habe das Video schon gesehen und...

Ich rate euch früh genug zum Konzert zu kommen, wenn ihr noch einen Platz ergattern wollt!

MEINE STADT - DAS KONZERT
mit NAZAR, CHAKUZA, RAF CAMORA, KAMP
Sonntag, 05.09.10, 19 Uhr
Flex
Eintritt frei!

15. August 2010

Das Making of zu MEINE STADT mit Nazar & Co

Nazar hat gemeinsam mit Chakuza, Raf Camora und Kamp ein sehr geilen Track produziert, hier ist das Making of vom Videodreh. Das Video wird in einigen Tagen in Puls 4 und online präsentiert.

13. August 2010

Gürtel Nightwalk XIII am 28. August 2010

nightwalk2009-1Zu seinem dreizehnten Geburtstag bekommt der Gürtel Nightwalk etwas Neues, nämlich das Gürteltier. Das flauschige weiße Maskottchen wurde vom Künstler Herr Tomtschek (H.A.P.P.Y) eigens für den Nightwalk kreiert.

Die Chancen, dass jede/r beim Gürtel Nightwalk musikalisch auf seine oder ihre Kosten kommt, stehen auch heuer denkbar hoch, denn es wird für jeden Gusto etwas geboten. Für Begeisterungsstürme hat Der Nino aus Wien mit seinem zweiten Album "Down In Albern" gesorgt. Beim Gürtel Nightwalk präsentiert der oftmals als "urbaner Poet" titulierte Künstler seine Popmusik. Mit Noiserock vom Feinsten zeigen die beiden Formationen Tumido und Bulbul auf. Indipop von internationalem Format gibt es beim Auftritt des Wahlwiener Quartetts
Velojet zu hören. Das sind jedoch nur einige ausgewählte Höhepunkte des umfangreichen Liveprogramms. Die Zahl an teilnehmenden Locations ist auch diesmal weiter angewachsen. Nach den Liveacts auf den Open Air-Bühnen gibt es wie gewohnt ein umfangreiches Programm zahlreicher DJs und DJanes in den Lokalen.

Die Eröffnung des Gürtel Nightwalk auf dem Dach der Hauptbibliothek wird heuer von B. Fleischmann und Villalog musikalisch gestaltet. Zunächst gibt sich der Wiener Musiker B.
Fleischmann, der sich seit 1975 mit elektronischer Musik befasst, solo die Ehre. Danach unterstützt er das Duo Villalog, das musikalisch zwischen Dub, Electronica und Rock angesiedelt ist, an den Drums. Selbstverständlich wird auch der Track/Song "Ottakring"aus dem aktuellen Villalog-Album zu hören sein. Die traditionelle Lesung der GastgeberInnen GR Nurten Yilmaz, GR Heinz Vettermann und GR Dr. Kurt Stürzenbecher findet um 19 Uhr im
Cafe Carina statt.

Der Gürtel Nightwalk wurde 1998 von den SPÖ-PolitikerInnen Yilmaz, Vettermann und Stürzenbecher (Bild;-) ins Leben gerufen und war als Starthilfe für die damals neu entstehende Lokalszene entlang der Stadtbahnbögen gedacht. Mittlerweile hat sich der Gürtel Nightwalk mit seinen bewährten Spielstätten wie B72, Loop, rhiz, Chelsea und dem Roten Bogen zum Fixpunkt im Wiener Kulturleben entwickelt.

Zu seinem dreizehnten Geburtstag bekommt der Gürtel Nightwalk etwas Neues, nämlich das Gürteltier. Das flauschige weiße Maskottchen wurde vom Künstler Herr Tomtschek (H.A.P.P.Y) eigens für den Nightwalk kreiert.

Hier gibts alle Infos: www.guertelnightwalk.at

6. Juli 2010

Riverside Cup 2010: Public Zocking auf der grossen Flex-LED-Wall

Riverside-Cup-2010Dieses Wochenende können sich Fußballfans beim Riverside Soccer Cup vor dem Flex für die WM-Finalspiele aufwärmen und dabei das die WM begleitende Videospiel von EA gewinnen.

Wenn die ganze Welt vom Fußballfieber befallen ist, darf natürlich auch das virtuelle Pendant nicht fehlen. Deshalb veranstalten die SPÖ-Wien und der eSport Verband Österreich (esvoe) in der Public Viewing Area vor dem Flex am Wiener Donaukanal den Riverside Soccer Cup 2010. Direkt vor den Live-Übertragungen der letzten beiden Spiele der Fussball-WM am 10. und 11. Juli 2010 können bis zu acht Teams im Fußballspiel „FIFA Fußballweltmeisterschaft Südafrika 2010“ gegeneinander antreten.

eSport ist Jugendkultur und fordert – wie im realen Sport – Höchstleistungen von seinen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nur jenes Team, das regelmäßig trainiert und im Spiel gut zusammenarbeitet, kann gewinnen, ich bin überzeugt von der sportlichen Qualität der eSport Szene. Wer glaubt, dass eSportlerinnen und eSportler superneurotische Nerds sind, die das Licht scheuen, wird am 10. und 11. Juli beim Open-Air-Event eine große Überraschung erleben!

„Ich freue mich besonders darüber, dass die österreichische Politik in Sachen eSport proaktiv agiert und mit dem esvoe zusammenarbeitet, um ein Turnier im Rahmen dieser faszinierenden Fußball-WM zu ermöglichen“, sagt Stefan Baloh, Präsident des eSport Verbandes Österreich.

Direkt vor den Live-Übertragungen aus Südafrika
Das erste der beiden Riverside-Turniere vor dem Flex findet am 10. Juli 2010 vor dem WM-Spiel um den dritten Platz statt, das zweite am Tag darauf vor der Übertragung des großen Finales aus Südafrika. Der Riverside Cup startet an beiden Tagen um 18:30 Uhr und geht bis 19:45 Uhr.

Jeweils bis zu acht Zweierteams können pro Tag antreten und im Single Elimination Modus gegeneinander spielen. Die jeweiligen Tagessieger gewinnen das neue „FIFA Fußballweltmeisterschaft Südafrika 2010“-Videogame – für die Konsole ihrer Wahl. Der Riverside Cup selbst wird auf Xbox 360 Konsolen ausgetragen und von Radiomoderator Bernhard Vosicky moderiert.

Die Team-Anmeldung erfolgt vor Ort um 17.30 Uhr.